Forum: Sport
Formel-1-Streit um Ecclestone: "... dann könnte Bernie einfach gehen"
Getty Images

Eigentlich soll Bernie Ecclestone für weitere drei Jahre an der Spitze der Formel 1 stehen. Dass es so kommt, glaubt in der Branche jedoch kaum jemand. Das Verhältnis zu den neuen Besitzern ist angespannt.

Seite 1 von 2
reflektionist 17.09.2016, 11:52
1. Lasst den Opa doch endlich in den Ruhestand!

Mensch, da wird ein internationales Großereignis von einem 86-jährigen vermarktet… und keiner hat den Mut, zu sagen, dass das einfach nicht zusammenpasst.
Lasst den Mann endlich seinen verdienten Ruhestand genießen, Mir persönlich ging dieser größenwahnsinnige Zwerg schon immer gehörig auf den Senkel. Dass sich Großkonzerne wie Mercedes vor den Karren eines nachgewiesenen Steuerbetrügers spannen lassen ist eigentlich unerträglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frummler 17.09.2016, 12:07
2. lange überfällig

die F1 ist schon lange mausetod!
und bernie der hauptverantwortliche dafür! unsinnige regeln millonen antrittsgelder für die rennstrecken total überteuerte preisse nur damit mann auto´s sieht die langweiliger nicht sein könnten jeder rennwagen einer tourenwagenmeisterschaft hat den namen rennwagen mehr verdient als diese kisten in der F1!
ihn meinem umfeld gibt es jahren der sich das noch antut die meisten gehen lieber zum 24std rennen oder schauen die dtm oder andere tourenwagenmeisterschaften an!
den da gibt es noch echten rennsport wo mann auch mal überholen darf ohne gleich vom teamchef einen auf die mütze zu bekommen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbert 17.09.2016, 12:23
3. mit Ecclestone kam die teuerste und langweiligste Formel 1

Teuer für die Fans. Früher konnte man ins Fahrerlager und ganz in der Nähe der Rennautos schon Tage vor dem Rennen.

Heute werden da VIP Karten verkauft mit einem Wahnsinnspreis.

Die Rennstrecken sind heute so langweilig geworden, wo die Fahrer nur noch geradeaus fahren müssen, anstatt durch Kurven und Hindernisse gefordert zu werden.
Ich selber kenne alle Rennstrecken und habe es genossen früher in der Nähe der Rennställe zu sein.

Doch dann kam Ecclestone und machte aus der ganzen Geschichte ein Monster mit Horrorpreise.

Er hat schlicht die Fans beschissen und selber ist er irre reich geworden.

Das wirkliche Autorennen so wie früher kann man in Le Mans erleben.
Da müssen Fahrer und Rennställe zeigen was sie können.
Und es gibt keine Ecclestone Figur !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zTyphoon 17.09.2016, 12:26
4. Schön.

Vielleicht werden die Tickets dann auch mal bezahlbar, wenn die Austragungsorte nicht mehr die, aus der Luft gegriffenen, 30 Millionen an Bernie zahlen müssen. Vielleicht kapieren es ja die neuen Inhaber, dass Formel 1 seine Tradition braucht. Legendäre Strecken, Lärm, mehr Leistung, Tankstopps. Naja, viel schlechter kann es ja eigentlich nicht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harigr 17.09.2016, 13:00
5. Ist ja völlig normal

im Wirtschaftsleben, das bei einer Übernahme und Neustart mit einem 86-jährigen begonnen wird. Ich find´Formel 1 zwar nur noch doof, aber so doof sind die Neuen auch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bueckstueck 17.09.2016, 13:06
6.

Zitat von frummler
die F1 ist schon lange mausetod! und bernie der hauptverantwortliche dafür! unsinnige regeln millonen antrittsgelder für die rennstrecken total überteuerte preisse nur damit mann auto´s sieht die langweiliger nicht sein könnten jeder rennwagen einer tourenwagenmeisterschaft hat den namen rennwagen mehr verdient als diese kisten in der F1! ihn meinem umfeld gibt es jahren der sich das noch antut die meisten gehen lieber zum 24std rennen oder schauen die dtm oder andere tourenwagenmeisterschaften an! den da gibt es noch echten rennsport wo mann auch mal überholen darf ohne gleich vom teamchef einen auf die mütze zu bekommen
Entschuldige, aber von Motorsport hast du mal gar keine Ahnung.

