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Gelb-Rot gegen Freiburg-Profi: DFB annulliert umstrittenen Petersen-Platzverweis
imago/ Sven Simon

Es war der Aufreger des Bundesligaspieltags: die Gelb-Rote Karte für Nils Petersen. Der Freiburg-Stürmer hatte die Verwarnung nach eigenem Bekunden gar nicht registriert. Das DFB-Bundesgericht gab ihm nun Recht.

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cmann 06.04.2018, 15:19
30. In diesem Fall,

trifft es wohl doch den Richtigen. Petersen ist weit davon entfernt ein "Fußballrüpel" zu sein. Tobias Stieler hat, was den FC Freiburg betrifft, eine unrühmliche "Vorgeschichte" die ihn in keinem guten Licht erscheinen lässt und aufgrund der man auch wegen der Vorkommnisse in Stuttgart an seiner "Erstligatauglichkeit" ernsthaft zweifeln kann. Wer sich so wie Stieler verhält, darf sich später nicht über Vorwürfe der "Parteilichkeit" wundern!

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desmoulins 06.04.2018, 15:29
31. Der Kern des Ganzen...

...ist ja nicht nur die erste gelbe Karte (über die hier schon viel geschrieben wurde) sondern die gesamte Gemengelage der zwei gelben Karten, von denen meines Wissens keine wegen grober Unsportlichkeit gegeben worden ist. Wenn diese dann einen Spieler wir Petersen trifft, der nun bisher wirklich nicht durch unsportliches Verhalten aufgefallen ist, macht diese Entscheidung schon Sinn -- und ist auch gerecht.

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steppenrocker 06.04.2018, 15:39
32. Streich

Das wird der DFB nicht auf sich sitzen lassen und dafür Streich für ein paar Spiele auf die Tribüne schicken. Ich finde Streichs Verhalten überzogen, aber eine Sperre wird vor dem Hintergrund, dass er eigentlich Recht hatte, schwierig (sie werden's mit Verweis auf Streichs History mit den Schiris trotzdem machen). Petersens Platzverweis wurde völlig zu recht zurückgenommen, das hat nichts mit der Person Stielers zu tun. Er muss sicherstellen, dass der Spieler eine Verwarnung sieht, das lernt man in der Schiedsrichterausbildung. Ein anonymes Pieksen reicht da nicht.

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vera gehlkiel 06.04.2018, 15:42
33.

Seit es im Fussball überhaupt Karten gibt ist die stehende Regel, dass dem Spieler, der eine kriegt, dieses unmissverständlich durch den Schiri klar gemacht werden muss. Und zwar explizit durch den Schiri und keine anderen Beteiligten. Dürfte auch im vorliegenden Fall an sich keine Schwierigkeit gewesen sein. Der Schiri muss für die Verwarnung auch nicht hinter dem Spieler herlaufen, sondern kann diesen per Pfeif- und Handsignal zu sich bestellen. An eine Situation wie die vorliegende kann ich mich überhaupt nicht erinnern, weder aus dem Fernsehen noch je im Stadion, so normal und allseits sonnenklar ist diese Sache an und für sich geregelt. Allerdings genügt in diesem Fall die Entlastung Petersens, soweit es jedenfalls mein Rechtsempfinden betrifft, längst nicht zur Wiederherstellung einer neutralen Ausgangslage, und auch eine fällige Entlastung Streichs wird dafür noch nicht genügen. Die zurückgenommene Tatsachenentscheidung umfasste einen gravierenden Nachteil für den SC Freiburg, und danach wurde vom Gegner erst das zweite, letztendlich dann entscheidende Tor erzielt. Also wäre ein Nachspielen der halben Stunde fällig, beim Stand von eins zu null aus Schalker Sicht! Leider hab ich gerade nicht die nötige Zeit, im entsprechenden öffentlich verfügbaren Regelwerk des Verbands danach zu suchen. Aber wie es dort gefasst ist und aufgefasst wird, würde mich schon brennend interessieren.

