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French-Open-Finalist Nadal: Widerstand ist zwecklos
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Rafael Nadal ist auf dem Weg zum elften Erfolg in Paris kaum aufzuhalten. Der Spanier hat sein Spiel in fast allen Bereichen perfektioniert. Die Konkurrenz hat sich aufgegeben.

sischwiesisch 09.06.2018, 16:02
1. Es gibt nur einen,...

..., welcher Nadal bisher immer besiegt hat.
Dustin Brown.
Und wie ? Verrückt, mutig, unorthodox spielen, ans Netz, serve and volley, ständig beschäftigen.
Wie spielen die meisten heute ?
Ödes Powertennis von hinten ohne Inspiration. Mit den heutigen Schlägern geht das relativ leicht.

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uli.lohmann 09.06.2018, 16:10
2. Diego Schwartzmann hat gezeigt wie man Nadal schlagen kann.

Allerdings nur anderthalb Sätze, Nach der Regenunterbrechunghat er dann völlig den Faden verloren. Man muss Nadal permanent
unter Druck setzen. So wie ich das sehe, könnte das DominickThiem morgen schaffen. Ich glaube, er hat das Herz und auch
die technischen Fähigkeiten. Wenn er morgen sein bestes Tennis zeigt, kann er Nadal morgrn im Finale bezwingen.

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kopi4 09.06.2018, 18:34
3.

Na,dann freuen wir uns auf Montag, da beginnt in Stuttgart die Saison auf Rasen. Und da Nadal seine Dominanz auf Sand in den letzten Jahren auch nicht im Ansatz auf Gras zeigte geht es in Stuttgart,Queens,Halle und Wimbledon spannender zu. Wobei: Federer steigt nach Paris auch wieder ein....

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carinanavis 09.06.2018, 18:39
4. erstaunlich an sich

Zitat von sischwiesisch
..., welcher Nadal bisher immer besiegt hat. Dustin Brown. Und wie ? Verrückt, mutig, unorthodox spielen, ans Netz, serve and volley, ständig beschäftigen. Wie spielen die meisten heute ? Ödes Powertennis von hinten ohne Inspiration. Mit den heutigen Schlägern geht das relativ leicht.
aber beide Spiele waren auf Rasen mit grundsätzlich kürzeren Ballwechseln und besseren Karten für Serve-and-Volley.

Leider ist das heutige Tennis auf allen Belägen relativ ähnlich geworden und es dominieren die Haudraufs. Vorwiegend Roger Federer kann mit Spielkunst und Spielwitz noch ganz vorne mithalten.

ATP und WTA sollten Schläger oder Bälle so verändern, das mehr Variationen im Spiel sich wieder auszahlen.

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ulisses 09.06.2018, 22:10
5. Ahnungslos durch die Nacht

