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Gelb-Rot gegen Freiburg-Profi: DFB annulliert umstrittenen Petersen-Platzverweis
imago/ Sven Simon

Es war der Aufreger des Bundesligaspieltags: die Gelb-Rote Karte für Nils Petersen. Der Freiburg-Stürmer hatte die Verwarnung nach eigenem Bekunden gar nicht registriert. Das DFB-Bundesgericht gab ihm nun Recht.

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spon_2937981 06.04.2018, 21:24
50. Der kicker schreibt...

Zitat von DerUserDenKeinerMag
Für alle, die hier in den Kommentaren das Wegdrehen als zukünftige Taktik voraus sagen: Das wird nicht passieren[...]
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/720841/artikel_petersen-urteil_die-folgen-sind-nicht-ueberschaubar.html

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Wahrheit2011 06.04.2018, 22:22
51. Die Elfmeterentscheidung war verkehrt, Frust verständlich

Zitat von dnicklass
Ein Spieler hat nachdem er den Schiri anschreit nicht genug respekt sich zu ihm umzudrehen, wenn er ihm eine Karte erteilt. Und jetzt wird die Karte zurückgenommen? Das Resultat: die Schiris warden weiter geschwächt und Spieler, die sich nicht benehmen können, weiter gestärkt. Es gibt soweit ich weiß keine andere Sportart bei der sich Spieler so viel gegenüber dem Schiri erlauben dürfen wie beim Fußball, ohne sanktieniert zu warden. Eine Schande!
Fussballer werden ja sanktioniert. Nur muss laut Fußballregeln die Gelbe Karte "gezeigt" werden. Das ist nicht geschehen.

Und wenn Petersen gewusst hätte, dass er eine Gelbe gesehen hat, würde er sich wohl kaum unmittelbar danach (!) erneut zum Meckern entschließen. Er konnte nach meinem Gefühl gar nicht mit der Gelb-Roten rechnen. Deshalb ist es das Mindeste, ihm wenigstens die unzulässige Sperre zu ersparen.

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verruca 07.04.2018, 01:41
52. Ein Schlag ins Gesicht aller Schiedsrichter

Laut Streich hatte der arme Petersen "keine Chance die Karte wahrzunehmen". Ja, die arme Sau! Verbal rumrotzen bis der Arzt kommt und wenn der Schiri dann endlich an der Brusttasche nestelt, verächtlich wegdrehen. Natürlich wusste Petersen ganz genau, dass er Gelb bekommen hatte. Aber als Kapitän steht man doch über solchen Dingen. Nicht wahr? Da darf man den Schiri doch locker mal "blind" und "dämlich" nennen. Und dann tut man so, als hätte man so absolut gar nichts von der überfälligen Reaktion mitbekommen. Also anders als wirklich JEDER! andere im Stadion!

Und nun entblödet sich die DFL tatsächlich nicht und schließt sich dieser exklusiven Trallala-Auffassung an! Ein Schlag ins Gesicht aller Schiedsrichter.

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hafnafjoerdur 07.04.2018, 09:26
53. Gut so

Meiner Meinung nach trotz der möglichen Implikationen eine richtige Entscheidung. Vor allem ist das endlich auch mal ein Schuss vor den Bug für die immer wieder durchscheinende Arroganz einiger Schiedsrichter, denen öfters mal ihre Macht zu Kopf zu steigen scheint. Ich kann nicht nachvollziehen, warum immer nur die Spieler oder Trainer schuld sein sollen. Es gibt Schiedsrichter - und Stieler ist einer davon - die sich gerne mal als Mittelpunkt des ganzen Spiels sehen und die Aufmerksamkeit zu genießen scheinen. Wolfgang Stark war früher auch so ein Paradebeispiel. Da werden dann Regeln gerne mal sehr eigenwillig ausgelegt und wer sich beschwert mit überlegener Miene sanktioniert. Ist psychologisch alles nachvollziehbar, da hat ein Einzelner viel Macht und Öffentlichkeit, das fördert dann die Versuchung, sich entsprechend zu gebärden. Der DFB hat sich viel zu oft bedingungslos vor die Schiedsrichter gestellt und das gottgleiche Verhalten noch gutgeheißen. Dass es auch anders geht, zeigen Schiris wie Manuel Gräfe oder Marco Fritz. Denen sieht man Fehler auch nach, da man nicht das Gefühl hat, dass sie sich in ihrer Machtfülle sonnen.

