Forum: Sport
Gewalt gegen Unparteiische: Schiri, du Arschloch!
kicker.tv

Es ist die hässliche Seite des Fußballs: Fast an jedem Wochenende werden Amateurschiedsrichter bespuckt, geschlagen und getreten. Der DFB redet das Problem klein, doch das Ausmaß der Gewalt ist erschütternd.

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merrailno 28.08.2016, 08:31
20. Profis...

...wollen mit ihrem Talent, ihrem Hobby viel Geld in kurzer Zeit verdienen, deshalb werden sie Berufssportler.

Die Amateure ohne Talent aber mit dem Irrglaube jeder könne es schaffen eifern ihren Vorbildern nach.

Allein schon das ein Berufsspieler Vorbildfunktion einnehmen soll ist absurd. Allein schon die Ansicht das in einem sehr schmalen Lebensbereich erfolgreiche Menschen mit abstrusen Gehältern auch charakterlich und moralische Vorbilder sein müßen ist noch abstruser.

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wiesenflitzer 28.08.2016, 08:32
21. Bei allem gebotenen Respekt,

aber gibt es noch eine zweite Sportart, bei welcher sich Spieler und Fans/Publikum so verhalten?
Nein. Und warum nicht? Weil sich bei Fußball das totale Proletariat trifft, voll mit Aggressionen, und völlig unfähig diese zu kontrollieren. Pöbeln und Gewalt ausüben, bedrohen und sich kloppen. Fußball halt.
Ich bin selbst auch Fußballfans und muss immer noch staunen, wenn Teile meiner eigenen Familie bei einem vermeintlich wichtigen Spiel plötzlich von netten Menschen zu Beleidigern (die würden niemals einen hauen!!) mutieren. Da bleibt mir manchmal echt die Spucke weg

Ich habe schon einige Sportarten ausgeübt, dieses Gewaltphänomen (egal ob körperlich oder verbal) gibt es sonst nirgends.

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joha0412 28.08.2016, 08:33
22. Konsequenz:

der DFB ist ungeeignet als Vorbild, die Justiz muß hart urteilen, gewalttätige Spieler lebenslang sperren, Freiheitsstrafen und sehr hohe Geldstrafen für jede körperliche Tätigkeit. Schiedsrichter müssen wissen dass sie gestärkt aus jedem Rechtsstreit wegen Tätlichkeiten rauskommen.

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fördeanwohner 28.08.2016, 08:34
23. -

Man kann sich da nur wundern, dass es trotzdem Menschen gibt, die noch Spiele pfeifen. Respekt!
Definitiv sollten körperliche Attacken auf einen Schiedsrichter viel härter bestraft werden. Spielverbot für sechs Wochen? Das ist ein Witz.
Ja, die Profis könnten tatsächlich weniger diskutieren und gestikulieren, jedoch sehe ich das Problem nicht dort, da wir im Profifußbal solche Übergriffe gar nicht sehen bzw. zu sehen kriegen.
Schiedsrichter fallen in die Kategorie "Autoritäten" wie Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und vielleicht auch noch Lehrer. Generell hat der Respekt vor diesen abgenommen, weil jeder nur noch seine eigenen Befindlichkeiten und - wenn vorhanden - die seiner Kinder sieht.
Wenn es schon den Menschen selbst nicht zu denken gibt und sie ihre Einstellung ändern, dann helfen nur noch härtere Strafen. Beim Fußball wie auch im "richtigen" Leben.

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btsvschorse 28.08.2016, 08:34
24. Fußballproblem = Gesellschaftsproblem

In anderen Sportarten passiert das bei weitem nicht so häufig. Als Fußball-Fan und Handball - Schiedsrichter sehe ich das jedenfalls so.. Wenn mich da ein Spieler beleidigt, sieht der eine Weile keine Halle von innen. Mangelnde Konsequenz und fehlender Respekt - ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Dazu noch die Bundesliga als Vorbild und Medien, Trainer und Spieler die ständig nach mehr Fingerspitzengefühl schreien, wenn ein Schieri mal durchgreift..... Ich könnt jedesmal k...........

