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Formel 1: War Bianchis Unfall wirklich nur eine Verkettung unglücklicher Umstände?
DPA

Der Unfall des Franzosen Jules Bianchi in Suzuka hat die Formel 1 geschockt. Erstmals seit 20 Jahren hat es wieder ein so schweres Unglück gegeben. Hätte man es verhindern können? Die wichtigsten Antworten.

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politik-nein-danke 06.10.2014, 15:30
30.

Zitat von mueller23
Fahren Sie mal bei Regen 200 auf der Autobahn und dann machen Sie dann den Scheibenwischer aus.
Sorry aber das ist Dummfug...wenn man kann ebend nicht schneller fahren als man sehen kann....

Bianchi hat in der Formel 1 nichts zu suchen gehabt, der war dafür nicht geeignet. Der ist letztes Jahr in Suzuka schon auf trockener Strecke abgeflogen....

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keinereiner 06.10.2014, 15:34
31.

Zitat von totalmayhem
"Allerdings haben die Verantwortlichen den Safety-Car nicht unverzüglich nach Sutils Ausrutscher ins Rennen geschickt. Der Safety-Car, der sich vor die Fahrer setzt und so das Tempo aus dem Rennen nimmt, hätte mit großer Wahrscheinlichkeit verhindert, dass Bianchi aus der Kurve fliegt." Nachdem Sutil wegen Aquaplaning in dieser Kurve geradeaus von der Strecke rutschte, haette die Rennleitung in der Tat sofort reagieren und das Safety Car aufrufen muessen. Das ist nicht entschuldbar.
Koisch, und warum waren die meisten fahrer immer noch ohne Regenreifen unterwegs? Aquaplaning ist nicht nur eine Frage vom Wasser auf der Fahrbahn, sondern auch Geschwindigkeit und Bereifung. Ohne Profil oder wenig wie es Bianchi und Sutil hatten passiert es halt schon bei weniger Wasser und niedriger Geschwindigkeit. Beide hätten entweder Regenreifen aufziehen lassen können oder Langsamer fahren können um dem Aquaplaning zu entgehen... wollten sie aber nicht. Und Bianchi wollte denn wohl auch nicht bei Gelb vom Gas gehen.

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keinereiner 06.10.2014, 15:39
32.

Zitat von zooombie
zu behaupten, es hätte keine andere Bergungsmöglichkeit für Sutils Fahrzeug gegeben. Auf den Bildern sieht man deutlich, daß hinter den Schutzpolstern üppig Platz gewesen ist um einen Bergekran aufzustellen. In den Scheitelpunkt einer so gefährlichen Kurve (warum ist die denn sonst so üppig mit Crashbarrieren gesichert?) einen Bergetraktor bei laufendem Rennen einfahren zu lassen, ist schlicht verantwortungslos. Mann kann ja noch von Glück reden, daß keiner der arbeitenden Streckenposten von Bianchis Marussia niedergemäht worden ist. Daß ein Formel 1 Auto nicht für jede Eventualität abgesichert werden kann, liegt auf der Hand. Den schlimmen Unfall und seine Folgen sehe ich daher auch als eher schicksalhaft, wenn Bianchi in die Schutzpolster oder Sutils Auto gecrasht wäre, hätte er mit großer Wahrscheinlichkeit sein Fahrzeug ohne so gravierende Verletzungen verlassen können. Meine Gedanken und Wünsche sind dennoch bei Jules Bianchi, hoffen wir, daß er diesen Unfall übersteht.
Das ist total normal, dass die Fahrzeuge so geborgen werden. Wissen sie wie viele Kräne man brauchen würde um jede Stelle mit einem Kran abzudecken? Außerdem sobald der Kran den Wagen gebt auf 50 cm und jemand gegen fährt deppert er auch mit dem Kopf dagegen ...
Letztendlich ist in erster Linie erstmal Bianchi schuld der bei !!Gelb!! zu schnell unterwegs war und sein Auto verloren hat.

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zooombie 06.10.2014, 16:02
33.

