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Großer Preis von Ungarn: Mr. Hamiltons Weltmeisterstück
Tibor Illyes/EPA-EFE/REX

Die Formel 1 geht nach dem Großen Preis von Ungarn in die Sommerpause. Aber der Weltmeistertitel ist schon so gut wie vergeben - Lewis Hamilton und Mercedes sind einfach zu clever für die Konkurrenz.

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bernhardlang 05.08.2019, 08:28
1. Es war nicht taktisches können

von Hamilton, er beschwerte sich ja noch am Boxenfunk über den zweiten Reifenwechsel als Fehler.
Das Rennen haben die Leute hinter den Kulissen entschieden

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babblebrox 05.08.2019, 08:36
2. Ja..., Gähn....

war da was ausser eine Notiz? Mercedes ist z. Z. das Maß der Dinge wie der FCB.
Ich habe die DTM wieder für mich entdeckt, da fahren Autos, es wird gerauft und der Ausgang ist nicht nur eine Sache der Taktik.
Schöne Woche noch

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haifasuper 05.08.2019, 09:02
3. F1

Mit Spielberg, Silverstone und zuletzt Hockenheim gab es drei klasse Rennen. Es war mir nur klar, sofern es in Ungarn nicht regnet, wird das ein mittelmäßiges Ding.

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Nutzer ohne Namen 05.08.2019, 09:09
4. beitrag 1 hat Recht!

Der Sieg gehört nicht Hamilton, er gehört James Vowles!
Er hat ist diese Entscheidung getroffen, für seine Ideen hat er diese Saison aber schon häufig einen auf die Mütze bekommen. Das musste Hamilton nach Zieldurchfahrt auch anerkennen und hat sich bei Ihm entschuldigt.

Sicherlich braucht es einen Fahrer der ständig "pinke" Zeiten fahren kann, Schumacher hat den Großen Preis von Frankreich auch mal mit einem Qualifying-Rennen und 5 Boxen-Stopps gewonnen.
Wenn Reifen & Auto (Verschleiß, Spritlimit & Hitze) das zulassen, dann sollte jeder F1-Fahrer das auch umsetzen können, sonst ist er in der F1 fehl am Platz!

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p.stoeckli 05.08.2019, 09:21
5. Fahrer nur 30%

In diesem F1 Zirkus ist das Team, bzw. die Technik viel wichtiger als der Fahrer.
Das beste Auto gewinnt, nicht der beste Fahrer.

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steingärtner 05.08.2019, 09:38
6.

Möge der bessere Reifen gewinnen.

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Ole_Bienkopp 05.08.2019, 10:03
7.

So. Und jetzt lassen wir mal die Lobhudelei aus der Mercedes-Werbeabteilung weg, und schauen uns an, was WIRKLICH passiert ist. Ich weiß, wenn man Toto Wolff so reden hört, könnte man meinen, der Mercedes wäre ein Mittelfeld-Auto immer kurz vor dem Motorplatzer und nur Lewis könnte damit überhaupt noch Punkte holen....

Hamilton kam im zweiten Renndrittel einfach nicht an Verstappen vorbei. Er hatte die gleichen (harten) Reifen, die sogar 7 Runden frischer waren, aber es half nichts. Ein Verstappen läßt sich nicht gern überholen.
Der zweite Platz war damit das Höchste der Gefühle und aufgrund des riesigen Abstands der Ferrari auf 3 und 4 (im Ziel eine Minute!!!) auch nicht in Gefahr. 20 Runden vor Schluß dann der zweite Wechsel auf frische weiche Reifen - und Hamilton war immer noch auf 2. Er hatte also nichts verloren, dafür jetzt aber freie Fahrt (im wesentlich schnelleren Auto!!) und die besten Reifen. Damit kann man schon mal 1 Sekunde und mehr pro Runde aufholen - besonders, wenn, wie geschehen, dann die alten Reifen am Auto des Konkurrenten kurz darauf einbrechen.

Es war also kein Kunststück, sich auszurechnen, daß man am Ende des Rennens wieder dran sein würde, und dann allerbeste Karten für einen Überholversuch hätte - nun aber mit deutlich Material.
Das war klug, aber nicht "meisterlich" nicht "vom anderen Stern", und "riskant", wie die Tagesschau meldete, war es schon mal gar nicht, denn man hatte ja nichts zu verlieren. Schlechter als 2. konnte man ja nicht mehr werden. Und mit solch einem überlegenen Auto ist sowieso alles leichter.

RB machte den Fehler Verstappen nicht sofort auch reinzuholen (und stattdessen zu hoffen, daß die harten bis ins Ziel halten würden). Das hätte knapp klappen können, und dann hätten wir einen echten, 20 Runden langen Fight um Platz 1 von zwei Spitzenfahrern erlebt. So aber war es beinahe langweilig, wie einfach es Hamilton, der am Ende über 2 Sekunden pro Runde aufholte, es mal wieder hatte, ein Rennen zu gewinnen.

Immerhin: so dröge wie sonst war dieser Ungarn-GP dadurch mal nicht. Aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.

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bams 05.08.2019, 11:01
8. @Ole_Bienkopp: Eine Prognose ist immer gewagt

Immerhin war LH im DRS Fenster, als die Ingenieure entschieden haben, ihn in die Box zu holen. Es hätte definitiv auch anders enden können.
Es bedarf ein großes Vertrauen an sein Prognosemodell, das Auto und den Fahrer. Man muss LH oder MV nicht mögen, aber ein direkter Vergleich mit den Teamkollegen zeigt in beiden Fälle, dass es Ausnahmerennfahrer sind.

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EinzHeinz 05.08.2019, 11:08
9. Reifen, Stopps und Langeweile.

Warum sind die Reifenhersteller nicht in der Lage, einen Reifen zu entwicklen, der ein ganzes Rennen hält. Ohhh...sind sie ja...aber warum werden diese nicht eingesetzt? Diese Taktiererei nervt. Es sollte je nur einen Satz Trocken -und Regenreifen geben. Stopps nur bei Änderung der Witterung und/oder Schäden am Fahrzeug. Den Rest sollte der Fahrer machen...

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