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Goldjubel "Oben ohne": Halbnackter Hindernisläufer verliert EM-Titel
AFP

Zu früh - und vor allem zu nackt - hat sich bei der Leichtathletik-EM Hindernisläufer Mahiedine Mekhissi-Benabbad über seinen Sieg gefreut. 50 Meter vor dem Ziel riss sich der Franzose auf dem Weg zu Gold das Trikot vom Leib und wurde später disqualifiziert.

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adrianhb 15.08.2014, 18:52
240.

Wer so blöd ist, die Regeln seiner Sportart nicht zu kennen, hat den Titel auch nicht verdient.

Ist halt blöd für's Zielfoto und für die Werbung, wenn er sein Trikot nicht an hat.
Und was kommt als nächstes? Tirkot-Tausch mit seinem Kumpel während des Rennens?

Er hat einfach total verkackt, Pech gehabt, muss er den Titel eben bei der nächsten Gelegenheit holen, hoffentlich überkommen ihn dann nicht neue Späße kurz vor der Ziellinie ...

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Klapperschlange 15.08.2014, 19:08
241.

Zitat von Fakler
Schlicht die Frage, was hier wesentlich ist. Es soll der schnellste gewinnen. Verwechslungsgefahr mit anderen Laeufern gab es nicht. Auch keine Gruende tief beleidigt zu sein (Gegner schon weit weg). Der Sieger kam souveraen als erster an. Er hat durch das Ausziehen des Trikots keinen Vorteil gehabt (im Gegenteil, hat ihm wohl Zeit gekostet).
..... und wer legt dann genau fest ab welchem Abstand zum Gegner das erlaubt sein soll? Trikot ausziehen während des Wettkampfs ist anormal.

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jaklardoch! 15.08.2014, 19:25
242. Vollkommen korrekt!

"Ich kannte einfach die Regeln nicht."

Was ist das denn für ein Sportler?
Ein bisschen Information schadet eben nicht.

Werde mir demnächst im Büro nach einem Erfolg mal ganz emotional mein Hemd herunter reißen (ist da nämlich nicht so eindeutig geregelt wie in der Leichtathletik). :)

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Jasro 15.08.2014, 19:38
243. Monty Python würde sagen...

Zitat von sysop
Zu früh - und vor allem zu nackt - hat sich bei der Leichtathletik-EM Hindernisläufer Mahiedine Mekhissi-Benabbad über seinen Sieg gefreut. 50 Meter vor dem Ziel riss sich der Franzose auf dem Weg zu Gold das Trikot vom Leib und wurde später disqualifiziert.
...ein klassischer Fall von "dumm gelaufen". ;-)

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ths23 16.08.2014, 08:22
244. wer will..

denn so ein Gold..lieber verdientes Silber. ..

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Sumerer 16.08.2014, 09:23
245.

Zitat von ths23
denn so ein Gold..lieber verdientes Silber. ..
Eigentlich unmittelbar einleuchtend - was Sie so sagen. Tatsächlich aber hat sich die hechelnde jaulende Meute geschlossen über ihr armes Opfer hergemacht,

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Sumerer 16.08.2014, 13:03
246. Systemkonformes Verhalten

Zitat von adrianhb
Wer so blöd ist, die Regeln seiner Sportart nicht zu kennen, hat den Titel auch nicht verdient. Ist halt blöd für's Zielfoto und für die Werbung, wenn er sein Trikot nicht an hat. Und was kommt als nächstes? Tirkot-Tausch mit seinem Kumpel während des Rennens? Er hat einfach total verkackt, Pech gehabt, muss er den Titel eben bei der nächsten Gelegenheit holen, hoffentlich überkommen ihn dann nicht neue Späße kurz vor der Ziellinie ...
Klar doch! Der wirkliche Sieger humpelt über die Ziellinie, wenn er auch noch die Regeln befolgt. Nur dann ist ihm der Jubel der Menge absolut sicher. Wer hingegen die heissgeliebten Regeln nicht befolgt, dem ist das Gespött der Menge ganz sicher!

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ihawk 16.08.2014, 13:11
247. Wenn Logik schmerzhaft wird

Zitat von Max Dralle
Wenn ich die IAAF-Regeln richtig verstehe, dienen die Startnummern an der Hose nur der Identifikation durch das automatische Zielbildsystem und sind somit nur als technisch notwendiger Zusatz zu verstehen (§ 143,9). Daher können sie vermutlich die eigentlichen, auf Brust und Rücken anzubringenden (§ 143,7) und zwingend zu tragenden (§ 143,10) Startnummern nicht ersetzen.
Sie müssen Jurist sein, denn anders lässt sich ihre "Logik" nicht erklären.
Nur gut, dass nicht ein Computer-Scan-Code auf der Stirn der Sportler vorgeschrieben ist. Bei einem Beitrag wie dem ihren, wundere ich mich nicht, dass Menschenverachtung selbstverständlich zu werden scheint - Hauptsache alles entspricht den Vorschriften ... Hatten wir das nicht schon einmal?

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blattschuss 16.08.2014, 13:35
248. Nichtlogik ist noch schmerzhafter

Zitat von ihawk
Sie müssen Jurist sein, denn anders lässt sich ihre "Logik" nicht erklären. Nur gut, dass nicht ein Computer-Scan-Code auf der Stirn der Sportler vorgeschrieben ist. Bei einem Beitrag wie dem ihren, wundere ich mich nicht, dass Menschenverachtung selbstverständlich zu werden scheint - Hauptsache alles entspricht den Vorschriften ... Hatten wir das nicht schon einmal?
Genau wie im täglichen Leben geht es auch im Sport nun mal nicht ohne Regeln.

Und welche davon wichtig sind und welche man vernachlässigen kann -das entscheiden natürlich Sie.

Der Vergleich mit gewissen unsäglichen Zeiten ist in diesem Zusammenhang völlig unpassend. Vorschriften gabs nicht nur bei den Nazis oder in der DDR.

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franz.v.trotta 16.08.2014, 18:33
249. Zielstrebig

Der Hindernisläufer Mahiedine Mekhissi-Benabbad wollte Aufsehen erregen und Schlagzeilen produzieren. Das hat er geschafft. So wie Hartig, wenn er sein Leibchen zerreißt, selbstverständlich nur, wenn die Kameras auf ihn gerichtet sind. - Nur in der Siegerliste zu stehen, bringt kaum Aufmerksamkeit.

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