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Frankfurts Weiterkommen in der Europa League: "Unser Trainer hat gesagt, wir sollen p
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Der Schiedsrichter stand beim Sieg der Frankfurter gegen Straßburg im Mittelpunkt. Kevin Trapp warf dem Unparteiischen Arroganz vor. Dominik Kohr sprach von einer umstrittenen Anweisung seines Trainers in der Halbzeitpause.

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CancunMM 30.08.2019, 09:54
1.

Als Berliner, der bei Frankfurt wohnt mit 2 Eintrachtfans im Haus und selbst als Herthamitglied fiebere ich auch mit der Eintracht mit und fand die Stimmung bisher sehr gut. Diese Aussage und das Verhalten gestern haben aber für mich einen üblen Beigeschmack. Klar kann man das machen und das wird sicher auch in anderen Kabinen gesagt, aber das sagt man nicht öffentlich. Das schauen auch Kinder zu, die nächste Woche beim Kicken ihren Gegenspieler provozieren oder wie Kohr einen auf sterbenden Schwan machen. Sichwer war das erste nur eine gelbe Karte, aber auch das bei Kohr wäre bei einem souveränen Schiedsrichter nur mit gelb geahndet worden.

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Tascho 30.08.2019, 10:45
2. "Das hat einfach mit Cleverness zu tun"

... vor allem dass dann in die Kamera zu sagen, seeeehr clever. Fußball verkommt immer mehr zur Show ... peinlich. In anderen Sportarten wird sich geschüttelt und danch gehts weiter.

" Zudem ließ er nicht mit sich reden, so eine Arroganz habe ich noch nicht erlebt." ... finde den Fehler. War es nicht mal so, dass nur der Kapitän mit den Schiedsrichter diskutieren darf. Bereits in der Jugend wird mit dem Referee diskutiert, und hat das Labern keinen Erfolg, mischen sich noch die Eltern ein. Hut ab vor jedem Schiedsrichter, mein Traumjob ist es nicht.
Trotzdem ein mitreißendes Spiel, die "Eintracht" zwischen Mannschaft und Fans ist beeindruckend.

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hikage 30.08.2019, 10:55
3.

Zitat von CancunMM
Als Berliner, der bei Frankfurt wohnt mit 2 Eintrachtfans im Haus und selbst als Herthamitglied fiebere ich auch mit der Eintracht mit und fand die Stimmung bisher sehr gut. Diese Aussage und das Verhalten gestern haben aber für mich einen üblen Beigeschmack. Klar kann man das machen und das wird sicher auch in anderen Kabinen gesagt, aber das sagt man nicht öffentlich. Das schauen auch Kinder zu, die nächste Woche beim Kicken ihren Gegenspieler provozieren oder wie Kohr einen auf sterbenden Schwan machen. Sichwer war das erste nur eine gelbe Karte, aber auch das bei Kohr wäre bei einem souveränen Schiedsrichter nur mit gelb geahndet worden.
Ich denke mal ohne die rote Karte gegen Rebic wäre das auch nicht passiert. Vermutlich war die Anweisung eher a'la "ok, wenn der Schiedsrichter nicht zur Vernunft gebracht werden kann, müssen wir eben damit arbeiten".

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kaischek 30.08.2019, 11:19
4. Cleverness und Arroganz

Ich weiß nicht, ob es clever ist, öffentlich von seiner eigenen Cleverness zu sprechen, Herr Kohr. Ich denke, eher nicht. Ganz sicher wenig clever war jedoch der "Füße-voran-Einsatz" von Ante Rebic gegen den Straßburger Torwart. Eine rote Karte, die man nicht geben muss, aber kann. Da ging die "Provoziert-sie-der-Schiedsrichter-ist-unerfahren-Rechnung" der Frankfurter schon in der ersten Halbzeit voll nach hinten los. Dem Schiedsrichter Arroganz zu unterstellen, weil er sich das Lamentieren der Frankfurter Spieler nicht (ständig) bieten lassen wollte, halte ich für gewagt. Arroganz liegt im Auge des Betrachters. Der nächste Schiedsrichter wird beim Frankfurter Europa League Heimspiel gewarnt sein und im Zweifel anders handeln als erwartet. Frankfurt war so gut. Die hätten das Spiel auch ohne diesen Mist erfolgreich beenden können. Jetzt schleppen sie eine schwere Hypothek ins nächste Heimspiel. Da fällt mir - im Ggegensatz zu Herrn Kohr - nur eines zu ein: Unclever!

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der_anonyme_schreiber 30.08.2019, 11:36
5.

Er nennt es "clever", ich nenne es "unsportlich"...

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milhouse_van_h. 30.08.2019, 11:40
6.

Sicher ist es nicht clever in der Öffentlichkeit darüber zu reden, aber grundsätzlich hat der Gegner mit seinem Zeitspiel ab Anpfiff damit angefangen. in erster Linie der Torwart.
Dass die Eintracht dann in Halbzeit zwei das Provozieren übernimmt, ist nur verständlich. Man kann auch sagen, dass der Schiedsrichter das Provozieren selber provoziert hat.

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ikaruzzz 30.08.2019, 12:09
7. Wie der Herr, so's SGEscheer

...keine Ahnung was man dazu groß sagen soll. SGE war mir immer irgendwie unsymapthisch, jetzt weiß ich warum. Irgendwie schmutzig, wie sie spielen.
Proletarischer Arbeiterfussball verbunden mit der Gerissenheit Frankfurter Börsenmakler, sehe nur ich das so?

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FrankDunkel 30.08.2019, 12:30
8.

Da ging gegen Ende der ersten Halbzeit und auf dem Weg in die Kabine richtig die Post ab, das waren Szenen, die man eigentlich nicht sehen will. Der Zweck heiligt eben nicht alle Mittel. Durch den Spielverlauf der zweiten Halbzeit legte sich die Aufregung dann wieder.

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gnarze 30.08.2019, 12:39
9. Ganz schwach

von allen Beteiligten.
Manch Nostalgiker mag sich an die Fußballschlachten aus ferner Vergangenheit erinnert fühlen.
Für mich war das Spiel allerdings ein eindeutiges Signal für den VA auch in der Europa League.

Der Schiedsrichter hat mit seinen unfassbar schlechten Entscheidungen maßgeblich dazu beigetragen, dass das Spiel zu eskalierte.
Spätestens als er nach einem aus fünfzig Zentimetern von einem Straßburger abgeblockten Freistoßversuch weiterspielen ließ, konnte man erahnen, dass er absolut nicht Herr des Spiels war.

Die Schauspieleinlage des Torwartes war denn der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, hält sich das Knie, das gar nicht getroffen wurde, das muss aber auch der Linienrichter registrieren.

Dass die Frankfurter in der zweiten Halbzeit dann ebenfalls das schlechte Laienschauspiel übernahmen ist zwar ebenso ablehnenswert, aber verständlich.
Schließlich hatte die Partie mehr oder minder Endspielcharakter.
Nun hat also ein Spieler aus dem Nähkästchen geplaudert und sich damit nicht dem 0815-Floskeldauerfeuer angeschlossen.
Über eine Tatsache, die man als Zuschauer doch sowieso erkannt hat,

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