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Formel E in Berlin: Mit 230 über die Karl-Marx-Allee
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"Die Fans müssen nicht zu uns, wir kommen zu den Leuten": Die Formel E startet diesen Samstag mitten in Berlin - zum Ärger vieler Anwohner. Promoter Alejandro Agag erklärt, was das Ganze soll.

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leserich 21.05.2016, 20:07
110. Und noch zu den 165 Städten

165 Städte haben ganz sicher kein Interesse an dem Rennen, allenfalls Tourismusmanager oder Bürgermeister von 165 Städten. Die Bevölkerung der Städte wurden ganz sicher nicht befragt. Und vermutlich liegen die allermeisten dieser Städte in autokratisch geführten Staaten.

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P.Delalande 21.05.2016, 20:52
111.

Zitat von leserich
165 Städte haben ganz sicher kein Interesse an dem Rennen, allenfalls Tourismusmanager oder Bürgermeister von 165 Städten. Die Bevölkerung der Städte wurden ganz sicher nicht befragt. Und vermutlich liegen die allermeisten dieser Städte in autokratisch geführten Staaten.
Sie müssen Hellseher sein, oder waren Sie etwa in den 165 Städten und haben die Bevölkerung befragt?
Und natürlich liegen Städte wie Nürnberg, Bremerhaven, Valencia, Adelaide, Long Beach, Monte Carlo, Montreal, Toronto, usw...in autokratisch geführten Staaten.

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español 21.05.2016, 21:32
112. @111 (P. Delalende)

Da sie ja Valencia nennen, sollten sie evtl. mal ein wenig Infos zu diesem Herrn Agag und den mal dort durchgeführten F1-Rennen sammeln. Fakt ist bei solchen Events eigentlich nur, daß sie vorher immer als Grandiose Einnahmequelle und Werbung für die Stadt verkauft werden, und sich danach herausstellt, daß es nur eine grandiose Einnahmequelle für den Veranstalter und dessen Freunde war. In meinem Beitrag von gestern (glaube es war nr. 13), gibts nen kurzes Stenogramm zu Herrn Agag. MfG aus España.

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P.Delalande 21.05.2016, 22:07
113.

Zitat von español
Da sie ja Valencia nennen, sollten sie evtl. mal ein wenig Infos zu diesem Herrn Agag und den mal dort durchgeführten F1-Rennen sammeln. Fakt ist bei solchen Events eigentlich nur, daß sie vorher immer als Grandiose Einnahmequelle und Werbung für die Stadt verkauft werden, und sich danach herausstellt, daß es nur eine grandiose Einnahmequelle für den Veranstalter und dessen Freunde war. In meinem Beitrag von gestern (glaube es war nr. 13), gibts nen kurzes Stenogramm zu Herrn Agag. MfG aus España.
Wenn das tatsächlich so war, dann hätte die Stadt Valencia eben bessere Verträge aushandeln müssen.
Bei der Loveparade 2000 in Berlin hat das FfH-Institut eine zusätzlichen Umsatz für Stadt mit 100 Millionen DM berechnet, das heißt die zusätzlichen Einnahmen der Stadt dürften also weit über den Kosten für Polizei, Reinigung etc. gelegen haben.

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Theo Dohr 22.05.2016, 01:27
114. Formula-E-Betroffener,

der bei diesem Event Spass hatte, genauso wie die meisten Anwohner. Das mal die Karl-Marx-Allee dicht ist, ist kein Problem. Kommt häufiger vor, da diese gerne auch für andere sportliche Events genutzt wird. Es gibt Parallelstraßen zur Karl-Marx-Allee und zur Lichtenberger und letztere hat jetzt wieder einen vernünftigen, schlaglochfreien Belag. Desweitern wurden 9! Stromzapfsäulen installiert, die auch nach dem Rennen bleiben. Das sind 2 Dinge, die der Berliner Senat nicht alleine gebacken bekommt. Das der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt war, shit happend und es lag nicht an der FIA sondern an der BVG. Sie hat, obwohl sie längerfristig wusste, dass ein Großraumevent in dem Gebiet stattfindet, ihre Sanierungspläne durchgedrückt.

Die Leute, die sich darüber aufregen, sind auch die Leute, die in ein Wohnhaus einziehen, wohlwissend, dass in ihrer Nachbarschaft ein Club/Disco ist und dann zum Anwalt rennen oder eine Bürgerbewegung ins Leben rufen, dass dieser alteingesesse Club dicht macht. Kleingeistiger Spiesbürgertum.

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DerweißEwal 22.05.2016, 03:19
115. Demokratieverständnis

Zitat von leserich
165 Städte haben ganz sicher kein Interesse an dem Rennen, allenfalls Tourismusmanager oder Bürgermeister von 165 Städten. Die Bevölkerung der Städte wurden ganz sicher nicht befragt.
Falls der Bürgermeister sich nicht hochgeputscht hat, wurde er gewählt und somit beauftragt, im Interesse der Bevölkerung zu handeln.

Da die Stadt sehr viel von den Touristen profitiert, sind die meisten besonderen Veranstaltungen essentiell für den Haushalt.

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Bernd.Brincken 23.05.2016, 15:47
116. Planwirtschaft

Zitat von Theo Dohr
[Ich bin einer] der bei diesem Event Spass hatte, genauso wie die meisten Anwohner. Das mal die Karl-Marx-Allee dicht ist, ist kein Problem. ... Kleingeistiger Spiesbürgertum.
Schon richtig, zumal an einem Samstag der Verkehr um den Straussberger Platz auch nicht so massiv ist, dass die Umleitungen überlastet würden.

Wiederum übertrieben, welcher Aufwand da für die Sichtsperren betrieben wurde. Es schien ja die größte Sorge zu sein, dass jemand ohne Ticket etwas von den Autos zu sehen kriegt.
Wenn man sagt "wir gehen in die Städte auf die Menschen zu", dann sollte man nicht so kleinlich sein.
25 E für den einfachsten Stehplatz ist auch nicht gerade so, dass Neugierige angezogen werden.
Insgesamt wird so eher das Image von E-Autos als 'Planwirtschaft für Eliten' gefördert. Passt so gesehen zu Neu-Berlin.

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Banause_1971 24.05.2016, 10:54
117. Alternativ

hätte man sicher auch auf dem Gelände des BER das Rennen veranstalten können. Niemand wäre behindert worden, und das Gelände hatte einen Verwendugnszweck gefunden.

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