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Fußball - kann Jogi Löw mit der Nationalmannschaft 2014 den Weltmeister-Titel holen?

Nicht ganz unumstritten, aber immer noch erfolgreich: Jogi Löw gehört als Bundestrainer in Sachen Fußball natürlich zu den meistkritisierten Personen Deutschlands. Doch in letzter Zeit wurde der Gegenwind rauer, immerhin hat das Team unter Löw noch keinen Titel eingefahren. Das könnte und sollte nun anders werden: 2014 steht die nächste WM auf dem Plan. Können Löw und seine Jungs dann den Titel holen?

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Ihr5spieltjetzt4gegen2 10.07.2014, 12:57
2020. Teil eines Teams

Zitat von dioco
Ich meinte auch nur, dass er mehr war als eine "Notlösung" auf der linken Seite. An der Vorbereitung von zwei Toren der ersten Halbzeit war er beteiligt, einmal auch von rechts. Er hat sich aktiv in die Spielgestaltung eingeschaltet und seinen "Gegenspieler" Maicon an der langen Leine gehalten... und sich immer wieder mehr zur Mitte hin orientiert. Außerdem "bindet" er durchaus gegnerische Spieler.
So wie die deutsche NM spielt -mit 'kompaktem Zentrum', Fokus auf Spielkontrolle und defensiver Stabilität, gleichzeitig Nutzung der Räume, die der Gegner bietet- macht es Sinn, Özil in der Startelf auf Außen (links) zu bringen. Bei dieser Spielweise würde ein Schürrle weniger passen, würde man ihn von Beginn an bringen. Seine Stärken passen (bei dieser Spielweise, bei diesem Turnier) dann am besten, wenn der Spielverlauf ein anderes Spielelement erfordert.

Özil erfüllt seine Aufgabe, und das bis jetzt recht gut. Man sollte dies nicht daran messen, was er in einem anderen System, auf einer anderen Position, bei einer anderen Spielweise zu leisten im Stande ist oder wäre. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Er erweist sich als absoluter Teamplayer und nicht ist wichtiger bei dieser WM. Fußball war, ist und wird immer ein Mannschaftssport bleiben. Diese WM unterstreicht dies ausdrücklich. Die Teams, die den besten Kollektivfußball spielen und als Team funktionieren, haben hier am meisten positiv überrascht. Man hat dies sehr gut z.B. bei den Franzosen sehen können, die den Deutschen nahezu ebenbürtig waren. Nicht umsonst steht die deutsche Elf im Finale. Und (trotz Messi) gilt dies auch für Argentinien. Cabella sagte sehr richtig mMn, dass es beim fußball um Räume geht. Die man dem Gegner nicht geben darf und sich selbst schaffen muss. Da kommen dann eben die Elemente wie Zustellen von Passwegen und Räumen, Verschieben, Pressing und Gegenpressing, Balleroberung, schnelles Umschaltspiel, etc.) zum Tragen. Dies erfordert vor allem högschte taktische Disziplin. Beide Teams haben dies im Turnierverlauf auch z.T. hervorragend gezeigt. Sicher spielen in einem Turnier auch in der einen oder anderen Situation Glück oder Pech eine Rolle, das wird sich auch nie ändern.

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Pudi 10.07.2014, 12:58
2021.

Zitat von lofi
Natürlich wird es schwer am Sonntag. Wenn ich mich recht erinnere, hat Argentinien erst ein Gegentor bekommen. Ist für mich doch etwas erstaunlich. Der Torwart scheint ein Elfmeterkiller zu sein, ansonsten ist mir gestern aufgefallen, dass er Flanken immer wegfaustet. Vielleicht brauchen wir wieder ein Standardtor als Dosenöffner. Und ich hoffe inständig, dass sich dieses langweiligen Gauchos nicht zum Titel durchmogeln.
3 ... 1 vs Bosnien und 2 vs Nigeria
Deutschland aber auch nur 4 und 2 davon, vs Algerien mit dem Schlusspfiff und vs Brasilien ... naja :)

Ein 11er-Killer ist er sicherlich nicht. Der erste war erschreckend schwach geschossen, der zweite zwar deutlich besser, aber für einen Keeper, wenn er sich für die richtige Ecke entscheidet eine dankbare Aufgabe da halbhoch.

