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Gewalt in der Kreisliga: Meister - weil keiner gegen sie spielen will
DPA

Eine Kreisliga boykottiert geschlossen die Spiele gegen ein Essener Fußballteam - das streicht die Punkte ein und wird Meister. Konkurrenten werfen dem Klub "unfaires und brutales Verhalten" vor, der sieht sich zu Unrecht angeprangert.

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mariameiernrw 12.05.2015, 17:52
10. Sehr fragwürdig geschrieben

Jeder aus dem Pott wird sich durch diesen Artikel veräppelt vorkommen und dann muss sich die Presse auch nicht wundern, wenn sie immer weniger ernst genommen werden.
In diesem Spiel wird doch das Problem vollständig vertuscht. Man ist nachher genau so dumm wie vorher. Jeder im Pott weiß: Das Problem sind vorallem schlecht integrierte Türken. Der Verein aus Altenessen hat fast nur türkische Mitglieder. Auch bei anderen Vereinen mit hohen Türkenanteil ist das Aggressionspotential extrem hoch.
Mein Freund spielte auch jahrelang in einem Verein im Ruhrgebiet und war fast nach jedem Spiel übel von türkischen Spielern zugerichtet.
Es nützt doch nichts aus politischer Korrektheit das Problem zu verschweigen. Dann fühlt sich der Leser nur veräppelt und ohne Benennung des Problems kann man es auch nicht lösen.

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dbrown 12.05.2015, 17:54
11. Fernbleiben

und sich was neues suchen.

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dissidenz 12.05.2015, 17:55
12. Solche Mannschaften...

... die durch Gewalt gg. Schiedsrichter und gegnerische Mannschaften auffallen gibt es auch in Berlin - zum Glück nicht in jedem Stadtteil. Sehr traurig das Ganze.
Es ist kein fußballerisches, sondern eher ein gesamtgesellschaftliches Problem das sich zukünftig noch verschärfen wird wenn es weiter ignoriert wird und nur - wie auch im aktuellen Bericht - um den heißen Brei herumgeschifft wird.

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Peter Eckes 12.05.2015, 17:56
13. @alternativloser_user

Ein wahres Wort.

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ihatezensur 12.05.2015, 18:04
14.

Zitat von themistokles
Abschließend sei auch noch bitte die Bemerkung erlaubt, dass dies dann doch irgendwie ein fußballspezifisches Problem ist.
Nicht in Altenessen. Da sind die Einschusslöcher in fast jeder 6. Schaufensterscheibe zu sehen. Und die stammen nicht von Fußbällen.

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hemtech 12.05.2015, 18:04
15. Dreifache Warnung

und dann Ausschluss aus dem DFB. Nur so kann man dieser Plage Herr werden.

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gatoalforno 12.05.2015, 18:08
16. Schon bemerkenswert!

Im ganzen Artikel nicht ein Wort über die Wurzeln der Gewalt. Strukturschwache Stadtteile... das reicht wohl nicht als Erklärung. Warum schreibt der Spiegel so was, wenn er nicht bereit ist die ganze Wahrheit zu ssgen?

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mariameiernrw 12.05.2015, 18:09
17. Sehr fragwürdig geschrieben

Jeder aus dem Pott wird sich durch diesen Artikel veräppelt vorkommen und dann muss sich die Presse auch nicht wundern, wenn sie immer weniger ernst genommen werden.
In diesem Spiel wird doch das Problem vollständig vertuscht. Man ist nachher genau so dumm wie vorher. Jeder im Pott weiß: Das Problem sind vorallem schlecht integrierte Türken. Der Verein aus Altenessen hat fast nur türkische Mitglieder. Auch bei anderen Vereinen mit hohen Türkenanteil ist das Aggressionspotential extrem hoch.
Mein Freund spielte auch jahrelang in einem Verein im Ruhrgebiet und war fast nach jedem Spiel übel von türkischen Spielern zugerichtet.
Es nützt doch nichts aus politischer Korrektheit das Problem zu verschweigen. Dann fühlt sich der Leser nur veräppelt und ohne Benennung des Problems kann man es auch nicht lösen.

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smokerslounge 12.05.2015, 18:13
18.

@geando ( Beitrag Nr.4): Danke, ich habe die Teambilder gegoogelt, alles klar. Ich dachte schon ich hätte ungerechtfertigte Vorurteile. Das verschämte Verschweigen ( wir wissen, um was es geht...) spricht nicht geraden für einen aufrichtigen Journalismus seitens des SPON...
Politische Korrektheit kann eben auch Unglaubwürdigkeit bedeuten.

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Sanning 12.05.2015, 18:13
19. Mangelnde Unterstützung

Ich zitiere einmal Hr.Harun Kazoglu, ehemaliger Fußballer und Mitglied im Essener Integrationsrat: „Natürlich haben wir ein Migrantenproblem. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Politik. In den Essener Fußballvereinen ist jeder zweite Spieler ein Migrant, aber im Essener Sportbund spiegelt sich das nirgendwo wieder.“ Es gebe keine Programme und keinerlei Netzwerke. Der Sportbund sei für 550 Vereine zuständig, im Vorstand gebe es aber nicht einmal einen Integrationsbeauftragten. (s.KStA)
So kann Integration über den Fußball nicht funktionieren. Es fehlen wie fast immer die finanziellen Mittel und eine integrationsfördernde Organisation.

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