Erkennt man schon daran, dass du glaubst, Ecclestone wäre für die Regeln in der Formel 1 zuständig.

Und wie "sportlich" es gerade in der DTM zugeht, haben wir ja letzte und diese Saison gesehen. Da wird Fahrern befohlen einen Konkurrenten abzuräumen... Manchen Fahrern muss man es aber nicht mal sagen, die rasten aus und Pflügen gleich mehrere Gegner aus dem Rennen, weil ihnen die Nase des anderen nicht passt.

Und gewinnen tun sowieso nur die Werksteams und alle anderen stehen noch viel zahlreicher den Spitzenautos im Wege als es in der F1 der Fall ist.

Es liegt sicherlich viel im Argen in der F1 und Ecclestones Starrsinn ist ein Grund dafür, die Regeln machen aber die Spitzenteams in der "Strategiegruppe" zusammen mit der FIA - Jahr für Jahr unter Androhung eines Ausstiegs wenn nicht in ihrem Sinne entschieden wird.

Ändert aber alles nichts daran, dass diese Wagen heute nunmal im Schnitt schneller sind als alles was in den letzten zwei Jahrzehnten in der Serie unterwegs war. Also von wegen langsam...
Leider haben wir aber seit nunmehr drei Jahren die Situation, dass Mercedes so lächerlich überlegen ist, wie es die Formel 1 - ja sogar der Motorsport insgesamt - noch nicht gesehen hat. DAS ist das entscheidende Problem der Formel 1. Gefolgt von aberwitzigen Eintrittspreisen und einem immer stärkeren Fokus auf Übersee obwohl der Kern des Formel Sports in Europa liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Weltbürger-EU 17.09.2016, 13:13
7. Langweilig

Ist es geworden. Und wir benutzen es für den Sonntagsschlaf. Wirkt besser als jede Doku-Sendung. Wo sind die Wettkämpfe wie zwischen Schumi und Häkkinen? Wo sind die Fahrer die wirklich fahren können und nicht beim ersten Tropfen nach Roteflagge schreien? Das soll die beste Technik und besten Fahrer sein?... Es geht immer um das Eine; Geld. Wie in jedem Profu-Sport

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bueckstueck 17.09.2016, 13:13
8.

Zitat von herbert
Teuer für die Fans. Früher konnte man ins Fahrerlager und ganz in der Nähe der Rennautos schon Tage vor dem Rennen. Heute werden da VIP Karten verkauft mit einem Wahnsinnspreis. Die Rennstrecken sind heute so langweilig geworden, wo die Fahrer nur noch geradeaus fahren müssen, anstatt durch Kurven und Hindernisse gefordert zu werden. Ich selber kenne alle Rennstrecken und habe es genossen früher in der Nähe der Rennställe zu sein. Doch dann kam Ecclestone und machte aus der ganzen Geschichte ein Monster mit Horrorpreise. Er hat schlicht die Fans beschissen und selber ist er irre reich geworden. Das wirkliche Autorennen so wie früher kann man in Le Mans erleben. Da müssen Fahrer und Rennställe zeigen was sie können. Und es gibt keine Ecclestone Figur !
Aha. Soso. Die F1 war eine (gefährliche) Kirmesveranstaltung bevor Ecclestone vor gut 45 Jahren (!) die Professionalisierung der Rennserie vorantrieb.

Die Formel 1 verdankt letztendlich ihre weitere Existenz alleine seinem Geschick. Allerdings hat er spätestens in den letzten ~10 Jahren völlig den Blick für die Realität verloren - Altersstarrsinn und Gier würde ich attestieren.

Aber ohne ihn hätte es die grossartigsten Dekaden der F1 wohl nie gegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
busytraveller 17.09.2016, 13:18
9. Nur ohne Bernie

Es kann doch niemand die Formel 1 übernehmen und nach seinen Vorstellungen gestalten, gleichzeitig aber Bernie Ecclestone behalten. Das geht nur mit einem personellen Schnitt. Außerdem unterliegt ein großer U.S. - Konzern Compliance - Regeln und für Bernie sind das große Dealen und Schachern bis hin zur aktiven Bestechung im zweistelligen Millionen Euro Bereich ja geradezu die Grundlage seines Geschäftsgebarens. Es geht also nicht und mich wunderte mich von Anfang an, dass er noch drei Jahre bleiben soll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2