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Frankfurt-Sportchef beklagt Transferpolitik englischer Klubs: Kauft England der Bunde
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"20 Millionen für Spieler, die dann irgendwo im Kader stehen" - Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner ärgert sich über das viele Geld der englischen Vereine und sieht die Bundesliga vor einem Ausverkauf. Stimmt das?

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andromeda793624 14.08.2018, 15:52
10. Ja was denn nu?

Auf der einen Seite stimmen die meisten Vereine in Deutschland pro 50+1 Regel und auf der anderen Seite jammern sie dann rum,dass die Klubs aus den wohlhabenden Ligen den Bundesligisten die Spieler wegkaufen.Also entweder muss man damit leben,wenn man pro 50 + 1 ist oder man soll einfach seinen Mund halten.
Pragmatismus ist nahezu fast ein Fremdwort v.a. im deutschen Fußball. Lieber jammert man rum!

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doppelnass 14.08.2018, 15:54
11. England

Zugegeben, die englische Liga ist spannend. Spannender als die BuLi. Nur, warum wird England eigentlich immer so heilig gesprochen, wenn es um Fußball geht? International kam da in den letzten Jahren bis auf die Finalteilnahme des LFC gar nichts. Bei den Summen, die dort ausgegeben werden, müsste das doch ganz anders aussehen. In Deutschland wird immer moniert, dass der FC Bayern in der Liga immer gewinnt, aber die CL nicht mehr. Angesichts der Transferbudgets wäre das Erreichen des Achtelfinals schon ein Erfolg, denn es müssten in den letzten drei Runden eigentlich nur englische Mannschaften plus Barca, plus Real stehen, von PSG mal ganz zu schweigen. Das passiert aber nicht und da kann man vortrefflich drüber streiten, ob in England Geld sinnvoll oder sinnlos ausgegeben wird. Und bei den Transfersummen wird das in Zukunft nicht anders sein. Bayern und Dortmund werden auf Sicht die beiden ersten Adressen im Deutschen Fussball sein. Dahinter wechselt es dann ab und zu mal. Das sind halt die mit dem meisten Geld, was im internationalen Vergleich, vor allem zur PL, lächerlich erscheint.
Ich war zufällig am letzten Tag der englischen Transferperiode in London. Und im Hotel habe ich abends Sky Sport News gesehen. Der Transferticker war wie der Aktienticker auf NTV. Nur, dass die Summen höher waren. Das ist alles absurd.

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neowave 14.08.2018, 16:16
12. Und nun?

Zitat Sportdirektor Bruno Hübner : "Wir müssen aufpassen, da die Gefahr besteht, dass die ganzen Stars und guten Spieler aus der Bundesliga weggeholt werden." Mhhm... Worauf aufpassen? Alles säuberlich notieren? Und wann ist genug aufgepasst? Und was dann? Ich frage mich, was ist das für`ne Meldung, worin besteht der Sinn seiner Einlassung? Kurzum - wawill der Spors tdirektor uns sagen? Aufpassen? Aufpassen!

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neowave 14.08.2018, 16:18
13. Und nun?

Zitat Sportdirektor Bruno Hübner : "Wir müssen aufpassen, da die Gefahr besteht, dass die ganzen Stars und guten Spieler aus der Bundesliga weggeholt werden." Mhhm... Worauf aufpassen? Alles säuberlich notieren? Und wann ist genug aufgepasst? Und was dann? Ich frage mich, was ist das für`ne Meldung, worin besteht der Sinn seiner Einlassung? Kurzum - was will der Sportdirektor uns sagen? Aufpassen? Aufpassen!

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Levator 14.08.2018, 16:47
14. Korrekt

Zitat von Oihme
Letztendlich eine übertriebene Sorge! Die PL mag zwar mehr Geld haben, aber auch in den englischen Klubs dürfen pro Team bekanntlich immer nur 11 Spieler gleichzeitig aufs Feld. Und gute Spieler, die in England auf der Bank versauern, gehen oft schnell wieder die umgekehrte Richtung. In letzter Zeit auch verstärkt junge, englische Talente.
Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach. Viele Talente hierzulande bleiben und andere kommen weil ihnen Einsatzzeiten gegeben werden.

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markus.pfeiffer@gmx.com 14.08.2018, 16:53
15. Schaut auf Dortmund

Gerade Dortmund zeigt, wie man als Bundesligaclub von der Finanzkraft der englischen Liga profitieren kann: Für Yarmolenko (ohne wirkliche Einsatzchancen in Dortmund) noch 20 Mio erlöst und für Schürrle (kaum Einsatzchancen als Ersatzspieler) einen Leihverein aus der unteren Tabellenhälfte gefunden, bei dem sich zeigen kann, ob er sich bei regelmäßigen Einsätzen nochmal an seine früheren Topleistungen heranarbeiten kann; besser als ihn für unter 10 Mio nach Italien abzugeben (die bekommt man ohne Leistungssteigerung auch nächstes Jahr noch aus England und falls Schürrle zur alten Stärke zurückfindet, kann er für Dortmund noch wertvoll(er) werden.