Zitat von sischwiesisch
..., welcher Nadal bisher immer besiegt hat. Dustin Brown. Und wie ? Verrückt, mutig, unorthodox spielen, ans Netz, serve and volley, ständig beschäftigen. Wie spielen die meisten heute ? Ödes Powertennis von hinten ohne Inspiration. Mit den heutigen Schlägern geht das relativ leicht.
Sie haben übersehen, dass der Artikel hauptsächlich über Nadals unglaubliche Dominaz auf Sand ist. Dustin Brown könnte Nadal nur auf Rasen besiegen. Das ist Browns Paradebelag und Nadals schwächster, was verwunderlich klingt, wo,er doch zwei Wimbledontitel hat und drei weitere Finalteilnahmen.
Ich bewundere Brown, aber er kann Nadal nicht das Wasser reichen. Brown hat klare technische Defizite, die gerade aus Sand deutlich werden. Nadal hingegen ist technisch perfekt. Leute, die ihn als Grundlinienschaufler darstellen worden, haben wohl selbst noch niemTennis gespielt.
Nadal hat meistens ein klares Konzept, wie er dem Gegner sein Spiel aufzwingt. Er ist eben nicht ein Defenspieler, was viele immer behaupten. Auf der ATP Seite gibt es einen tollen Artikel zum Finale in Rom gegen Zverev. Wenn man in Klischees denkt, könnte man meinen, dass Nadal versucht hätte, die Urgewalt von Zverev in langen, ermüdenden Rallies zu knacken, so wie Borg und Vilas das damals taten. Jedoch führt hier Nadal in der Statistik für die kürzeren Ballwechsel unter 5 Schlägen. Er bemüht sich also, möglichst schnell den Punkt zu machen.
Und natürlich ist sein Tennis Powertennis. Das gilt aber für 95% aller heutigen Spieler, auch für Federer, der garantiert versucht, seine Grundschläge möglichst hart zu spielen. Was soll er denn bitte sonst spielen? Es geht heute nur mit super harten Grundschlägen und viel Spin.
Wie der Autor richtig schreibt, geht Nadal auch immer öfter ans Netz. Gegen Del Potro spielte er sogar einmal Serve n Volley beim zweiten Aufschlag. Seine Stopps sind fast so gut wie die von Federer.
Nadal führt auf der ATP-Seite auch die Statstik für Punkte beim zweiten Aufschlag an.
Für seinen Topspin sollte er ein Patent erhalten. Er ist eigentlich Rechtshänder. Übrigens: er hat 16 Majors gewonnen, Nr. 17 kommt sicher bald. Er hat eine ziemlich beeindruckende Bilanz gegen Federer. Immer noch nicht überzeugt?
Dann schauen Sie sich auf youtube irgendein Video zu Nadal an.
Best of Nadal, Federer, Djokovic. Schauen Sie sich dann das Tennis der Holzschläger-Ära an. Vielleicht klingelt es dann.

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s.dade 10.06.2018, 01:22
6. Warum warten?

Der Ansporn sollte eher sein, ihn jetzt zu schlagen und nicht zu warten, dass er bald nicht mehr da ist, damit es eine neue Nummer 1 gibt. Ich denke, jeder Sportler würde es vorziehen einen Athleten wie Nadal auf dem Platz zu besiegen, als zu hoffen, dass er bald abtritt, so wie der Artikel es suggeriert. Nichtsdestotrotz mag ich diese Ausnahmesportler sehr, die Mühe und Verbissenheit die dazugehört um so lange erfolgreich zu sein haben nur sehr wenige Menschen. Hut ab vor so einem Typen wie Nadal, auch wenn ich eher selten Tennis schaue.

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july1969 10.06.2018, 10:45
7.

Schon irgendwie bewundernswert, wie ein (fast) 37 Jähriger und ein 32 Jähriger ihre Sportart dominieren. Auch wenn ich ihn nicht mag, schade daa Djokovic den Anschluß offensichtlich nicht mehr findet. Für die jüngere Generation bleibt zu hoffen, das die 2 irgendwann die Lust verlieren aus dem Koffer zu leben und mit dem Profisport aufhören. Für die Zuschauer bleibt zu hoffen, daß die Herren noch lange Spaß am Reisen haben.

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sischwiesisch 11.06.2018, 08:59
8. Aha