Das mit den Standardtor als Dosenöffner könnte wirklich ein probates Mittel sein. Allerdings sollte man auch Standards für die Gauchos in Strafraumnähe tunlichst vermeiden, besonders solche, bei denen Messi mit einem Kunstschuss das Spiele entscheiden könnte.

Zwei große Pluspunkte für unser Team sehe ich im Fehlen von di Maria und das unsere Truppe nicht DEN einen Topspieler hat, daher sind wir weit weniger auszurechnen.

Wenn jeder dizipliniert und konzentriert seine Aufgabe erfüllt und vor allem geduldig ist, dann wird's was mit dem 4. Stern

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Ihr5spieltjetzt4gegen2 10.07.2014, 12:59
2022. Stark wie nie oder selten, aber auch dem Gegner geschuldet

Zitat von dioco
Schön, dass Du Khedira so positiv erwähnst. Ich hatte ihn auch sehr positiv gesehen, das aber nicht ausdrücklich erwähnt.
Khediras Stärken liegen in erster Linie in seiner Dynamik, weniger im spielerischen Bereich und im Passspiel. Seine Dynamik mutiert mitunter zu ungestümen Aktionen, die dann meist mit taktischem Fehlverhalten einhergehen. Im Spiel gegen Frankreich war dies wieder zu beobachten. Im Spiel gegen Brasilien hingegen hat er sich taktisch ausgezeichnet verhalten, seine Dynamik war nie ungestüm. Im Gegenteil, er stieß immer genau in die Räume vor, die Marcello und Co. durch ihr eigenes wildes und taktisch völli falsches Verhalten ihm geboten haben. Seine Pässe waren gut, er hatte den Blick für Mann und Raum. Habe ich so auf diesem Niveau bei ihm noch nie gesehen. Ohner Nörgeln zu wollen sollte man dies (wie auch einiges andere) allerdings auch etwas relativieren. Brasilien hat genauso gespielt, wie in den Spielen zuvor. Vielleicht noch etwas weniger kreativ durch das Fehlen von Neymar und noch etwas ungeordneter in der Defensive durch das Fehlen von T. Silva, der in den anderen matches viele Fehler seiner Neben- und Vorderleute ausbügeln konnte und den z.T. völlig chaotisch agierenden Luiz besser an der Kandarre hatte. Löw hatte seinen Matchplan, der genau auf diese spielweise Brasiliens abgestimmt war und Scolari und seine Spieler habe ihm auch den Gefallen getan, in dieser Begegnung wieder genauso wie vorher zu agieren. Was die Deutschen wie geplant dann auch aunutzen konnten. Dass es in dieser Form passieren würde, konnte aber natürlich niemand vorhersehen.

Dass die Begegnung mit Argentinien ein völlig anderes Spiel werden wird, wissen Löw und seine Spieler am besten. Auch hier werden sie sich wieder akribisch vorbereiten und ihren Plan auch präzise umzusetzen versuchen. Wir werden sehen, inwieweit Argentinien dies auch zulassen wird. Dumm ist Cabella auch nicht. Dass ich einen Sieg der deutschen Elf erwarte liegt in der Natur meiner Prognose...;-)

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HerrBert 10.07.2014, 13:05
2023. Noch hat Löw nichts erreicht!

Noch hat Löw rein gar nichts erreicht. Erst bei einem Sieg am Sonntag kann er den Makel der Titellosigkeit loswerden.
Bloß werden die Argentinier taktisch gut eingestellt, defensivstark, entschlossen und ohne Angst aufspielen. Also das genaue Gegentiel von dem, was unser Gegner am Dienstag gespielt hat, der offenbar ein Preisausschreiben der Bitburger Brauerei gewonnen hat, deshalb mal gegen Deutschland ran durfte und sich als Marketinggag die Trikots der brasilianischen Nationalmannschaft übergestreift hat.

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Andr.e 10.07.2014, 13:17
2024. Guten Tag!