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theinvisibleone 06.04.2018, 15:44
34. Das sehe ich ähnlich

Zitat von makeup
so eine Entscheidung hätte schon viel früher in anderen Spielen mit offensichtlichen Fehlentscheidungen getroffen werden müssen. Ich glaube nicht, dass Stieler nochmal Freiburg pfeift und das ist auch gut so. Jetzt aber von einer Schwächung der Schiedsrichter zu sprechen, ist wohl ein wenig aus der Luft gegriffen. Das war wohl eine Tatsachenentscheidung.
Ich bin kein Freiburg-Fan, denke aber auch dass der SC in der Vergangenheit desöfteren ungerechtfertigterweise benachteiligt wurde.
Alle die denken dis Schiedsrichter würden dadurch noch weiter beschädigt: Das schafft der DFB schon selbst; man muss sich nur die Video-Beweis-Entscheidungen der letzten Wochen zu Gemüte führen.

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theinvisibleone 06.04.2018, 15:46
35. Das sehe ich ähnlich

Ich bin kein Freiburg-Fan, denke aber auch dass der SC in der Vergangenheit desöfteren ungerechtfertigterweise benachteiligt wurde.
Alle die denken dis Schiedsrichter würden dadurch noch weiter beschädigt: Das schafft der DFB schon selbst; man muss sich nur die Video-Beweis-Entscheidungen der letzten Wochen zu Gemüte führen.

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klauskleber12 06.04.2018, 15:53
36. Typisch

wie sich die Hobby Schiedsrichter wieder aufregen. Ich spiele seit gut 15 Jahren im Amateurfussball und habe auch schon gepfiffen. So überheblich und autoritär wie sich die Herren in Schwarz aufführen brauchen sie sich nicht zu wundern, dass sie Gegenwind bekommen. Das Grundgesetz auf Meinungsäußerung ist auf dem Platz außer Kraft gesetzt... und Schiedsrichter müssen immer recht haben, wenn sie die größte Grütze pfeifen. Auch nach dem Spiel bloß keinen Fehler zugeben. So wird es leider gelehrt.

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klo 06.04.2018, 15:56
37. Schiebung

Nach der Vorgeschichte des SC mit diesem schlechten Schiedsrichter kann man auch begruendet davon ausgehen, dass der Schiedrichter das Spiel verschoben hat. Wird er vielleicht - es gibt ja entsprechende Beispiele - daran mitverdient haben, wenn entsprechend gewettet wurde? Der DFB tut nur gut daran, derart ungerechtfertigte Entscheidungen zu annulieren.

An alle, die sich hier ueber fehlenden Respekt gegenueber dem Schiedsrichter aufregen: wo soll der Respekt bei der Vergangenheit und diesem Unvermoegen denn bitte herkommen? Der Typ gehoert in die Kreisliga. Unfaehig ohnen Ende. Man muss sich doch nur als Anfaenger mal das Spiel bzw. die entsprechenden Ausschnitte angucken, das ist doch sowas von offensichtlich...

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Msc 06.04.2018, 15:58
38.

Fazit: Niemals zum Schiedsrichter schauen.

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adama. 06.04.2018, 16:07
39. Zwiespalt

Tatsächlich schreiben es die Regeln vor, dass der Schiedsrichter eine Verwarnung deutlich zur Kenntnis bringen muss. Schon in der Vergangenheit gab es ähnliche Situationen, wo ich mich fragte, ob der sich wegdrehende Spieler eine Verwarnung wirklich bemerkt hat.
Aber diesmal war die Situation noch extremer. Denn nicht nur der Spieler hat sich vom Schiri abgewendet, auch der Schiedsrichter schaut in die entgegengesetzte Richtung, wendet sich gleichermaßen vom Spieler ab.
Darum sehr ich hier auch eine Schuld beim Schiri. Petersen hat sich in der konkreten Situation ja den Ball zum Freistoß geschnappt. In einer anderen Situation hätte er aber schon am anderen Ende des Platzes sein können. Auch da hätte der Schiri dem Spieler folgen müssen. Aber... war da mal nicht was mit der Pfeife? Hat der Schiri nicht eine? Dem Petersen mal ins Ohr gepfiffen, dann ist der so wach, dass er die Karten dreifach sieht. ;-)

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