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aurichter 28.08.2016, 08:35
25. Stimmt voll und ganz

dies sage ich als Ex-Spieler und nicht als Referee. Was ich bereits vor mehr als 40 Jahren im Jugendbereich und dann später im Herrenbereich bis zum Ü40 Seniorenbereich gehört und gesehen habe, das war teilweise schon kriminell. In meinem ursprünglichen Jugendbereich war am Sportheim deutlich sichtbar für Jedermann ein Schild angebracht "Wer den Schiedsrichter beleidigt oder durch Aggression diesem gegenüber auffällt, der hat mit einem Platzverweis zu rechnen!" Damals war jeder Vorstand des Vereins bemüht den Schiedsrichter zu schützen. Auch dort gab es Schiedsrichter, die mehr oder weniger beliebt waren und dementsprechend wurde ein Auge darauf gehalten. Der Respekt ist mit den Jahren verloren gegangen, nicht überall, aber an vielen Stellen. Ich kann die Menschen verstehen, wenn sie sagen, das tue ich mir nicht mehr an. Die Vorbildfunktion in den Stadien wurde angesprochen, da haben auch die Landesverbände - hier der NFV - einiges aufzuarbeiten und die Sperren bspw zu verschärfen, denn nur so ist es den oftmals bekannten Spielern zu vermitteln, bis hierhin und nicht weiter. Ich würde mir das auch nicht antun - niemals!

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ge1234 28.08.2016, 08:35
26. Recht hat er!

"Einen Grund für die Verrohung der Sitten sieht Kunze bei den Vorbildern: den Profis." Genau dort muß man ansetzen: Einmal reklamieren: gelbe Karte, das 2. Mal reklamieren: gelb-rote Karte! Den Schiedsrichter schubsen: rot und mindestens fünf Spiele Sperre.

Das unsägliche, ewige Reklamieren auch bei Erstligaspielen nervt nur noch, und da nehm ich die Spieler meines Vereins nicht aus. Warum geht es in der PL ohne Reklamieren?

Und wenn "eine" Gewalttat gegen Schiedsrichter "eine zuviel" ist, was sind dann 3717 ? Auch hier gilt, wer einen Schiedsrichter tätlich angreift, gehört lebenslang gesperrt! Punkt!

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meineeine020 28.08.2016, 08:38
27.

Zitat von surgeon
Viele der Schiris üben Macht und Gewalt aus, die sie im Beruf nicht haben und müssen sich daher nicht wundern über Reaktionen. Man sieht es auch in der BL und international, massive Fehlentscheidungen, die die Falschen zum Sieger machen. Das Problem ist selbst- und hausgemacht.
So ein Unsinn. Bis vor 4 Jahren hab ich auch selbst noch gespielt. Von Gewalt durch den Schiedsrichter hab ich nie was gesehen. Klar gibt es Fehlentscheidungen. Sie sind auch nicht perfekt. Aber wenn sie schon mal selbst eine Pfeife in der Hand hatten, dann wissen sie, dass es schwer ist alles genau zu sehen und immer die gleiche Linie zu fahren.

Außerdem: Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern rechtfertigen keine Beleidigungen oder gar Körperliche Angriffe selbst wenn der Schiri mutwillig gegen sie Pfeifen würde, was wohl nur in Promillebereich überhaupt der Fall wäre. Auffassungen wie ihre, die weit verbreitet sind unter Fußballern sind das Problem. Da wird aufgrund von Lappalien anderer eigene Straftaten gerechtfertigt. Mit Moral und Ethik hat das nichts zu tun und ist entgegen dem was der Bericht an einer stelle Suggeriert auch kein Problem das sich auf Spieler mit Migrationshintergrund beschränkt.

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soschautsaus2014 28.08.2016, 08:38
28. Asso (ciations) Fußball

Wie der komplette Name des Sports ja schon andeutet, ist Fußball nunmal ein Sport völlig ohne Werte. Wie lächerlich das Ganze ist, sieht man dann wieder, wenn die FIFA auch noch Anzeigen für Fairplay schalten muss. Und Deutschland ist dann das Land indem ausgerechnet so ein Sport weltweit den größten Stellenwert hat. Das sagt auch einiges über die Entwicklung der Gesellschaft aus.

Dabei wäre das so einfach zu beheben, siehe den älteren Brudersport Rugby:
nur der Kapitän spricht mit dem Schiedsrichter. Wenn nicht: Gelbe Karte und Freistoß. Ich kenne keinen Fan, der die spieltäglichen schauspielerischen Laiendarstellungen der Millionäre gut findet. Weg damit.

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maslinar1 28.08.2016, 08:41
29.

Und das traurigste ist, dass der DFB nicht wirklich was macht.

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