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FreshW 07.04.2018, 10:30
54. Dreistigkeit schützt also vor Strafe...

Lächerlich. Wegrennen und nicht auf das Anticken des Schiedrichters reagieren schützt jetzt also vor Strafe. Gute Idee, da kann ja in Zukunft nichts schiefgehen. Und das Image Petersens als „Saubermann“ sollte auch nicht als Argument für ihn dienen, dann könnten sich „faire“ Spieler ja alles erlauben. Sind ja eigentlich „faire“ Spieler, die tun nichts regelwidriges... Frechheit.

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gunny58 07.04.2018, 14:18
55. Stielers Fehler

Ich habe meine SR Prüfung in den 1980er Jahren abgelegt und schon damals hat man uns beigebracht wie man einen Spieler der sich weg dreht zurück holt. Wie hier schon einige Kollegen geschrieben haben, der SR hat eine Pfeife und die sollte er auch nutzen. Solche Situationen habe ich in den diversen Betonligen des öfteren erlebt, aber man kann mir glauben, keiner hat seine gelbe Karte nicht mitbekommen. Ein einziges mal hat sich ein Spieler geweigert sich seine rote Karte 'abzuholen'. Ein kurzes Gespräch mit dem Trainer und dem Hinweis auf Spielabbruch innerhalb der nächsten 2 Minuten und der unsportliche Kollege kam wie ein begossener Pudel angedackelt hat sich seine Karte abgeholt und danach lief das Spiel ohne diesen Dauer-Pöbler erheblich ruhiger ab.
Bei einem Anfänger in den Bezirksligen hätte ich da noch ein gewisses Verständnis, aber hier sehe ich ein eklatantes Versagen von Herrn Stieler, der als Bundesliga-Schiedsrichter viel mehr Souveränität ausstrahlen müsste.
Das Urteil geht für mich in Ordnung und wird wohl dafür sorgen, dass diese unsägliche 'Wegdreherei' künftig massiv unterbunden wird. Denn eines ist auch klar: Das Wegdrehen ist eine Unsportlichkeit und ergibt zusammen mit dem ersten Gelb dann zwangsläufig 'Gelb-Rot'. Der erste, der das künftig versucht, wird wohl vom Platz fliegen und danach ist mit diesem Zirkus endgültig vorbei. Insofern muss man Herrn Stieler schon wieder dankbar sein... (Die Welt ist einfach ungerecht... ;-) )

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4meere 07.04.2018, 22:09
56. Danke Wolfsburg

Der Fußball-Gott ist doch ein gerechter, hat der doch dem König der Selbstgerechtichkeit Streich und seinem Unschuldslamm Petersen heute ein verdientes 0:2 eingeschenkt - DANKE!

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adama. 08.04.2018, 11:45
57. -nur ein Schlag für die schlechten Schiedsrichter

Zitat von verruca
Laut Streich hatte der arme Petersen "keine Chance die Karte wahrzunehmen". Ja, die arme Sau! Verbal rumrotzen bis der Arzt kommt und wenn der Schiri dann endlich an der Brusttasche nestelt, verächtlich wegdrehen. Natürlich wusste Petersen ganz genau, dass er Gelb bekommen hatte. Aber als Kapitän steht man doch über solchen Dingen. Nicht wahr? Da darf man den Schiri doch locker mal "blind" und "dämlich" nennen. Und dann tut man so, als hätte man so absolut gar nichts von der überfälligen Reaktion mitbekommen. Also anders als wirklich JEDER! andere im Stadion! Und nun entblödet sich die DFL tatsächlich nicht und schließt sich dieser exklusiven Trallala-Auffassung an! Ein Schlag ins Gesicht aller Schiedsrichter.
Auch Schiedsrichter dürfen nicht machen was sie wollen. Wenn sie Schiedsrichtern jeden Fehler durchgehen lassen, erreichen sie das absolute Gegenteil. Niemand akzeptiert einen unfähigen Schiedsrichter und niemand akzeptiert einen Menschen der Fehler der Schiedsrichter bedingungslos verteidigt. Dann spielt man irgendwann besser ohne Schiedsrichter.

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markusd09 09.04.2018, 01:54
58. richtig

vollkommen richtige Entscheidung.
der Schiedsrichter muss dem Spieler deutlich machen das er eine Karte bekommt.
zeigt dir karte und guckt selbst aber woanders hin...was ist das denn

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