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Fußballfans gegen Fremdenhass: Flüchtlinge, kommt in die Kurve!
DPA

Eine Sprache spricht die ganze Welt: Fußball! Das denken sich auch viele Fans in Deutschland - sie helfen Flüchtlingen und kämpfen gegen Rassismus. Ganz vorn sind die vielgescholtenen Ultras dabei.

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MatthiasPetersbach 29.08.2015, 18:37
1.

Zitat von dt70198903
Das ist grossartig. Nachdem anderen finanziell Schwachen geholfen wurde die sich darüber gefreut haben. Alleinerziehende mit Kindern, für die ein Ticket purer Luxus wäre. Oder Mini-Jobber. Rentner, Flaschensammler, Obdachlose, Kranke in Heimen... wie, nicht? Oh, hat man bestimmt "vergessen", aber die kommen bestimmt noch dran. Ganz bestimmt, ganz sicher.
Was für ein Kommentar.

Helfen ist helfen - die Abwägung, wer denn das mehr "verdient" hätte, ist Hobby von misanthropen Korinthenkackern. Schämen Sie sich.

Aber wenn es Sie beruhigt: die von Ihnen Genannten kommen durchaus in den Genuß von weitaus weitreichenderen Unterstützungen (und das ist auch gut so).

Und wenn Sie es noch mehr beruhigt: gerne dürfen Sie aus eigener Tasche aus eigenem Antrieb auch Anderen nach Ihrer Meinung Bedürftigeren etwas zukommemn lassen. Gerne. Irgendwie glaub ich aber nicht dran.

Mir ist solangsam nur noch übel.

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Ministerium für Wahrheit. 29.08.2015, 18:38
2. Oh mein Gott.

Zitat von dt70198903
Das ist grossartig. Nachdem anderen finanziell Schwachen geholfen wurde die sich darüber gefreut haben. Alleinerziehende mit Kindern, für die ein Ticket purer Luxus wäre. Oder Mini-Jobber. Rentner, Flaschensammler, Obdachlose, Kranke in Heimen... wie, nicht? Oh, hat man bestimmt "vergessen", aber die kommen bestimmt noch dran. Ganz bestimmt, ganz sicher.
Es steht ihnen frei, etwas für diese Menschen zu spenden oder ihnen zu helfen.

So wie ich das verstanden habe, haben die Fans etwas für die Asylsuchenden getan. Es ist ihre Entscheidung, die sie zu akzeptieren haben.

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countrushmore 29.08.2015, 18:38
3.

"Eine Sprache spricht die ganze Welt: Fußball!"

Schon falsch. Aber in Deutschland wohl unverständlich, dass die Fußballbegeisterung in Teilen der Welt kleiner als hier ist.

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wanderer777 29.08.2015, 18:41
4. Das ist der richtige Weg!

Eine tolle Idee - und ich gönne es den Flüchtlingen von Herzen. Denn für jemanden, der die Grausamkeiten eines Krieges und dann auch noch die menschenunwürdige Flucht erleben musste und schon lange keinen Lichtblick mehr gesehen hat, kann so ein Erlebnis die Welt bedeuten. Und ja, es gibt auch deutsche Familien, die sich keinen Stadionbesuch leisten können - aber haben sie das gleiche Grauen erlebt, wie diese Menschen? Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, in welchem "Paradies" wir hier leben dürfen - sogar die armen unter uns!

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schropc3 29.08.2015, 18:41
5. #1

Ich glaube Flüchtlinge sind es, den man in dieser Situation zeigen muss, dass sie willkommen sind. Zweitens glaube ich nicht, dass die von Dir genannten Gruppen schlechter dran sind als Leute, die ihre Heimat verloren haben.

Oder wolltest Du bloss die eine Gruppe gegen andere ausspielen?

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stilles-wasser 29.08.2015, 18:42
6.

