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Fußball in Spanien: Messi, Ronaldo und Co. wollen streiken

Spaniens Fußball-Millionäre fühlen sich nicht fair behandelt: Ihre Gewerkschaft ruft jetzt alle Profis der ersten und zweiten Liga zum Streik auf. Viele Superstars wollen die Arbeit tatsächlich niederlegen - "wir werden nicht spielen", sagt Nationaltorwart Casillas.

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steff261 11.08.2011, 22:53
40. bitte erlaeutern1

Zitat von sitiwati
sich mal sowas anschaut, greift man sich an den Kopp !
Warumm sollte man sich jetzt an den Kopp greifen? Wegen dem seichten Grinsen von Messi?

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Werner655 12.08.2011, 04:34
41. Titeljagd

Zitat von sysop
Spaniens Fußball-Millionäre fühlen sich nicht fair behandelt: Ihre Gewerkschaft ruft jetzt alle Profis der ersten und zweiten Liga zum Streik auf. Viele Superstars wollen die Arbeit tatsächlich niederlegen - "wir werden nicht spielen", sagt Nationaltorwart Casillas.
Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotz. en möchte...

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Werner655 12.08.2011, 04:37
42. Man höre...

Zitat von loncaros
es geht aber nicht um Spieler wie Messi, DEREN Gehalt ist pünktlich überwiesen. Es geht um all die anderen Profis, die relativ geringe Jahresgehälter haben und eben nicht überall in Europe sofort mit Kusshand genommen werden würden.
..."relativ geringe" Jahresgehälter...Und relativ ist halt relativ.

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lupo_nd 12.08.2011, 13:06
43. Alles Einzelunternehmer

Alle Fussballspieler sind Einzelunternehmer mit einem individuellen Vertrag und sollte auch so handeln. Oder streiken in Zukunft auch alle Klempner, Elektriker, Fliessenleger, Ärzte usw., nur weil mal wieder ein Kunde nach erbrachter Leistung nicht bezahlen will oder hat? Wird der Vertrag seitens des Vereins nicht erfüllt, so steht es dem Vertragspartner offen, auf Einhaltung des Vertrages zu bestehen, bzw. zu klagen. Passt ihm das alles nicht, so kann er ja die Konsequenzen ziehen, den Vertrag kündigen und den Club, vielleicht für weniger, zu wechseln. Anscheinend haben einige Spiele zu viele Bälle an den Kopf bekommen, anders kann ich mir das nicht erklären.

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Irrwisch68 12.08.2011, 14:27
44. Ein unqualifizierter Kommentar...

... aber es ist für mich im Prinzip vollkommen irrelevant, ob jemand nun 20.000, 20.000.000 oder 100.000.000€/Jahr bekommt: Wer einen Vertrag mit dieser oder jenen Summe(n) vereinbart und seine Arbeit leistet, hat schlichtweg einen Anspruch auf die vereinbarte Gegenleistung. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn die nicht erfüllt wird, legt er eben seine Arbeit nieder, und das zu Recht. Die Preise hat schließlich nicht er diktiert, sie wurden ihm ja angeboten. Oder lieg ich da falsch?
Mal ehrlich: Ihr bekommt ein Angebot von einer Firma, die ein Mehrfaches eures alten Gehalts zahlen *will*. Ihr nehmt's an und wechselt. Am Jahresende habt ihr aber weniger als die alte *zuverlässig* gezahlt hat. Und da streikt ihr nicht? Sorry, glaub ich nicht.
Und hier geht's nicht nur um die Spieler selbst. Hier geht's auch um Vereine, die Spieler an spanische Vereine ausgeliehen haben und durchaus mit den Leihgebühren gerechnet haben. Ich wette, dass alle, die sich über diesen vorgeschlagenen Streik aufregen, in *ihrem* Kontext die Rechtschutzversicherung in Anspruch genommen hätten. Und das zu Recht. Alles andere glaub ich bis zum Gegenbeweis nicht.

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Pupsie 12.08.2011, 23:31
45. ...........

Zitat von lupo_nd
Alle Fussballspieler sind Einzelunternehmer mit einem individuellen Vertrag und sollte auch so handeln. Oder streiken in Zukunft auch alle Klempner, Elektriker, Fliessenleger, Ärzte usw., nur weil mal wieder ein Kunde nach erbrachter Leistung nicht bezahlen will oder hat? Wird der Vertrag seitens des Vereins nicht erfüllt, so steht es dem Vertragspartner offen, auf Einhaltung des Vertrages zu bestehen, bzw. zu klagen. Passt ihm das alles nicht, so kann er ja die Konsequenzen ziehen, den Vertrag kündigen und den Club, vielleicht für weniger, zu wechseln. Anscheinend haben einige Spiele zu viele Bälle an den Kopf bekommen, anders kann ich mir das nicht erklären.
Fussballer sind keine Einzelunternehmer sondern Arbeiter mit Zeitvertrag. Völlig abgesehen von der Höhe des Gehalts, was vom Arbeitgeber gezahlt wird, "muss" es pünktlich gezahlt werden, denn so steht es im Arbeitsvertrag. Die Vereine fordern im Gegenzug ja auch Pünktlichkeit, Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber etc. Es sind gültige Verträge und jede Partei des Vertrages verpflichtet sich zur Einhaltung sämtlicher Vertragspunkte.

Und natürlich ist es allen egal, wenn der Callcenterpiefi eines Internetunternehmens, dessen Geschäftsfeld wenig bis garkeine existentielle Bedeutung für den Erhalt einer Gesellschaft hat, mehr verdient, als eine Krankenschwester. Natürlich interessiert es keinen, aber bei Berufssportlern heult der Pöbel bis zum Geht-nicht-mehr. Traurig....echt traurig.

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