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Hamburger SV: Wie ein Schlauchboot mit geöffnetem Ventil
Maja Hitij / Getty Images

Der Hamburger SV verpasst den Wiederaufstieg in die Bundesliga, weil es dem Team an der nötigen Widerstandkraft fehlt. Nach dem 1:4-Debakel in Paderborn steht Trainer Hannes Wolf wohl vor dem Aus.

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t.fetzberger 13.05.2019, 15:58
50. Mannschaftswechsel

Statt die Diskussion wieder über den Trainer zu beginnen, sollte sich der HSV mal überlegen die komplette Mannschaft auszutauschen. Das ist doch keine Truppe wo einer für den anderen kämpft, keine Mannschaft wo elf Freunde auf dem Platz stehen. Es wird immer von Neuanfang geredet und Aufbau von unten, dabei wird nur personell rumgeflickt, schlimmverbessert. So wird das nichts mit der 1. Bundesliga.

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charlybird 13.05.2019, 16:14
51. Nun, ich würde irgendwie mehr

Zitat von Sal.Paradies
wenn der HSV in die Kirche und auf die Knie geht. Selbst wenn sie voller Wemut und Inbrunst den Fussballgott um Vergebung bitten, wird all dieses Katzbuckeln nicht viel bringen, denn ganz offensichtlich hat der Gott des Balles den HSV auf seine Ignore-Liste geetzt, jetzt, nachdem sie über all die Jahre seine Fingerzeige nicht ernst nahmen und ihn,als Relegationsmeister, gar verhöhnt haben. Nein, lieber @retterdernation, meiner Meinung nach bist du da auf dem Holzweg, denn die einzige Möglichkeit dieser unbarmherzigen, rauhen See zu entkommen ist Hr. Kühne auf Knien zu bitten ein gutes Wort für sie einzulegen. Denn nun plötzlich scheint es so, als hätte der Fussballgott Hr. Kühne als einen seiner Jünger auserkoren, auf das er diesen Fehlgeleiteten&Ungläubigen auf den rechten Pfad zurückführen möge. Die HSV-Fans müssen jetzt aufstehen und in einer Petition Hr. Kühne bitten, die Geldbörse ganz ..ganz..weit aufzumachen. Wenn Katzbuckeln, dann beim Herrn der Logistik, womit er ja auch ein Meister der Logik ist und Logik+Stringenz scheint mir für die Zukunft genau die richtige Medizin für diesen Traditionsverein zu sein. Die Maschinen stehen unter Wasser, das Schiff schlingert und ist völlig vom Kurs abgekommen und nur Hr. Kühne kann in der Hansestadt den richtigen Kapitän finden, der mit harter Hand und rauher Stimme die neue Crew dazu bringt, den leckgeschlagenen Kahn wieder in ruhigere See zu bringen. Einige von euch HSV-Fans mögen ihn nicht, den Hr.Dr. Kühne, aber meiner Ansicht nach ist der HSV "ohne" ihn und sein Geld dem Untergang geweiht. Und nein, wir sprechen hier nicht mehr von einem Betriebsunfall, liebe Freunde. Wir sehen uns einer veritablen Krise gegenüber und mit Herzblut alleine lässt sich euer Verein nicht vor dem noch tieferen Fall bewahren. Die aktuelle Crew samt Steuermann+Kapitän haben versagt und sollte komplett ausgetauscht werden.
dem ''retterdernation'' zustimmen, der sehr emotional und mit viel Gottvertrauen auf einen, sagen wir mal, mit metaphysischer Hilfe angestrebten Neuanfang hofft, wobei Magath hier einen ganz realen Part spielt, von dem ich allerdings nicht so überzeugt wäre.
Denn das massive finanzielle Engagement von Kühne seit 2010 hat dem HSV nichts gebracht, außer zwei zufällige Tabellenstände abseits der Abstiegsplätze, ansonsten nur absteigende Tendenz mit den zum Schluss gefühlt dauerhaft besetzten Relegationsplätzen, was man übrigens in einer Grafik sehr gut anschauen kann.
Fazit: Seit Kühnes Kohle hat sich der Fußballgott eigentlich vom HSV abgewandt.
Aber, und das ist wohl auch klar, der HSV hat keine eigene mehr, bzw. kann ohne irgendwelche Geldmagnaten wahrscheinlich bald nicht mal mehr den Strom bezahlen.
Vielleicht könnte man die nächsten Jahre auf die Flutlichtspiele verzichten. :-)

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Sal.Paradies 13.05.2019, 16:47
52. Um Mißverständnissen vorzubeugen

