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Geschichte der Kandidatenturniere: Kalter Krieg am Schachbrett
picture alliance/ KEYSTONE

Ab Samstag ermittelt die Schach-Elite einen Herausforderer für Weltmeister Magnus Carlsen. Die Geschichte dieser Kandidatenturniere führt bis ins Jahr 1950 - und ist voller Absprachen und Manipulationen.

atmin 09.03.2018, 16:45
1. Mag schon sein

Aber die Phalanx der Sowjets wurde ein wenig früher durchbrochen. Da erinnere ich mich an einen Kasparow, der den sogenannten Apparatschik Karpow in den 80ern aber mächtig ärgerte. So fiel ja dann auch die FIDE auseinander. Vielleicht hätte das noch einer Erwähnung bedurft.

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cs01 09.03.2018, 19:04
2.

Zitat von atmin
Aber die Phalanx der Sowjets wurde ein wenig früher durchbrochen. Da erinnere ich mich an einen Kasparow, der den sogenannten Apparatschik Karpow in den 80ern aber mächtig ärgerte. So fiel ja dann auch die FIDE auseinander. Vielleicht hätte das noch einer Erwähnung bedurft.
Kasparov war doch auch ein sowjetischer Spieler. Nicht unbedingt der Lieblingsspieler des sowjetischen Schachverbandes, aber trotzdem einen von "denen".

Im übrigen hat Kasparov nie ein klassisches Kandidatenturnier gespielt (um die es im Artikel ging), weil zu seiner Zeit man sich im KO-Modus qualifizieren musste.

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AntiMonetarist 10.03.2018, 08:37
3.

Lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen.
Kasparov und Karpow hatten sich lange Zeit gehasst. Auch Kramnik und Kasparow hassten sich eine Zeit lang, allerdings war es nicht Ergebnis eines Komplotts oder Betrugs, sondern wegen sportlicher Rivalität. So etwas gibt es übrigens auch beim Fussball und sogar in der NHL, wo sich gesamte Mannschaften und manchmal die Fans- Ultras der jeweiligen Vereine gerne prügelten nur aufgrund von jahrzehntelanger Rivalität (Erzrivalen). Als Kramnik gegen Kasparow gewann und Weltmeister wurde, hatte Kasparow die wildesten Verschwörungstheorien und Gerüchte gestreut über Kramnik . Er erfand später sogar die absurdesten Märchen über den FIDE Schachweltverband!
Achja übrigens wann berichtet Ihr über die illegalen Absprachen zwischen dem Amerikaner Kamsky mit seinen Mentoren/Sekundanten bei seiner Partie um die Weltmeisterschaft gegen Karpov in den 1990-ern. Dort mischte sich der Sekundant Mentor von Kamsky ein und auch sein Vater, gab Kamsky mehrmals Tipps, was übrigens verboten war und nach der Niederlage gegen Karpow hatte das Team von Kamsky den größten Blödsinn und absurdeste Verschwörungstehorien verbreitet auch über den Sponsoren, die man nicht einmal auf Verschwörungsseiten im Internet zu lesen vor die Augen kriegt. Dass Kamsky nicht auf Lebenszeit von der FIDE gesperrt wurde, ist eine Schande. Solche Spieler haben nichts im Schach im Profibereich zu suchen. Über den Vogel Topalov könnte ich hier auch unzählige Geschichten erzählen. Auch jemand, der gerne Verschwörungstheorien in die Welt streut, weil er mit Niederlagen überhaupt nicht umgehen kann!

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AntiMonetarist 10.03.2018, 08:40
4.

Zitat von atmin
Aber die Phalanx der Sowjets wurde ein wenig früher durchbrochen. Da erinnere ich mich an einen Kasparow, der den sogenannten Apparatschik Karpow in den 80ern aber mächtig ärgerte. So fiel ja dann auch die FIDE auseinander. Vielleicht hätte das noch einer Erwähnung bedurft.
Die FIDE fiel erst später nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auseinander als Kasparow die PCA gründete.
https://de.wikipedia.org/wiki/Professional_Chess_Association

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