Sie haben meinen Beitrag leider nicht verstanden. Weder habe ich gesagt, daß Nadal langweiliges Powertennis nur von der Grundlinie spielt, sondern die meisten das tun.
Und somit Nadal eher leichtes Spiel hat.
Noch habe ich von irgendeinen speziellen Belag gesprochen. Ich habe also gar nichts übersehen.
Mir ging es ausschließlich um die Art Tennis, die es braucht, um Nadal schlagen zu können bzw. überhaupt zu gefährden.
Egal auf welchen Belag.
Gegen Spieler wie früher Edberg oder auch Becker, die etwas riskierten, nach vorne gingen, variabel waren, gegen diese hätte Nadal wesentlich mehr, ja extreme Probleme als eben gegen das übliche Powertennis von heute mit Schlägern, bei denen es fast egal ist, wo sie den Ball treffen, ohne Kreativität und Überraschungsmomente der allermeisten.
Und Brown hat dieses. Das seine Siege gegen Nadal auf Rasen waren ist mir dabei total wurst., Darum ging es mir gar nicht..
Das Brown soviele Fans hat, obwohl er meist gerade nur mal so in den TOP 100 war, hat ja einen Grund.
Schade, das er eben dies nicht konstant bringen kann und konnte.
Das weiß ich selbst. Aber er hat alles , um eben auch so einen Ausnahmespieler wie Nadal zu schlagen. Und seien es nur spektakuläre zweite Aufschläge und verrückte Stopbälle.
Das fehlt mir eben bei den meisten Topspielern von heute.
Die können zwar 100x den Ball zurückspielen, das war es aber dann auch.
Ich kann mich noch sehr gut an Nadals Niederlage gegen Brown in Wimbledon erinner. Er hatte eine Verunsicherung im Gesicht , weil er genau wusste, wie Brown ihn schon mal extrem schlecht aussehen ließ mit seiner wunderbar unberchenbaren Art, ihn ja fast deklassierte.
Und ich bin mir fast sicher., käme es wieder zu einem Duell in Wimbledon wüßte ich, wer von beiden nervöser wäre.
Und das meine ich in keinster Weise herablassend gegenüber Nadal.
Dessen Erfolge sprechen für sich und ihn.
Es ist eben dennoch auch oft ein Genuss Brown zu sehen, selbst wenn er 1:6, 1:6 und 1:6 verliert.
P.S.: Geben Sie mal Nadal, Federer, Djokovic einen Schläger zu Zeiten eines Borg oder McEnroe in die Hand. Dann ist es aus mit der Herrlichkeit derer Best-of-Videos. Da würde sich so einiges relativieren.
Damals war es wesentlich wichtiger wie und wo sie den Ball mit dem Schläger trafen.

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sischwiesisch 11.06.2018, 08:59
9. Aha

Sie haben meinen Beitrag leider nicht verstanden. Weder habe ich gesagt, daß Nadal langweiliges Powertennis nur von der Grundlinie spielt, sondern die meisten das tun.
Und somit Nadal eher leichtes Spiel hat.
Noch habe ich von irgendeinen speziellen Belag gesprochen. Ich habe also gar nichts übersehen.
Mir ging es ausschließlich um die Art Tennis, die es braucht, um Nadal schlagen zu können bzw. überhaupt zu gefährden.
Egal auf welchen Belag.
Gegen Spieler wie früher Edberg oder auch Becker, die etwas riskierten, nach vorne gingen, variabel waren, gegen diese hätte Nadal wesentlich mehr, ja extreme Probleme als eben gegen das übliche Powertennis von heute mit Schlägern, bei denen es fast egal ist, wo sie den Ball treffen, ohne Kreativität und Überraschungsmomente der allermeisten.
Und Brown hat dieses. Das seine Siege gegen Nadal auf Rasen waren ist mir dabei total wurst., Darum ging es mir gar nicht..
Das Brown soviele Fans hat, obwohl er meist gerade nur mal so in den TOP 100 war, hat ja einen Grund.
Schade, das er eben dies nicht konstant bringen kann und konnte.
Das weiß ich selbst. Aber er hat alles , um eben auch so einen Ausnahmespieler wie Nadal zu schlagen. Und seien es nur spektakuläre zweite Aufschläge und verrückte Stopbälle.
Das fehlt mir eben bei den meisten Topspielern von heute.
Die können zwar 100x den Ball zurückspielen, das war es aber dann auch.
Ich kann mich noch sehr gut an Nadals Niederlage gegen Brown in Wimbledon erinner. Er hatte eine Verunsicherung im Gesicht , weil er genau wusste, wie Brown ihn schon mal extrem schlecht aussehen ließ mit seiner wunderbar unberchenbaren Art, ihn ja fast deklassierte.
Und ich bin mir fast sicher., käme es wieder zu einem Duell in Wimbledon wüßte ich, wer von beiden nervöser wäre.
Und das meine ich in keinster Weise herablassend gegenüber Nadal.
Dessen Erfolge sprechen für sich und ihn.
Es ist eben dennoch auch oft ein Genuss Brown zu sehen, selbst wenn er 1:6, 1:6 und 1:6 verliert.
P.S.: Geben Sie mal Nadal, Federer, Djokovic einen Schläger zu Zeiten eines Borg oder McEnroe in die Hand. Dann ist es aus mit der Herrlichkeit derer Best-of-Videos. Da würde sich so einiges relativieren.
Damals war es wesentlich wichtiger wie und wo sie den Ball mit dem Schläger trafen.

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