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forky 14.08.2018, 16:53
16. Kaderwerte

Zitat von doppelnass
Bayern und Dortmund werden auf Sicht die beiden ersten Adressen im Deutschen Fussball sein. Dahinter wechselt es dann ab und zu mal. Das sind halt die mit dem meisten Geld, was im internationalen Vergleich, vor allem zur PL, lächerlich erscheint. Ich war zufällig am letzten Tag der englischen Transferperiode in London. Und im Hotel habe ich abends Sky Sport News gesehen. Der Transferticker war wie der Aktienticker auf NTV. Nur, dass die Summen höher waren. Das ist alles absurd.
Die Kaderwerte der Bayern und Dortmunder haben arg abgenommen. Bei den Bayern, weil es noch nicht gelungen ist, die Marktwertverluste der älteren Spieler (von Hummels, Neuer, Boateng bis Ribery und Robben) aufzufangen.
Und beim BVB muss das Management irgendwas falsch machen, die hatten mal einen Kaderwert von fast einer halben Milliarde und liegen aktuell bei 370 Mio - und damit nur noch ein paar Milliönchen vor Leverkusen. Irgendwie ist es nicht gelungen, die Millionen für Dembele und Aubameyang zu reinvestieren.

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ayee 14.08.2018, 17:07
17. Eher Grund zu großer Freude

Es geht nicht darum, wieviel Geld man ausgibt, sondern, wie gut man arbeitet bzw. was man daraus macht. Wenn die englischen Vereine mit Geld um sich werfen, aber gleichzeitig im europäischen Ranking nicht so viel davon zu sehen ist, dann machen sie was falsch. Wenn sie Geld nach Deutschland pumpen und die deutschen Vereine besser arbeiten bzw. mehr aus dem Geld machen, dann ist das ein purer Grund zur Freude. Die englischen Fans subventionieren damit praktisch die deutschen Vereine. Der einzige, der keinen Grund zur Freude hat, ist folglich der englische Fußballfan.

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Papazaca 14.08.2018, 17:10
18. Langfristig kann die bessere Kapitalausstattung der PL..

zum Problem werden. Wobei das Geld ja aus verschiedenen Quellen kommt: Weltweite Vermarktung, höhere Ticketpreise, TV-Gelder, Investitionen der Eigentümer, Merchandising, Sponsoring etc.

Aber wichtige Gesichtspunkte sind Nachwuchsförderung, spielen die jungen Spieler auch etc. Das Thema ist komplexer als Hübner es anspricht. Kurzfristig hält sich das Problem in Grenzen, langfristig wird eine bessere Kapitalausstattung zu Wettbewerbsnachteilen der Bundesliga führen. Wie die DFL und der DFB diese Punkte angehen wollen wissen sie scheinbar selbst noch nicht.

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Marlo 14.08.2018, 17:24
19.

Fulham & Wolverhampton sind beides Aufsteiger und haben beide 120 bzw 90 Millionen für neue Spieler ausgegebenen. Liverpool Fast 200. Everton ebenfalls über 100 Millionen. Wer ging denn in den letzten Jahren aus der Buli nach England? Sane, Gundogan, Leno, Yarmolenko, Vestergaard, Keita, Aubameyang, Mkhitaryan, usw. Das sind alles sehr gute Spieler. Dir PL hat ihr Modell ja angepasst und arbeitet jetzt mit Sportdirektoren. Das Manager Modell ist out. Selbst Manchester United wird jetzt einen Sportdirektor installieren. Arsenal hat das gemacht und Mislintat aus Dortmund geholt. Hier muss man ebenfalls aufpassen. Nicht nur Spieler verdienen in der PL viel mehr Geld sondern auch Trainer und Sportchefs. Somit kann es auch hier noch einige Abgänge geben. Für die gibt es kein Transferfenster, somit sind auch Wechsel innerhalb der Saison möglich. Die Buli muss aufpassen. Auch die Serie A ist wieder im Aufschwung und gibt viel Geld aus. Milan, Inter, Juve & Roma können auch die Buli Stars wegkaufen. Entweder 50+1 fällt oder die Buli wird zu einer Ausbildungsliga wie Ligue 1 oder Eredivisie. Wenn sie es nicht schon längst ist.

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