Zitat von charlybird
dem ''retterdernation'' zustimmen, der sehr emotional und mit viel Gottvertrauen auf einen, sagen wir mal, mit metaphysischer Hilfe angestrebten Neuanfang hofft, wobei Magath hier einen ganz realen Part spielt, von dem ich allerdings nicht so überzeugt wäre. Denn das massive finanzielle Engagement von Kühne seit 2010 hat dem HSV nichts gebracht, außer zwei zufällige Tabellenstände abseits der Abstiegsplätze, ansonsten nur absteigende Tendenz mit den zum Schluss gefühlt dauerhaft besetzten Relegationsplätzen, was man übrigens in einer Grafik sehr gut anschauen kann. Fazit: Seit Kühnes Kohle hat sich der Fußballgott eigentlich vom HSV abgewandt. Aber, und das ist wohl auch klar, der HSV hat keine eigene mehr, bzw. kann ohne irgendwelche Geldmagnaten wahrscheinlich bald nicht mal mehr den Strom bezahlen. Vielleicht könnte man die nächsten Jahre auf die Flutlichtspiele verzichten. :-)
meine ich nicht, dass Hr.Dr. Kühne den "Trainer" aussuchen soll. Wie viele Jahre darbt der Club jetzt mit wechselnden Figuren und was genau hat es eingebracht? Den Abstieg und nächstes Jahr könnte noch mehr Leid erzeugt werden, das wissen wir beide. Die Idee ist ja, dass ein kühler Technokrat wie Kühne den "Kapität", also den neuen Präsidenten findet, der dann den richtigen Sportchef aquiriert, um dann mit seiner Hilfe den neuen Trainer/Steuermann anzuheuern. Wenn alte Wege ausgelatscht sind, sollte Platz für neue Ideen geschaffen werden. Und was die Idee Magath angeht, sehe ich da eher schwarz, denn diese neue, junge Mannschaft benötigt jemanden der einem Kohlfeldt oder Nagelsmann-Typ entspricht. Jemand, der die Mannschaft erreicht und einen "Verbund" schmiedet, was ich Magath nicht wirklich zutraue. Felix ist einer vom alten Eisen und die letzten Interviews die ich von ihm hörte, haben mich keineswegs überzeugt. Das Ding ist ja nur, und auch du hast es ja erkannt, dass "ohne" das Geld von Kühne die Lage ziemlich desolat erscheint. Kaum anzunehmen, dass Kühne diesem sinnlosen Treiben weiterhin zuschaut, während er weiterhin jedes Jahr XX-Millionen durch den Orkus jagt. Man stelle sich vor der HSV muss plötzlich mit der Hälfte des aktuellen Etats klar kommen? Dieser Verein muss völlig entkernt werden und die Feuchtigkeit muss raus, bevor der neue Putz an die Wand geklatscht wird. Auf den Fussball übertragen, ist der HSV der BER der Bundesliga, mit dem Unterschied, dass der Fussballverein fallen gelassen werden kann, weil ihn niemand wirklich benötigt. Die Fussballwelt dreht sich auch ohne Raute, so brutal das sich anhört......

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jean-baptiste-perrier 13.05.2019, 18:50
53. Verträge binden!

t.fetzberger hat geschrieben: "Mannschaftswechsel - Statt die Diskussion wieder über den Trainer zu beginnen, sollte sich der HSV mal überlegen die komplette Mannschaft auszutauschen." - - - - - Zitat Ende - - - - - Das geht eben praktisch nicht, weil sie eben mit jedem Spieler einen gültigen Vertrag haben (mit verpflichtenden Gehaltszahlungen). Deshalb wird eben dann eher der Trainer ausgetauscht, weil sich dabei der finanzielle Verlust für den Verein im Vergleich in Grenzen hält. Selbst wenn es sich um ein Trainer-Team handelt, dann ist das Gehalts-Volumen in Vergleich zu einem halben Dutzend Spielern wesentlich geringer. Den Trainer zu entlassen, ist einfach die billigere Variante. Eben weil Trainer (sofern sie nicht Guardiola oder Klopp heißen) insbesondere in Deutschland viel geringere Gehälter haben als selbst eher durchschnittliche Spieler. Um Spieler loszuwerden die keine Leistung bringen (und die deshalb auch nicht von anderen Vereinen begehrt werden), muss man eben warten bis der Vertrag ausläuft. Anders ist es finanziell nicht machbar. Deshalb ist der Wunsch einen Großteil einer Mannschaft von einer Saison zur nächsten auszutauschen vollkommen weltfremd.

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retterdernation 13.05.2019, 19:53
54. Magath ...

als Sportdirektor ist für mich die letzte Chance - dieses Chaos beim HSV aufzulösen. Magath ist eine starke Persönlichkeit. Er kennt den Verein und besitzt eine extreme Bindung. Denn mit diesen Konzeptionisten an der Spitze ist der HSV ganz schnell ein Dorfverein vom Rothenbaum. Für den die Bundesligisten ein Benefizspiel veranstalten. Magath hat als einziger die Stärke - die es jetzt braucht. Ein Schiff mit sattem Mittelmastbruch
vor dem Untergang zu bewahren. Die Mannschaft muss ausgetauscht werden. Was der Felix wie kein anderer kann. 137 Spieler hat der Franke in seiner Laufbahn als Trainer verkauft. Wer nicht freiwillig geht - frißt den Sandsack am Berg. Damit hat Magath jeden geschafft. Auch den richtigen Trainer wird Magath auftreiben. Schon in ein, zwei Jahren freuen Wir uns dann auf Euch.