Wer es bei der hochtechnisierten Formel 1 mit all ihren Errungenschaften noch für zeitgemäß hält, daß Streckenposten ein havariertes Fahrzeug an einen Kran binden müssen, während daneben mit 200km/h vorbeigedonnert wird, dem sind die Streckenposten vermutlich ziemlich schnuppe. Jeder Formel 1 Wagen hat nen Henkelmann, an dem er hochgehoben wird, wozu brauch ich da Streckenposten, mit einer relativ einfachen Vorrichtung läßt sich das leicht automatisieren.
Da gilt für mich kein Einwand.
Für mich ist eine Konsequenz: Sobald Streckenposten auf die Strecke müssen, muß zuerst die Geschwindigkeit der Rennautos runter, ich finde die Idee mit dem Limiter vernünftig, nicht wettbewerbsverzerrend und vor Allem leicht realisierbar.
Was für ein Zynismus, so einen Bergetraktor als Schutzschild zu betrachten, einfach mal wieder zu kurz gedacht.

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walter_e._kurtz 06.10.2014, 16:14
34. endlich

Neben den zum Unfallzeitpunkt ungeeigneten Reifen (bei Rennabruch waren laut Reifenliste bereits 9 Fahrer auf Regenreifen unterwegs) und den miesen Sichtverhältnissen (einbrechende Dunkelheit - nicht Regen - Sutil hat dazu etwas gesagt) hatte sicherlich auch der ungenügende Respekt gegenüber den DOPPELT geschwenkten gelben Flaggen seinen Anteil.
Daran kann man Bianchi nichteinmal den konkreten Vorwurf machen, er sei nun selber Schuld.
Das Problem ist doch, daß die Fahrer - und dies nicht nur in diesem Rennen, nicht nur in dieser Serie - generell max. das Gas kurz lupfen, um dann mit kaum verringerter Geschwindigkeit durch die Gefahrenzone zu hämmern.
Das läßt sich immer wieder beobachten und anhand von Rundenzeitenvergleichen auch nachweisen.
Das kurze Lupfen bringt nunmal kaum Sicherheitspolster.
Bei Bianchi hatte sich eine ungünstige Konstellation gleich mehrere Faktoren zur Katastrophe summiert.
Ich hoffe, der super-GAU bleibt aus und Bianchi kann vollständig genesen!

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dol2day_er 06.10.2014, 16:19
35. Verantwortung wirklich nur bei der Rennleitung?

"Welche Verantwortung hat die Rennleitung? Wenn es Verantwortliche für den tragischen Unfall gibt, sind sie dort zu suchen." Ach ja, ist das wirklich so? Es tut mir sehr leid für Bianchi und ich hoffe inständig, dass er sich von diesem Unfall erholt. Aber interessanterweise wird hier im Artikel nicht die Frage gestellt, inwieweit Rennstall und der Fahrer selbst Verantwortung für den Unfall tragen: Erstens wurden die gelben Flaggen geschwenkt, daraus darf man als Fahrer durchaus seine Schlüsse ziehen. Zweitens war Bianchi mit Intermediates, nicht aber (trotz der vielzitierten starken Nässe) mit Regenreifen unterwegs. Übrigens waren etliche andere Fahrer im Feld mit eben jenen Regenreifen unterwegs! Allerdings nicht der im Artikel erwähnte Massa, dem dann wohl doch Geschwindigkeit wichtiger als Sicherheit ist. Mit Verlaub, auch der Rennstall und der Fahrer tragen Verantwortung. Das alles auf die Rennleitung zu schieben, ist zu billig.

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billhall 06.10.2014, 16:20
36.

Dies war ein Rennunfall, der Einzige der diesen Unfall hätte verhindern können, war der Fahrer selbst. Ansonsten bleibt nur noch die Fahrer anstatt mit Rennwagen mit Bobby-Cars auf den Kurs zu schicken - dann sollten schwere Unfälle so gut wie ausgeschlossen sein.
Es sind übrigens - bis auf zwei - alle Fahrer an der entsprechenden Stelle problemlos vorbeigefahren.
Wer nun unbedingt einen Schuldigen oder Verantwortliche für den Unfall sucht, der muss Formel-1 Fahrer schon für totale Idioten halten die zu blöd zum Fahren sind.