Zitat von HerrBert
Noch hat Löw rein gar nichts erreicht. Erst bei einem Sieg am Sonntag kann er den Makel der Titellosigkeit loswerden. Bloß werden die Argentinier taktisch gut eingestellt, defensivstark, entschlossen und ohne Angst aufspielen. Also das genaue Gegentiel von dem, was unser Gegner am Dienstag gespielt hat, der offenbar ein Preisausschreiben der Bitburger Brauerei gewonnen hat, deshalb mal gegen Deutschland ran durfte und sich als Marketinggag die Trikots der brasilianischen Nationalmannschaft übergestreift hat.
Hallo HerrBert! Schön, dass Sie Ihren Humor nicht verloren haben und doch noch da sind. Ich hatte nach Dienstag allerschlimmste Befürchtungen Sie betreffend. Im Kern haben Sie Recht (auch wenn Sie wohl davor erst 3x und dann jeweils 3x noch 1x daneben lagen) - Löw hat noch nichts gewonnen. Etwas Gutes hat die Finalteilnahme auf jeden Fall: Danach ist Schluss - und mit Geschick und Ausdauer kann man das auch Löw in die Schuhe schieben (z. B. bei einem Spielende nach 90 Minuten: "Der Trainer ist unfähig, die Mannschaft in die Verlängerung zu führen und ob er die Nervenstärke hätte, ein EMS durchzustehen ist auch nicht klar.").

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goalhunter 10.07.2014, 14:23
2025.

Zitat von Mitschka
1)du hobbypsyochologe, hellseher und geschichtsproffesor, 1a) ich kann dein geschwurbel mit dem druck und so nicht mehr lesen. im trikot der dfb-elf stehen durch die bank gestandene männer auf dem platz, gestählt in 2)der druck gegen brasilien lag doch auch auf uns. ein fünftes aus im hf en suite, wäre der supergau für trainer und team gewesen. 3)die favoritenrolle hat deutschland, zurecht! damit wird man auch umgehen können. team germany ist einfach "dran", so wie die bayern 2013 und real 2014 n. 4). 2/3 der zuschauer werden für deutschland sein, auch das darf man gewichten. 5). gebe bei deiner grausamen performance bitte vorher keinen tipp zugunsten deutschlands ab, das dürfte dann wirklich schiefgehen.;-))
1)Es gibt genug Taktiker hier im Forum, die die Taktik besser erklären können als ich, also braucht es Jemanden auch die ganzen anderen Bereiche, Psychologie, Geschichte, Hellseherei, Astrologie, usw. zu besetzen

1a) Ja, das gleiche galt für brasilianische Spieler, die alle internationale Erfahrung haben, in der CL, Euroleague, und, und...Trotzdem hatten sie die Hosen voll.

2)Das meinst du doch nicht ernst, du Witzbold? Um in Pauls Breitners Sprache es zu sagen; Bei den Brasis lief es flüssig. Ich glaube, bereits vor dem Spiel mussten sie jede 5 Minuten aufs Klo.

3)Es gibt im Fuball und dem Sport überhaupt kein "dran". Keine mathematische Logik oder sonstwas. Sonst wäre ja Holland auch längst mal dran gewesen und die Argentinier könnten auch genauso sagen,- verdammt noch mal, nach 28 Jahren sind wir wieder mal dran.

4)spielt eher keine Rolle. Dass die Argentinier gegen sich die brasilianische Zuschauer haben werden, das kann sie genauso auch anspornen. Wobei, ob es wirklich so sein wird, dass zwei Drittel Brasilianer im Publikum sitzen, da bin ich mir nicht so sicher. Eine riesige Armee der Argentinier tummelt sich in Rio. Und jetzt in den Paar Tagen kommen vielleicht weitere Tausende nach. Es kann sein dass die vielen brasilianischen Fans ihre Karten an den argentinischen weiter verkaufen zum doppelten oder dreifachen oder vierfachen Preis.

5)Pech gehabt. Schon geschehen. In dem anderen "Tipp-Thread". 4:2 im EMS. Ich habe doch das Weiterkommen der deutschen NM gegen Algerien, Frankreich und Brasilien getippt und ist nichts schiefgegangen.