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retterdernation 13.05.2019, 20:16
55. 153 Akteure ...

waren es sogar, die Magath verkaufte. Dazu ist Magath ein Spetzel des Herrn Kühne. Das wäre die finanzielle Hoffnung.

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jean-baptiste-perrier 13.05.2019, 21:35
56. Phantasterei vs Realität!

Felix Magath? Der wird im Juli 66! Gut mit 66 Jahren da fängt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran. Quälix war ja schon immer bevorzugt als alleinherrschender Diktator unterwegs. Er ist ja stark von seinen Erfahrungen als Spieler geprägt (insbesondere Ernst Happel). Bloß ob in der heutigen Zeit die Spieler überhaupt noch auf diesen Kasernenhofton und das Prinzip von Befehl und Gehorsam so ansprechbar sind, bezweifel ich. Das hat ja bei seinen letzten Stationen auch schon nicht mehr gegriffen. Und seine Erfolge liegen schon Jahre (10+) zurück. Magath war schon immer beratungsresistent. Dazu kommt eine zunehmende Altersstarsinnigkeit. Außerdem müsste Kühne Magath mit 100 oder 200 Millionen Euro ausstatten. Vielleicht ist Kühne so bekloppt. Vielleicht stellt er sein finanzielles Engagement aber auch ein. Vor allem was passiert wenn Kühne (bald 82) plötzlich den Löffel abgibt? Sind seine Erben genauso HSV bekloppt? Dann schon eher die Variante, dass die Scheichs ihr PSG Projekt wegen internationaler Mißerfolge aufgeben und stattdessen den HSV zukleistern mit ihrem Geld. Also ganz ehrlich realistisch sehe ich den HSV mittelfristig am Ars...

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retterdernation 13.05.2019, 22:13
57. Die Scheichs ...

wollten am Wochenende zur Aufstiegsfeier kommen. Buffet und Brunch waren schon auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet. Dann kam die überraschende Absage. Man fürchtet nach dem Spiel in Paderborn einen Imageverlust. Man hat jetzt umgebucht. Olympiastadion Berlin. Die Hertha braucht auch dringend Hilfe. Und der HSV eine starke Führung. Das kann nur Magath. Zumal Kühne das lieben wird. Trainer wird aber ein anderer. Vielleicht der Bruno ...

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plutinowski 14.05.2019, 00:50
58. von Angst getrieben

Zitat von retterdernation
Trainer wird aber ein anderer. Vielleicht der Bruno ...
Vielleicht. Unter Labbadia hatte der HSV die letzte halbwegs passable Saison - im unteren Mittelfeld ohne unmittelbare Abstiegssorgen.
Ich denke, das Problem liegt tiefer - nicht bei Trainer und Mannschaft, und wahrscheinlich auch nicht beim Vorstand. Die sind doch auch nicht doofer als anderswo. Nein, aber Vorstand, Trainer und Mannschaft wirken seit Jahren von Angst getrieben. Warum sonst tauscht man 2, 3 Mal im Jahr den Trainer aus. Der Erwartungsdruck durch den Investor, wahrscheinlich auch durch andere, verhindert ruhiges, konzentriertes Arbeiten.
Ein Blick auf den Erzrivalen von der Weser sagt doch alles. Werder stand vor 3, 4 Jahren ähnlich schlecht da wie der HSV, meist in akuter Abstiegsgefahr. Heute klopft man dort an die Tür nach Europa, während der HSV ein weiteres Jahr zweitklassig sein wird. In Bremen ließ man alle Beteiligten ruhig arbeiten, so kam man zurück in die Erfolgsspur. Vielleicht sollte man sich in Hamburg mal anschauen, was man in Bremen (aber auch z.B. in Frankfurt - ebenfalls vor wenigen Jahren noch Abstiegskandidat - oder auch Augsburg oder Mainz) seitdem besser gemacht hat.

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ray05 14.05.2019, 10:51
59.

Zitat von Sal.Paradies
[...] ein kühler Technokrat wie Kühne [...]
Wenn er denn nur ein „kühler Technokrat“ wäre, der Kühne. Aber das ist er ja durchaus nicht. Ich bin der größte Fan des HSV, schon vergessen? KönnenSe mal sehen, was passiert, wenn ein Fan die Geschicke seines geliebten Vereins mit Schotter zu lenken versucht. Ein „kühler Technokrat“ würde nie und nimmer über Jahre hinweg Abermillionen in ein Fass pumpen, ohne dafür zu sorgen, dass die Dauben dicht sind und der Boden fest verschraubt. Ein „kühler Technokrat“ sucht sich erstmal andere kühle Technokraten, damit die Dinge strategisch und vernünftig angegangen werden können. Kühle Technokraten sehen ein Ding wie den HSV als Beruf mit Fehlervermeidungspflicht. Kühle Technokraten verpflichten einen Trainer wie Klopp, selbst wenn der nackig und mit Federboa im Ohr zum Vorstellungstermin erscheint.

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