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Formel 1: Pirelli kontert Vettel-Kritik
REUTERS

Pirelli wirft Ferrari vor, selbst für Sebastian Vettels Ausscheiden in Spa verantwortlich zu sein. Der Deutsche hatte dem Hersteller zuvor die Schuld an dem Reifenplatzer gegeben.

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tanjamayer 25.08.2015, 07:11
50.

Schlussendlich will Pirelli doch durch das Engagement in der F1 Straßenreifen verkaufen. Wer kauft sich denn für sein PKW gerne Reifen die nicht lang halten und platzen?? Es ist einfach schlecht für die Formel 1 dass wir überhaupt reifen haben die so schnell abnutzen. Alle sind nur am 'Reifen schonen'

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1zmir 25.08.2015, 09:35
51.

Zitat von Lankoron
eines Reifens sollte nicht Haftung oder Neigungsfähigkeit sein, sondern die Haltbarkeit. Auch bei der grossen Belastung, die auf solchen Rennreifen liegt, muss doch zuallerst sicher sein, dass die Dinger eine Renndistanz durchhalten.
Falsch gedacht. Es ist so, dass ein Kompromiss gefunden werden muss zwischen Langlebigkeit und anderen qualitativen Eigenschaften, wie Grip usw., die umgekehrt proportional zueinander sind. Das heißt: Desto langlebiger der Reifen sein soll, desto härter muss er sein, desto weniger Grip liefert er aber. Nach Ihrer Forderung, in erster Linie langlebige Reifen herzustellen, müssten die Fahrer in jeder Kurve befürchten, aus der Kurve zu fliegen oder eben deutlich langsamer fahren- das möchte doch auch niemand ...

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Dogbert 25.08.2015, 10:20
52. Ich lass mich ja gerne verbessern

aber war es nicht so das aufgrund der immensen Kosten und der völlig fehlenden Synergie zum Serienreifengeschäft ausser Pirelli gar kein Hersteller mehr liefern wollte ? Ich fände es super wenn sich jetzt auch Pirelli zurückzieht, dann können diese Rundenkasper direkt auf der Felge fahren.

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restauradores 25.08.2015, 10:23
53. Oooch, armer Vettel!

Da arbeitet er bei einem italienische Rennstall und alle verstehen die eigenen Landsleute von Pirelli nicht ;-)
Herr Vettel, mit seiner Erfahrung, wird doch wohl zwischen rein theoretisch, errechnetem Maximum und Empfehlung unterscheiden können.
Und wie viele Reifenplatzer gab es bei den anderen Teams?
Und vielleicht liegt das auch an seiner nicht ganz so reifenschonenden Fahrweise?
An seiner Taktik?
Warum macht er nicht die Asphalttemperatur dafür verantwortlich? Die Vorhersagen der "Experten" wichen 2 Grad von der tatsächlichen Temperatur ab. So ein Sch.... aber auch :-)

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p k 25.08.2015, 11:36
54. Die hohe Kunst des schnellen Fahrens

@1zmir: gerade das Ausloten des Limits beim Kurvefahren, wann reisst der Grip ab, macht den Reiz beim Motorsport aus, egal ob auf 2 oder 4 Rädern. Am besten noch ohne aerodynamische Hilfsmittel oder Traktionskontrolle.

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Volksverretter 25.08.2015, 11:39
55.

Zitat von sarkosy
... Es wäre interessant zu wissen,wer und nach welchen Kriterien Pirelli -Reifen für die Formel 1 selektiert wurden ...
Pirelli war bereit dazu. Kostet immerhin ne ganze Menge. Der "Unsinn', beide Mischungen fahren zu muessen soll unter anderem dafuer sorgen, das Pirelli (oder jeder andere zukuenftige F1 Reifenhersteller) nicht doppelt so viele Reifen an die Strecken karren muss, wie ueberhaupt benutzt werden. Das duerfte sich nur noch um 25% mehr Reifen handeln.
Zu den Michelin gegen Bridgestone-Zeiten waren die Haelfte der Reifen haeufig nicht nachgefragt. Das dann mit hinblick auf spezielle Streckenreifen, die aber auch kein Jahr rumliegen koennen, war schon sehr kostentreibend.
Pirelli laesst sich die F1 schoen was kosten. Was in die Preise fuer Strassenreifen mit beruecksichtigt wird.

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Volksverretter 25.08.2015, 11:47
56.

Zitat von KarlSchaffert
Ich werde erst wieder Pirelli-Reifen fahren, wenn man mir mitteilt, wieviel Kilometer ich mit einem Satz Reifen fahren kann ! Daß Lauda mit seiner Kritik an Vettel Rosberg ebenfalls grundlos kritisiert (vielleicht ist er ja zu schnell gefahren ?) ist für mich nicht nachvollziehbar.
Hat der Lauda das? Zum einen war anscheinend ein Cut in Rosbergs Reifen gefunden worden, zum anderen war der Reifen nur 7 Runden alt.
Und Rosbergs explodierte, waehrend bei Vettel zu Anfang 'nur' die Laufflaeche wegflog.
https://www.youtube.com/watch?v=L6D8xMv6ODY
Aber das dies zwei voellig verschiedene Ursachen haben duerfte, ist vielen in der Entruestung einfach entgangen.
Scheint mir

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jsambo 25.08.2015, 13:13
57. Pirelli

Reifeninsider wissen, dass Pirellireifen schon immer Schrott waren.
Warum sollte es im Motorsport anders sein. Man wird erst aufwachen, wenn es einen toten Formel1 Rennfahrer gibt. Und dann wird das Gejammere groß sein.

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colinchapman 25.08.2015, 13:22
58. künstliches Spannungselement

Zitat von wolly21
wurde eigentlich das "Monopol" der Fa.Pirelli als Reifenausrüster für die Formel 1 eingeführt? Ich erinnere noch gut, daß früher jedes Team seine Spezialreifen fahren konnte, neben Pirelli eben auch Michelin, Bridgestone, Continental,.....?
Die Monopolstellung wurde bewußt geschaffen, damit man einem Reifenmonopolisten ermöglichen konnte, Reifen zu bauen, die bewußt schnell abbauen. Durch die somit provozierte Vielzahl an Reifenwechseln und durch verschiedene strategische Kombinationsmöglichkeiten (erst Option-Reifen, dann Prime-Reifen oder doch umgekehrt?) sollten möglichst viele unterschiedliche Strategien und somit Positionsverschiebungen als Spannungselement erzeugt werden. Insofern ist das natürlich nur ein künstliches Show-Element. Allerdings sorgt auch im Umkehrschluß installierter Wettbewerb nicht dafür, dass Reifen klaglos funktionieren - siehe Indianapolis 2005.

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ein-berliner 25.08.2015, 14:19
59. Vettel meckert

Zitat von tsaag
Er hat wieder einmal taktiert und hat dabei verloren. Leider ist er nicht Mann genug um zu seiner falschen Entscheidung zu stehen. Er sucht lieber sein Heil in Schuldzuweisungen an Pirelli. Dumm nur dass der Reifenhersteller zuvor eine 2 oder gar 3 Stop-Strategie empfohlen hat. Dumm nur, dass die anderen sich daran gehalten haben - und gut über die Runden gekommen sind.
Pirelli kann Vettel natürlich einen Reifen schnitzen der tausende von Kilometer hält und ohne Wechsel auskommt. Das Gejaule von fehlenden Gripp wäre bestimmt nicht auszuhalten. Wenn man aber klebende Radiergummis haben will... so muß man mit den Konsequenzen leben.

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