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Gemeinsamer Zieleinlauf: Scharfe Kritik am Jubel der Hahner-Zwillinge
DPA

Schon wieder Wirbel um den Auftritt deutscher Leichtathleten: Nach der Kritik an Christoph Harting sind nun die Hahner-Zwillinge angegriffen worden. Sie waren gemeinsam über die Marathon-Ziellinie gelaufen.

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kub.os 15.08.2016, 11:19
90. Neid?

Reflexartig wird die Neidkeule rausgeholt. Also immer dann, wenn den Kommentatoren überhaupt nix mehr einfällt.
Kommentar #5 bringt es auf den Punkt; Kommentar #73 besitzt die höchste Sinnentleerung.

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spmc-129372683232763 15.08.2016, 11:20
91. Manche posts erwecken den Eindruck,

als handele es sich bei dem Ereignis in Rio nicht um einen sportlichen Wettbewerb sondern um eine Messe für Marketing und Werbung!

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zaunreiter35 15.08.2016, 11:23
92. Wie wahr, wie wahr

Zitat von mister_t
Ich weiß nicht, wo das Problem ist. Wenn sie relativ früh gemerkt haben, dass du nichts geht, dann können sie den Lauf doch Wunsch genießen und mit einem Lächeln beenden. Frau Mockenhaupt hat das oft nicht erkannt und musste Läufe deshalb vorzeitig beenden. Ich frage mich, was die bessere Variante ist.
Ich habe schon genug 10.000m auf der Stadionrunde und Straßenmarathons bei Großereignissen im Fernsehen gesehen, wo Frau Mockenhaupt ausstieg und sich hinterher darüber beschwerte, dass es irgendwo zwickte, die Bahn schlecht war oder dass es zu heiß oder zu kalt war.

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Stefan_G 15.08.2016, 11:24
93. zu #33

Zitat von bergmähn
Wenn ich es richtig sehe, hat hier eine einzige Person, eine daheim gebliebene Sportlerin, Kritik geübt. Rechtfertigt das eine Schlagzeile ganz oben bei SPON?
Zunächst einmal: Sie blieb daheim, weil suie aufgrund einer beginnenden Verletzung keine Möglichkeit hatte, im Vorfeld einen Marathon zu laufen, um die Qualifikationszeit zu erreichen.
Ansonsten sind ihre Bestzeiten ähnlich zu denen der Hahners, eventuell geringfügig besser. Vermutlich wäre sie gesund in Rio auch weit abgeschlagen um die 2:40 h gelaufen.

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HerrPeterlein 15.08.2016, 11:28
94. Medien bringen allen etwas

Ja, die beiden sind typische Mediendarlings und im Verhältnis zum sportlichen Erfolg viel zu viel präsent. Doch helfen sie damit sich und der ganzen Marathonszene, besonders der weiblichen mehr Sponsoren zu generieren. Fußball verdrängt alles, besonders weibliche Sportler haben es schwer vom Sport zu leben. Da hilft es sympatische Zugpferde für die Medien zu haben, wenn auch andere größere sportliche Erfolge haben.

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_default 15.08.2016, 11:28
95. Jeder verdinet sein Geld auf seine Weise

Mit Neid und Missgunst hat das mal gar nichts zu tun. Lisa und Anna Hahner sind fest in den Händen der Medienmaschinerie. Ich nehme ihnen nicht übel, dass sie ihre "Marke" ausschlachten, da ihnen vielleicht sowieso schon bewusst ist, dass sie niemals irgendeinen größeren Erfolg feiern werden.

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bollocks1 15.08.2016, 11:29
96. Bei jedem Volkslauf - kein Thema...

Zitat von crunchy_frog
Ich finde es auch durchaus eine schöne Meldung und ein nettes Bild, wenn Zwillinge zusammen über die Zielline laufen. Finde es auch schön, wie die sich darüber freuen. Ist auch meine Ansicht nach viel eher eine Meldung wert, als die Frage, ob nun ......
...aber bei Olympia als Repräsentantinnen eines großen Landes, zu wenig.
Klar, die Medaillenränge haben die zwei sowieso nicht geschafft, da braucht man sich auch nicht mehr anstrengen. Hauptsache, man was 'dabei'.
Frage mich bloß, wie die es geschafft haben sich zu qualifizieren, hat es da nicht Bessere gegeben?

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Stefan_G 15.08.2016, 11:31
97. zu #57

Zitat von Moomin
Und wie viele haben sich erst gar nicht qualifiziert? Die notwendige Qualifikationszeit lag bei den Damen übrigens bei 2:30:00 Stunden, wissen Sie nach welcher Zeit die letzten Teilnehmerinnen ins Ziel gekommen sind?
Nein, sie wurde vom DLV auf 2:30:30 h erhöht. Erst dadurch haben die Hahners sie BEIDE unterboten und durften nur deswegen BEIDE in Rio laufen.

Honi soit qui mal y pense ...

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sichernicht 15.08.2016, 11:33
98. Genau darum geht es

Zitat von bollocks1
Symptomatisch für die neue deutsche Waldorf Mentalität und drückt sich im Medaillenspiegel aus. Ob die nun Hand in Hand einlaufen oder im Huckepack - einerlei. Eigentlich eine Ohrfeige für die paar tatsächlichen deutschen Medaillengewinner.
Schön zu sehen auch an jedem Amateur-Volkslauf/Marathon: die Selbstdarstellung hat längst Einzug gehalten.

Selbst bei einem 10km-Lauf sieht man diese neckischen Thrombosestrümpfe (sowas braucht man selbst über Distanzen von 50km und mehr kaum... nie im Leben ziehe ich sowas an) und schicke Sponsoren-Trikots.

Aus dem schönen Randsport für einige wenige Verrückte ist ein Massenphänomen geworden. Der Nutzen daraus? Erschließt sich mir nicht. Um dem üblichen Argument der Missionierer zuvorzukommen: Ausrüstung gab es auch vor dem Hype mehr als genügend.

Nachvollziehbar, wenn Leichtathleten gerade in Deutschland eher weniger von ihrer Passion leben können, und darum die mediale Aufmerksamkeit suchen. Ob das beim olympischen Zieleinlauf sein muss, und was das mit Respekt vor den anderen zu tun hat, kann sich jeder selbst überlegen.

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haresu 15.08.2016, 11:33
99. So lange keiner besser ist ...

... gibt es nichts zu meckern. Es gibt auch keine Pflicht Olympia nicht zu genießen nur weil man nicht sein Optimum erreicht hat. Gerade in Sportarten deren Ausübung einem freiwilligen Armutsgelübde nahe kommt. Und was sind in diesem Zusammenhang eigentlich einschlägige Medien? So ein Quatsch!

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