Zitat von dt70198903
Das ist grossartig. Nachdem anderen finanziell Schwachen geholfen wurde die sich darüber gefreut haben. Alleinerziehende mit Kindern, für die ein Ticket purer Luxus wäre. Oder Mini-Jobber. Rentner, Flaschensammler, Obdachlose, Kranke in Heimen... wie, nicht? Oh, hat man bestimmt "vergessen", aber die kommen bestimmt noch dran. Ganz bestimmt, ganz sicher.
Nö die kommen nicht nur erst dran, solche Aktionen gab es schon öfter in verschiedenen Stadien, und wird es auch immer wieder geben.
Des weiteren haben etliche Vereine (oft durch Anregung der Ultras/organisierten Fans) beispielsweise Sozialfonds, über die es jeden Spieltag Gratiskarten für "Härtefälle" gibt.

Warum man sich aktuell besonders für Flüchtlinge einsetzt? Weil es aktuell einfach verdammt nötig ist! Des weiteren ist es scheinheilig, verschiedene leidende Gruppen gegeneinander auszuspielen um für seine eigene Gesinnung "Argumente" zu finden! Was spricht denn dagen, zusätzlich den von Ihnen genannten Gruppen auch Flüchtlingen zu helfen? Achsooo die haben keinen deutschen Pass, ja ok das macht Sinn!

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lensenpensen 29.08.2015, 18:44
7. Woher bitte die Polemik in Beitrag #1?

Die genannten Vereine, bei OL & D habe ich es extra nachgeschaut, bieten ermäßigte Karten auch explizit für Arbeitslose an.
Für 6 bis 9 € darf man dann stehen, was ja ein besonderes Fußballerlebnis ist. Kinder unter sechs Jahren dürfen in Begleitung sogar für lau ins Stadion.
Stehplatzkarten sind in den ersten beiden Ligen, so sie denn verfügbar sind und Spiele nicht ewig ausverkauft sind, i.d.R. gerade auch für den "kleinen" Geldbeutel gemacht.
Es ist doch das schöne in Deutschland, dass Fußball gucken im Stadion eben kein Luxus ist.

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thbaerle 29.08.2015, 18:54
8. Hass

Zitat von dt70198903
Das ist grossartig. Nachdem anderen finanziell Schwachen geholfen wurde die sich darüber gefreut haben. Alleinerziehende mit Kindern, für die ein Ticket purer Luxus wäre. Oder Mini-Jobber. Rentner, Flaschensammler, Obdachlose, Kranke in Heimen... wie, nicht? Oh, hat man bestimmt "vergessen", aber die kommen bestimmt noch dran. Ganz bestimmt, ganz sicher.
Leute wie sie sind der Grund, warum es mit Deutschland moralisch bergab geht. Sie sitzen mit Bierchen vorm Computer und watschen mal pauschal alle ab, die sich als Privatperson oder Verein (fuer die gehoert es lt Statut uebrigens zu den Aufgaben) fuer Schwaechere einsetzen. Sie ignorieren die vielfaeltigen Aktivitaeten der Vereine und Initiativen fuer andere sozial Schwache, als ob es die einfach nicht gibt. Ihnen sind die Obdachlosen und armen Kinder in Wirklichkeit scheissegal, sie (miss)brauchen sie in dieser Situation nur, um zu hetzen. Und wenn sie ihnen wirklich wichtig waeren, dann wuerden sie nicht nur quatschen, sondern was unternehmen, sich engagieren - und nicht immer nur dagegen, und immer nur quatschen, sondern mit Rat und Tat jemandem dabei helfen, dass es ihm besser geht. Leute wie sie widern mich zunehmend an und sie sollten sich schaemen...

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MatthiasPetersbach 29.08.2015, 18:59
9.

Zitat von countrushmore
"Eine Sprache spricht die ganze Welt: Fußball!" Schon falsch. Aber in Deutschland wohl unverständlich, dass die Fußballbegeisterung in Teilen der Welt kleiner als hier ist.
Also wenn ich aus so nem Horrorszenario wie in Syrien käme, würde ich mir mit Freude stundenlang auch ein Spiel im Hallenhalma oder ähnliches- im Gastland angesagtes- zu Gemüte führen.

Mal ganz abgesehen davon, daß Fußball erstens auf der Welt durchaus nen gewissen Bekanntheitsgrad besitzt, zweitens hier eben - im Gegensatz zu anderen in Syrien vielleicht angesagteren Sportarten- zur Verfügung steht und drittens "zum Sport mitnehmen" ein weltweit anerkanntes Zeichen von Respekt und Zuneigung ist.

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