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Gegner über Neymar-Verletzung: "Wer so spielt, darf sich nicht beschweren, wenn er ge
AFP

Paris Saint-Germain bangt um Superstar Neymar. Der Brasilianer wurde im Pokal so hart gefoult, dass eine alte Verletzung wieder aufgebrochen ist. Selber Schuld, sagen seine Gegenspieler.

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Schneiderstein 24.01.2019, 20:48
60. Rote Karte lebenslang

Egal ob Neymar oder sonst wer. In der technisch überlegenen Spielweise, eine Arroganz zu sehen, die Verletzungen durch brutalen Einstieg rechtfertigt, ist so mies, dass der Straßburger Brutal-Bolzer lebenslang vom Platz gehört. Nicht wegen des Fouls an sich, aber wegen der Ansprache: Menschlich einfach ungeeignet für Mannschaftssport mit Körpereinsatz und obendrein noch zuschauerfeindlich. Ich will sie jedenfalls sehen, die ganz große Technik und Ballbeherrschung, das geniale Zuspiel ohne Blutgrätsche.

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Schneiderstein 24.01.2019, 20:52
61. Quittung?

Zitat von tillydean
kennt auch die Szene, wo Neymar seinem Gegenspieler die Hand hin hält und dann zurück zieht, sowas spricht sich halt rum..richtig Große Spieler haben so etwas nicht nötig...das sagt alles über Neymar aus..und für so ein Verhalten kriegt man dann auch mal die Quittung...!!!
Wer solche "Quittungen" ausstellt sollte nur noch für Tennis zugelassen werden. Da ist dann wenigstens ein Netz dazwischen.

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AuslaenderDesDaseins 24.01.2019, 20:54
62. Nachvollziehbar versus richtig

Ich denke, man muss hier zwei Dinge trennen. Einerseits ist es nicht richtig, einen Gegenspieler zu foulen, nur weil er einem spielerisch die eigenen Grenzen aufgezeigt hat. Das gilt für Neymar genau wie für jeden anderen. Andererseits ist die Frage zu beantworten, ob ein solches Verhalten, obwohl falsch, menschlich nachvollziehbar ist. Und diesbezüglich denke ich gerade im Fall Neymar, ist die Antwort: ja. Nicht nur seine Vorführungen von Gegenspielern, auch sein unerträgliches Schauspielertum lässt auch dem sanftesten Spieler irgendwann die Hutschnur reißen. Da kann ich den einen oder anderen Tritt schon nachvollziehen. Falsch bleibt das trotzdem.

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fjodorgarrincha 24.01.2019, 21:15
63. Fussball SPIELEN oder Fussball BEKÄMPFEN ? Frustfouls aber NIEMALS !

Es freut mich zu lesen, dass eine Mehrheit hier noch klug genug ist, zu erkennen, dass Frustfouls oder bewusste Körperverletzung des technisch überlegenen Gegners, keinen Platz im Fussball haben darf.
Und auch erkennen, dass es für solche Fouls überhaupt keine Entschuldigung oder Relativierung geben darf.

Neymar ist nun wirklich nicht mein Lieblingsspieler, im Gegenteil.
Aber Spieler, die gerne ihre "Wachhunde" tunneln oder mit Lupfern über deren Kopf ausspielen, die gab's schon immer. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur mal an den CHARLIE DÖRFEL oder den GEORGE BEST.
Erinnert sei auch an die üble Attacke vom Spanier GOYCOCHEA, als der DIEGO MARADONNA noch beim FC BARCA spielte.

Es ist vollkommen unerheblich und ausser Betracht zu lassen, wie theatralisch ein Spieler in anderen Situationen agiert, wenn dieser Spieler klar vorsätzlich "umgehauen" wurde. Im dritten Versuch !
ROTE KARTE für den Spieler aus Strasbourg und Geldstrafe oder Bank-Sperre für den Strasbourger Trainer !

Franz Beckenbauer sagte mal, "Geht's raus, Jungs, und SPIELT Fussball".
Er sagte nicht, "... und KÄMPFT Fussball".
Unabhängig aber von der Debatte, ob zuviel Spielkultur auch Provokation sein kann, oder ob "gesunde Härte" nun mal zum Fussball gehört =>
Dies war vorsätzliche Körperverletzung !
So etwas gehört bestraft, aber auch wenn Fussball lieber kämpft, als spielt, nicht auf einen Fussballplatz !

P.S., weil hier erwähnt =>
BRIEGEL und K.H.FÖRSTER hätten sicherlich nicht Jagd auf Neymar betrieben.
Sie hätten versucht ihn Hart, aber Fair, vom Ball zu trennen.
Sie wären ihm niemals hinterhergelaufen, um ihn absichtlich umzutreten !
BRIEGEL und K.H.FÖRSTER waren in ihrem "Stil" selbst Weltklasse und hätten Körperverletzung nie als Hilfsmittel in Betracht gezogen, um einen Gegner auszuschalten.

Wer ist kein Sports-Mann ?
NEYMAR oder der Spieler und der Trainer von Racing Strasbourg ?

