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Fußball-Bundesliga: Heldt verlässt den VfB Stuttgart

Sportvorstand Horst Heldt wird künftig nicht mehr für den VfB arbeiten. Das bestätigte Stuttgarts Trainer Christian Gross auf einer Pressekonferenz. Heldt wird als Manager bei Schalke 04 gehandelt und soll dort an der Seite von Felix Magath als Manager die Geschicke der Mannschaft lenken.

JustinSullivan 25.06.2010, 13:08
1. Held(t)

Zitat von sysop
Sportvorstand Horst Heldt wird künftig nicht mehr für den VfB arbeiten. Das bestätigte Stuttgarts Trainer Christian Gross auf einer Pressekonferenz. Heldt wird als Manager bei Schalke 04 gehandelt und soll dort an der Seite von Felix Magath als Manager die Geschicke der Mannschaft lenken.
Vertrag ist Vertrag ist Vertrag. Außer, wenn ich keinen Bock mehr habe, weil ein anderer mehr Geld bezahlt. Bisher kannte ich das nur von den Spielern. Ich bin gespannt, wie Heldt denen gegenüber zukünftig argumentieren will.

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Dominik Menakker 25.06.2010, 13:43
2. Schade

Schade, da geht einer, der echt was gekonnt hat und der nicht durch bayerische Endlosmillionen auf dem Konto versaut ist.

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fn745 25.06.2010, 14:08
3. Vielen Dank Felix!

Ein herzliches Dankeschön an Felix Magath und Schalke 04, dass sie dem VfB diesen Nachwuchsmanager abgenommen haben. Die Bilanz von Horst Heldt beim VfB ist verherrend. Praktisch kein Transfer der letzten Jahre hat im Ansatz die Erwatungen erfüllt. Seit einziger Glücksgriff war Christian gross, dessen Arbeit ihm auch den Job gerettet hat.
Dennoch wünsche ich ihm bei Schalke mehr Erfolg.

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spoonium 25.06.2010, 14:28
4. Nanu

Der Angestellte berichtet auf einer Pressekonferenz vom Abgang seines Chefs?
Auszug aus der VFB-Homepage: "Vorstandsmitglieder sind Herr Erwin Staudt (Präsident), Herr Ulrich Ruf und Herr Horst Heldt"

Schon etwas seltsam das ganze.


Und zu Schalke: wollte der Magath nicht explizit Trainer und Manager sein? Warum ihm jetzt dann doch einen Manager zur Seite stellen?

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arber-shputa 25.06.2010, 14:50
5. boooooooooom

So gut. Was für ein Festtag für alle VfB-Fans.
Und das beste ist dass er ja zu Schalke geht. hahhahaha

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stefan strauch 25.06.2010, 18:15
6. Molinaro

Zitat von fn745
Ein herzliches Dankeschön an Felix Magath und Schalke 04, dass sie dem VfB diesen Nachwuchsmanager abgenommen haben. Die Bilanz von Horst Heldt beim VfB ist verherrend. Praktisch kein Transfer der letzten Jahre hat im Ansatz die Erwatungen erfüllt. Seit einziger Glücksgriff war Christian gross, dessen Arbeit ihm auch den Job gerettet hat. Dennoch wünsche ich ihm bei Schalke mehr Erfolg.
Molinaro würde ich auch als guten Einkauf bezeichnen. Aber es stimmt schon: In Sachen Transfers gabs deutlich mehr Schatten als Licht.

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Snowfox 25.06.2010, 20:38
7. Transfer

In Sachen Transfer war Herr Heldt nie wirklich effizient. Man weiß, dass er eher seinen Scouting-Blick nur in Deutschland hat. Anstatt mal ausserhalb des Kontinents zu schauen. Auf Popo ist er ja auch nur aufmerksam geworden, weil er mal was in den Medien von diesem Spieler erfahren hat.

Wenn man bedenkt, dass Dortmund mit zwei Spielern aus Südamerika geschafft hat sich fester in der oberen Tabellenhälfte zu manifestieren.

Gut, dass sie weg sind Herr Heldt. =)

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chefstratege 28.06.2010, 11:10
8. Staudt und Hundt müssen sich nicht wundern

Man muss nur einmal rekapitulieren gegen welche (Wind-)Mühlen Horst Heldt beim VfB immer und immer wieder ankämpfen musste: zuletzt bei der verzögerten (fast verhinderten!) Vertragsverlängerung von Cacau. Sogar den Meistertrainer Armin Veh konnte Heldt nur gegen Widerstände durchsetzen, Veh wurde vom Aufsichtsrat Hundt sogar lapidar als "Übergangslösung" bezeichnet. Bei Babbel z.B. hatte man das Gefühl, dass Heldt schon viel früher die Reißleine ziehen wollte, aber daran von den VfB-Alphatieren Hundt und Staudt gehindert wurde.
Die Herren Dieter Hundt (VfB-Aufsichtsrat und Arbeitgeberpräsident) und Erwin Staudt (VfB-Präsident) wollen immer nur für die Erfolge (z.B. auch für die tolle Transferbilanz des VfB in den letzten Jahren) zuständig sein und schickten ansonsten Heldt nach vorne, wenn´s mal nicht so lief.
Wenn Hundt und Staudt sich nicht endlich einmal selbst zurücknehmen und alle auch im Umfeld des VfB (dazu gehören auch die ausgemachten VfB-Hofberichterstatter, Fans usw.) immer nur die Schuld bei anderen suchen, dann muss man kein Prophet sein um vorauszusagen, dass der VfB keinen Nachfolger mit dem Format von Horst Heldt finden wird. Kein wirklich guter und gefragter Manager wird es sich - wie Heldt auch - antun unter diesen Umständen unter Staudt und Hundt zu arbeiten.

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