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Formel 1: Wenn Team-Duelle eskalieren
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Nico Rosberg und Lewis Hamilton lernen nicht dazu. In Österreich kollidierten die beiden Mercedes-Piloten schon zum dritten Mal - ein Ärgernis für den Rennstall. Das gab es in der Formel-1-Historie aber schon häufiger.

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RieserMan 04.07.2016, 15:57
1. Stallorder wäre besser

Bevor noch mehr passiert, sollte Toto Wolf seine Stallorder in der von ihm beschriebenen Form ohne Wenn und Aber duchsetzen.
Hamilton hat dem Rennsport durch sein rüdes und rücksichtsloses Verhalten enorm geschadet.
Er ist die schlechteste Werbung für diesen Sport seit langem. Ich habe immer weniger Lust, mir dieses infaltile Gehabe noch länger anzuschauen.

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Shivon 04.07.2016, 16:00
2.

Ich sehe zwar auch die Hauptschuld beim Rosberg auch wenn Hamilton nicht hätte hereinfahren müssen, aber genau sowas ist es doch was die Formel1 spannend macht. Auch im nächsten Rennen möchte ich sehen, dass Rosberg und Hamliton alles geben und nicht dass der Mercedeskommandostand "dazwischen funkt" ;).
Also hoffe ich auch, dass es in Zukunft zu höchstspannenden Teamduellen kommen wird!

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doobiebrother 04.07.2016, 16:10
3. gegen hatte ich es auch sinnvoll gefunden

Das Ergebnis kurz vor Ende einzufrieren.. Allerdings hatte eine solche Regelung in Fall ros und ham nur gestern was gebracht.. Alle anderen Unfälle hatten die beiden bisher immer in der anfangs Phase.

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SPONtisprüche 04.07.2016, 16:26
4. Keine Teamorder - und Lauda raus bei RTL

Zur Zeit gehts doch eh nur darum, wer von den beiden gewinnt. Wird das nun auch noch teamintern bestimmt statt sportlich ausgetragen, ist die letzte Luft raus aus der F1. Denn nur durch derartige teaminterne Zweikämpfe mit ungewissem Ausgang haben die anderen Fahrer doch überhaupt nur eine Chance... also lasst den Mist mit der Stallorder und den letzten Rest Sport im F1-Motorsport.
Und im übrigen sollte Niki Lauda seinen Posten bei RTL endlich räumen und einem anderen überlassen, er ist seit seinem Einstieg ins Management des Mercedes-Teams kein neutraler Fachmann mehr.

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wll 04.07.2016, 16:31
5. Kein Titel

Zitat von RieserMan
Bevor noch mehr passiert, sollte Toto Wolf seine Stallorder in der von ihm beschriebenen Form ohne Wenn und Aber duchsetzen. Hamilton hat dem Rennsport durch sein rüdes und rücksichtsloses Verhalten enorm geschadet. Er ist die schlechteste Werbung für diesen Sport seit langem. Ich habe immer weniger Lust, mir dieses infaltile Gehabe noch länger anzuschauen.
Wie kommen Sie zu der ziemlich exklusiven Einschätzung, Hamilton hätte diesen Unfall verschuldet? Nicht umsonst wurde ja Rosberg eine Zeitstrafe für das Verursachen einer Kollision aufgebrummt. Ich bin weiß Gott kein Fan Hamiltons, aber für den Unfall kann er herzlich wenig, außer man macht ihm schon den bloßen Versuch des Überholens zum Vorwurf. Es gab nach einem Fahrfehler Rosbergs eine klare Möglichkeit zum Überholen, und die hätte wohl jeder Rennfahrer, der diesen Namen verdient, zu einem Überholversuch genutzt.