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sebastian.teichert 06.10.2014, 16:24
37.

Welche Verantwortung hat der Fahrer?
Dem wurde mitgeteilt das und wo sich sutil abgeschmiert ist. Da wird er erstens gewusst haben, dass es da gefährlich ist und zweitens das man nicht rast wie er es getan hat!

Es ist tragisch aber die Schuld ist auch beim Fahrer zu finden...

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doobiebrother 06.10.2014, 16:26
38.

ich verstehe die kritik an der rennleitung nicht ganz, von wegen zu nass etc. 1. wurde schon unter viel mehr regen gefahren.
2. was viel gravirender ist, sowohl sutil als auch bianchi hatten bei ihrem abflug beide intermediates und keine full wet regenreifen am fahrzeug..offensichtlich die flasche entscheidung der fahrer/temas und nicht der rennleitung. ich behaupte mal mit regenreifen wären beide auf der strecke geblieben.

zu dem bergungsfahrzeug auf der strecke, es wurde doppelt gelb gezeigt, was den fahrern sagt, dort entsprechen langsam zu fahren, weil etwas passiert ist, und sicherzusetellen, die unfallstelle sicher zu passieren, was bianchi offensichtlich nicht getan hat. hättte ein safetycar das ganze sicherer gemacht, ich glaube kaum, da hinter dem safety car, solange bis alle aufgeschlossen sind, verlangsamte sektorzeiten gefahren werden müssen, was zur folge hat, dass fahrzeuge, die noch nicht zum sc aufgeschlossen sind und sich entscheiden in die box zu fahren, bzw bis sie zum sc aufgeschlossen sind, voll fahren können! es gilt deshalb hinter dem sc bis alle aufgeschlossen sind, an der unfallstelle ganz normal gelb.
es war einfach eine verkettung von unglücklichen ereignissen.
zum bsp monaco und den kränen die im gegensatz zu den baggern die normal die bergung machen ersetzen, mag dies vielleicht in monaco gehen, in spa zb wo eine runde über 7km lang ist und so ein kran vielleicht eine reichweite von 50m hat, bräuchte man also 140 kräne...wohl kaum überall praktiziable.
es muss also darauf vertraut werden, dass die fahrer sich unter gelb vernünftig verhalten.
ich wünsche bianchi alles gute, und hoffe das er bald wieder fahren kann.

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gonzo24 06.10.2014, 16:39
39. Andere des Dummfugs

Zitat von politik-nein-danke
Sorry aber das ist Dummfug...wenn man kann ebend nicht schneller fahren als man sehen kann.... Bianchi hat in der Formel 1 nichts zu suchen gehabt, der war dafür nicht geeignet. Der ist letztes Jahr in Suzuka schon auf trockener Strecke abgeflogen....
bezichtigen, aber selbst nicht den Hauch einer Ahnung.
Wer in der Formel 1 mitfahren darf, der muss eine Superlizens vorweisen. Die bekommt man nicht, wenn man blos weis, wo der Schalthebel ist.
Dazu gehören Referenzen und jahrelange Erfahrung im Motor/Formelsport.(Auch Verstappen hat schon zig Jahre Erfahrung.)
Fahren im Grenzbereich wird immer Abflüge provozieren. Ob im Nassen, oder Trockenen. Einem Fahrer mangelndes Können zu assestieren, der in einem Low Budget Team fährt, dass Sie noch nicht mal eine komplette Runde bewegen könnten, was völlig unterlegen ist, ist armseelig.
Außerdem machen Menschen Fehler. Die wirken sich in Extrembereichen halt katastrophal aus.

Ansonsten hat der arme Junge jetzt das gleiche vor sich wie M.Schumacher.
Ich wünsche Ihm und seiner Familie viel Kraft.

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