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kissi1 24.01.2019, 21:29
64. Wie man es braucht

Wenn Neymar sich nach einer Miniberührung 48 x am Boden wälzt schreit alles rum, weil er ein Schauspieler ist. Steht er nach 2 üblen Attacken und wird von der dritten schwerer verletzt, ist es auch wieder falsch. Der bricht sich einen Teil des Mittelfußes und hier brüllen einige Weichei. Die Logik dabei ist toll. Wenn ich provoziert werde, darf ich den anderen ins Krankenhaus treten und ihn als Weichei beschimpfen. Solche Aussagen alleine in diesem Forum verwirren mich nachhaltig. In welcher Welt leben solche Menschen? Das ist doch nicht mehr normal.

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hopfenundmalzverloren 24.01.2019, 21:43
65. Das ist diese Welt hier

Zitat von kissi1
Solche Aussagen alleine in diesem Forum verwirren mich nachhaltig. In welcher Welt leben solche Menschen? Das ist doch nicht mehr normal.
Eine Welt, in der fotografierende Gaffer Rettungsarbeiten behindern, eine Welt, in der viele Zuschauer bei Autorennen deutlich sagen, dass sie wegen spektakulärer Unfälle hingehen...

Es ist offensichtlich normal.

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dhvenus 24.01.2019, 21:55
66. #2: Sie haben nichts verstanden

Es gibt gute Fussballer und es gibt die A-loch Fussballer. Neymar gehört zu den zweiten Spezies. Er zieht einen Show ab auf den Feld. Wenn ein gestandener Abwehrspieler solchen Hampelmann vor sich tribbelnd hat, lässt er ihn nicht lange seinen Show abziehen, so einfach ist es. In Brasilien gehört es Wohl zu deren Kultur, wer kann am schönsten tribbeln und elegant den Samba-Lybero bloß stellen. Dass er das hier in Europa nicht abziehen kann, muss er seinen Bein amputiert bekommen, dass ihm in seiner Narzissten Birne dämmert: "Menooo... Ich hätte einfach Fussball spielen sollen"

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der IV. Weg 24.01.2019, 22:21
67. Der Schiedsrichter

Zitat von DerBlicker
Ein Trainer der Verständnis für Frustfouls äußert, der gehört gesperrt, und zwar lebenslang.
war in dieser Situation absolut lächerlich!
Der sollte ebenfalls kein Spiel mehr pfeifen.

Fussball ist schon hart genug mit Standartfouls.
Aber das???

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Sisyphos der Linke 24.01.2019, 22:21
68. Fußballwelt

Wenn einer sich in die Fußballwelt begibt, muss er wissen was er tut, andernfalls ist er bescheuert. Wenn der eigene Spieler seinen Gegner umhaut, wird gejubelt, wenn es der Gegner macht wird gejammert. An alle deutschen Heuchler erinnere ich mich vor allem an Jürgen Kohler und Van Basten. Kohler hatte mit fairen Mitteln nie eine Chance van Basten zu stoppen, deshalb hat er geklammert, getreten, usw.. ganz Deutschland hat gejubelt. es gibt weitere Beispiele: Vogts, Förster, usw.. Madonna wurde oft von mehreren Gegner hinter einander kaputtgetreten. Die unanständigen Millionen, die er verdient, kommen doch nicht von geistig zurechnungsfähigen Leuten, sondern von solchen Fans. Es gibt einen Schiedsrichter der pfeift, und wenn es Neymar nicht passt, kann er gerne aufhören, zieht ja selbst sein Schmierentheater ab. Wer selbst mal Fußball gespielt hat, weiss doch, wenn mich einer veräppeln will, ziehe ich halt mal durch, und dann weiss er was ich vom Veräppeln halte. Ist nicht die hohe geistige Schule, sondern Fußball. Im Eishockey gibt es in Mannschaften oft einen speziellen Spieler, der solche aufgaben erledigt. Fairness ? das eine ist so verwerflich wie das andere, halt Fußball.

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verruca 24.01.2019, 22:28
69. Krankenhausreif getreten?

Zitat von fson21
Wenn Neymar sich fallen lässt, beschweren sich alle darüber, dass er schauspielert. Wenn Neymar auch nach dem zweiten brutalen Tritt noch auf den Beinen bleibt und dann beim dritten Tritt schwer verletzt wird, provoziert er die Verletzung. Man kann den Mann gerne für seine Spielweise kritisieren, aber man sollte doch bitte fair bleiben. Egal wie viel besser der Gegenspieler ist und wie viele Kunststücke er vollbringt, es ist absolut nie in Ordnung, jemanden Krankenhausreif zu treten.
Wenn ich solche Beiträge wie den Ihren lese, dann weiß ich, dass Sie sich das Video erst gar nicht angesehen haben. Und falls doch, dann haben Sie es nicht verstanden. Wie übrigens wohl mindestens 9 von 10 der anderen Empörer hier.

Die Szene mit den drei Tritten in Richtung Ball bei der auch Neymar's Fuß getroffen wurde, war weder brutal, noch wurde er dabei verletzt. Zweimal hat der Schiri Vorteil laufen lassen, beim 3. Versuch traf der Verteidiger dann den Ball und der Schiri pfiff, weil's halt nun kein Vorteil mehr war. Völlig normale Situation und in Sachen unangebrachte Härte oder gar Hinterfotzigkeit banal.

Verletzt hat sich Neymar viel später und direkt während seines hier diskutierten Lupfer-Tricks. Und dabei ist nichtmal klar, ob er dabei überhaupt vom Gegenspieler getroffen wurde. Vielmehr ist eine bereits als überstanden gewähnte alte Verletzung wieder aufgebrochen.

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