Das Überholmanöver in Spielberg war sogar sehr fair von Hamiltons Seite, da hat er in den ersten beiden Jahren der beiden bei Mercedes wesentlich brutalere Manöver hingelegt, die nur mit Zurückstecken Rosbergs überhaupt gutgehen konnten. Gestern ist ja Rosberg praktisch geradeaus in Hamilton hineingefahren, obwohl Hamilton ihm mehr als ausreichend Platz gelassen hatte - angeblich durch ein Bremsproblem Rosbergs mitverursacht. Man kann ja von Hamilton viel verlangen, aber in Luft aufzulösen, kann er sich auch nicht...

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uzsjgb 04.07.2016, 16:47
6.

Zitat von RieserMan
Er ist die schlechteste Werbung für diesen Sport seit langem.
Ganz im Gegenteil. Jeder redet heute über das Rennen. Und jeder redet über Mercedes.

Wenn Mercedes angeordnet hätte, dass Hamilton hinter Rosberg zu bleiben hat, gäbe es höchstens negative Presse.

Die meisten Rennfans wollen sehen, wie die Fahrer um jeden Zentimeter Strecke kämpfen. Die wenigsten wollen sehen, wie die Fahrer brav hintereinander ins Ziel fahren.

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uzsjgb 04.07.2016, 16:55
7.

Zitat von wll
Man kann ja von Hamilton viel verlangen, aber in Luft aufzulösen, kann er sich auch nicht...
Hätte Hamilton auch nicht müssen. Aber nach links ausweichen hätte er können, Rosberg hat ihm mehr als zwei Wagenbreiten Platz gelassen. Aber die Rennkommissare haben geurteilt, dass zwei Wagenbreiten nicht genug Platz war.

Normalerweise schiebt in solchen Situationen der Fahrer, der innen liegt den anderen von der Strecke (z.B. Hamilton gegen Rosberg in Austin 2015 oder Hamilton gegen Rosberg in Kanada 2016). Völlig legitim. Wurde bisher nicht bestraft, wird auch in Zukunft nicht bestraft werden. Ich denke nicht, dass hier ein Präzedenzfall geschaffen wurde. Einmaliges und völlig unnötiges Fehlurteil.

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x-unerreicht 04.07.2016, 17:38
8. Hoffentlich schert sich Hamilton nicht um eine Teamorder!

So was machen nur Verlierer! Es kann eben nur einen geben und der lässt sich nicht zurückpfeifen. Oder hätte Mercedes gerne den Nico als bald dreimaligen Vizeweltmeister als Vertreter für den Spruch " Das Beste, sonst nix".

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Mitbuerger0815 04.07.2016, 17:39
9. Rosberg sollte Team wechseln, wenn er ein Stallorder möchte

Wieso glaubt Rosberg, dass Hamilton sich ihm unterzuordnen hat.
Hamilton ist der Bessere Fahrer. Wenn mal Rosberg gewinnt, dann nur weil Hamilton ein Problem mit dem Auto hat, aber nicht weil er Hamilton überholt hat. Auch in diesem Rennen war Hamilton besser und schneller.
Es war abzusehen , dass er Rosberg überholen wird. Er hat bis zur letzten Tunde gekämpft und nicht aufgegeben.
Als er vorbei war, versuchte Rosberg mit Gewalt ihn daran zu hindern. Eigentor. Wie arrogant eund selbstverliebt muss Rosberg sein, um die Realität zu leugnen.
Rosberg gehört zu einem Team, wo er keine Konkurrenz hat und man ihre , notfalls per Stallorder, vor seinem Teamkollegen bevorzugt.
Würde hier Mercedes Rosberg bevorzugen und Hamilton zwingen Rosberg gewinnen zu lassen, dann würde Mercedes selbst an Glaubwürdigkeit verlieren. Es wäre zwar gut für Deutschland, dass ein ein Deutscher wieder Weltmeister wird, aber nicht so... (Sorry, wir sollte hier fair bleiben und nicht Hamilton die Schuld geben, nur weil Rossberg ein Deutscher ist)

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