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goalhunter 10.07.2014, 14:27
2026.

Zitat von dioco
Wenn ich Dir auch im ersten Teil recht geben muss, an Deinen letzten Satz glaube ich nicht. Argentinien spielt da von hinten raus eher wie Spanien, auf Ballsicherheit bedacht und nicht wie Algerien Mann-betont und aggressiv. Die Abwehr wird sich also normalerweise gut positionieren können. Sie darf aber keineswegs so "optimistisch" agieren wie gegen Algerien. Ich denke, wir werden ein mühsames Spiel erleben, bei dem es m.E. - wie schon gegen Brasilien - auch darauf ankommen wird, den Spielaufbau der Argentinier schon früh zu stören - und da durchaus aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen. Dazu braucht man wieder mal Mut und Selbstvertrauen... Ich hoffe, sie haben beides.
Gut nicht in der Art und Weise, aber die Tendenz sozusagen wird die gleiche: Argentinien wird 100% nicht das Spiel machen wollen. Die deutsche NM darf nicht zulassen dass Argentinien so ein langsames Tempo aufzwingt wie gestern gegen Holland.
Im Grunde ist die Geschichte ähnlich wie 1990. Damals die gute deutsche Mannschaft und die Defensiv-Argentinier, die sich mit dem grausamen Fußball, bis zum Finale mehr oder weniger durchgemogelt haben. Wenn ich mich gut erinnere, haben sie die Brasilianer im AF ausgekontert, dann im VF gegen Jugoslawien und im HF gegen Italien je im EMS gewonnen. Damals hatten sie einen sehr guten Torwart. Und dann im Finale dachten sie wohl dass sie sich wieder bis zum EMS mogeln können.
Eine frühe Führung würde uns guttun, dann müssten die Argentinier mehr öffnen und mehr Risiko eingehen. Wenn es lange 0:0 bleibt, dann kann es wieder so ein zähes Ringen werden wie gestern abend.

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dioco 10.07.2014, 14:28
2027. Aus der Sicht des Zuschauers...

Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2
Khediras Stärken liegen in erster Linie in seiner Dynamik, weniger im spielerischen Bereich und im Passspiel. Seine Dynamik mutiert mitunter zu ungestümen Aktionen, die dann meist mit taktischem Fehlverhalten einhergehen... Dass die Begegnung mit Argentinien ein völlig anderes Spiel werden wird, wissen Löw und seine Spieler am besten. Auch hier werden sie sich wieder akribisch vorbereiten und ihren Plan auch präzise umzusetzen versuchen. Wir werden sehen, inwieweit Argentinien dies auch zulassen wird. Dumm ist Cabella auch nicht. Dass ich einen Sieg der deutschen Elf erwarte liegt in der Natur meiner Prognose...;-)
"... die dann meist mit taktischem Fehlverhalten einhergehen."

Findest Du das nicht etwas übertrieben, ja gar ungerecht?

Mag ja sein, dass Khedira bei diesem Turnier erst langsam zu seiner Form finden musste. Ich erinnere mich aber bzgl. Khedira recht gerne an die EM, wo er als der beste deutsche Spieler gegolten hat und sogar Aufgaben übernommen hat, für die er eigentlich gar nicht vorgesehen war, nämlich als Antreiber und Gestalter im Mittelfeld.
Und gegen Brasilien war er an drei Toren der 1.Halbzeit entscheidend beteiligt incl. eines eigenen Tores.

Nochmals zu Özil: Dass er sich in ein Mannschaftsgefüge eingliedern muss - und dies auch tut bzw. getan hat, liegt für mich klar auf der Hand. Und wenn er auf Linksaußen nominiert wird, sollte dies auch seine "Stammposition" sein, die er möglichst nicht vernachlässigen sollte.
Andererseits sollte man ihn aber auch nicht daran hindern, sein Spielverständnis in manchen Situationen konstruktiv einzubringen, auch wenn das dann temporär dazu führen kann, dass möglicherweise ein Anderer sich um seine Position kümmern muss.

Ich meine, dass das taktisch sogar gewollt sein kann, Stichwort: rochieren. - Müller macht das, Klose macht das... und manchmal taucht sogar ein Abwehrspieler dort auf, wo er nicht "hingehört".

Auch deshalb sind für mich Fragen der Systeme nicht so wichtig, da eher nur eine Frage des Namens. Natürlich muss eine gewisse Grundordnung vorgegeben sein, an die man sich tunlichst halten sollte, doch kann sich diese Grundordnung sogar noch innerhalb eines Spieles verändern - und "tut" dies sogar des Öfteren.
Manche Grundtatsachen eines Fußballspiels sind für mich derart evident, dass ich sie meistens gar nicht erwähne.

Fußball-Sachverständige (zu denen ich mich nicht zähle) erschrecken vielleicht wie Scholli im Ghana-Spiel und sprechen von einem "vogelwilden" Spiel... und doch war dies nicht nur nötig, sondern auch erfolgreich.

Mir geht´s da sicher wie den meisten Zuschauern bei einem Spiel: ich sehe durchaus einiges... manches vielleicht auch nicht, doch das, was ich sehe, versuche ich dann auch zu verstehen und zu bewerten, wenn auch nur auf einem gewissen "Erfahrungswissen" gründend.

Ich fühle mich auch nicht verpflichtet, meine Kommentare aus der Sicht eines (Bundes-)Trainers zu verfassen... ;-)

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goalhunter 10.07.2014, 14:37
2028.

Zitat von krafts
Klar, Druck ist immer da, aber es gibt auch genügend Gegenbeispiele, wo die Gastgeber den Titel holten. England 1966, Deutschland 1974, Argentinien 1978, Frankreich 1998. Südkorea schnitt auch mit Abstand bei der Heim-WM am besten ab. sengroß.
Ja ich weiss dass es bei mehreren Gastgebern geklappt hat, aber ich wollte nur einige Vergleiche ziehen mit dem jetzigen Scheitern der Brasilianer. Das wie die Brasilianer jetzt gescheitert sind, das war grausamer als alle andere zuvor, bzw. das war das grausamste Scheitern in der Fußballgeschichte. Italien 1990.,oder Portugal 2004., sind wegen des Drucks einfach gescheitert aber sie sind nicht zusammengebrochen. Brasilien ist zusammengebrochen. Nach 0:2, nach ca. 20 Minuten schon, war das dann völlige Selbstaufgabe. Es gab ja zalreiche Beispiele in der Geschichte der grossen Turniere, dass man das 0:2 drehen oder einholen konnte (auch das deutsche Beispiel im Finale 86 ist eines davon). Aber dass eine Mannschaft nach 0:2, bzw. eigentlich schon nach 0:1 sofort aufgibt, dass hat es noch nie irgendwo gegeben, in keinem Fußballwettbewerb habe ich sowas gesehen. Selbst in der BL; wenn Jemand von den Kleinen, z. B. Bielefeld gegen Bayern gespielt haben un zurücklagen...kämpfte man tapfer weiter.

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dioco 10.07.2014, 14:41
2029. Aggressive "Vorwärtsverteidigung" ist angesagt

Zitat von goalhunter
Im Grunde ist die Geschichte ähnlich wie 1990. Damals die gute deutsche Mannschaft und die Defensiv-Argentinier, die sich mit dem grausamen Fußball, bis zum Finale mehr oder weniger durchgemogelt haben. Wenn ich mich gut erinnere, haben sie die Brasilianer im ......
Yessir, wie 1990 oder auch wie 2010 gegen Spanien - mit dem Unterschied, dass die Argentinier im Mittelfeld nicht die Klasse der Spanier haben, dafür aber haben sie den Messi und auch einen Higuain und einen Agüero.
Das bedeutet aus meiner Laien-Sicht, dass es für die deutsche Mannschaft im Mittelfeld bessere Ansatzpunkte gibt als 2010 gegen Spanien. Die aber gilt es zu nutzen z.B. mit aggressiver "Vorwärtsverteidigung"...

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