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Hamburgs Bewerbung: "Olympia ist teuer, das muss allen klar sein"
DPA

Die Frist ist vorbei, die Bewerberstädte für die Olympischen Spiele 2024 stehen fest: Hamburg tritt gegen Los Angeles, Paris, Rom und Budapest an. Jörg-Uwe Nieland, Experte für Sportgroßereignisse, analysiert die Chancen der Hansestadt.

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EinNeuDDRler 16.09.2015, 10:18
10. Olympia ist nicht teuer

Was an solchen Veranstaltungen teuer ist, ist die Korruption, bei der sich das IOC und die Politiker fett bedienen. Die Kosten für die Veranstaltung selbst sind nur ein Bruchteil dessen. Es ist eine reine Geldgenerierungsmaschine, die Kohle in die Kassen von Politikern und Offiziellen bringt, bezahlt von der Allgemeinheit. Die Politik plündert dafür die öffentlichen Kassen.

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Knack5401 16.09.2015, 10:18
11. @erzengel1987

Das ganze Projekt ist schon lange keine ideele Veanstaltung mehr, vielmehr eine Geldmachmaschine. Allerdings nur für das IOK, mir ist kein Gastgeberland bekannt, das eine Überschuss erzielt hat. Die Steuerzahler zahlen immer am Ende die Zeche. Wer so blöd ist und da mitmacht ist selber Schuld. Das gilt ausdrücklich auch für Hamburg.

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16n64 16.09.2015, 10:24
12. Unvernünftig

Es ist durch zahlreiche Studien belegt, dass die Belastungen für den Austragungsort meist höher sind als der Gewinn - nicht nur in finanzieller Hinsicht. Der IOC hingegen lässt sich feiern, zahlt nichts und scheint in Bezug auf soziale Misstände blind zu sein. Das Vernünftigste wäre es, die Spiele wieder regelmässig am Ursprungsort zu feiern, an einer vom IOC bezahlten Spielstätte. Leider gibt es aber immer noch Städte gibt, die blöd genug sind sich für Olympia zu bewerben.

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Uurah 16.09.2015, 10:27
13. Hamburg kriegt das sowieso nicht gebacken.

Die können ja noch nicht einmal einen Bahnhof sichern. Oder eine Philharmonie bauen.

Aber dafür haben sie den lebhaftesten Rauschgifthandel in St. Georg. Der aufgrund "kultureller Vielfalt und vieler Einkaufsmöglichkeiten sehr beliebt ist" (offizielle Broschüre) und ein ebenso reiches Angebot bietet wie der Görlitzer Park in Berlin-Köpenick. Sehr interessant für junge Sportler. Wie auch das sehr herunter gekommene St. Pauli.

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ptb29 16.09.2015, 10:30
14. Mir fehlen bei diesem Interview

die Argumente, die für Hamburg sprechen. Es gibt keine konkreten Aussagen, außer dass es wesentlich teurer wird, als man jetzt der Bevölkerung versucht vorzugaukeln. Der Rest sind aus der Luft gegriffene Annahmen, die durch nichts belegt sind.

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16n64 16.09.2015, 10:34
15. Unvernünftig

Es ist durch zahlreiche Studien belegt, dass die Belastungen für den Austragungsort meist höher sind als der Gewinn - nicht nur in finanzieller Hinsicht. Der IOC hingegen lässt sich feiern, zahlt nichts und scheint in Bezug auf soziale Misstände blind zu sein. Das Vernünftigste wäre es, die Spiele wieder regelmässig am Ursprungsort zu feiern, an einer vom IOC bezahlten Spielstätte. Leider gibt es aber immer noch Städte gibt, die blöd genug sind sich für Olympia zu bewerben.

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spon-facebook-1368349702 16.09.2015, 10:35
16. Ich kann dieses ständige Rumgejammere

wegen der Kosten von Sportgroßveranstaltungen nicht mehr hören. Klar gibt es Olympische Spiele genauso wie Fußball- oder Leichtathletik-Weltmeisterschaften nicht umsonst. Aber warum sieht der deutsche Bedenkenträgerbürger immer nur die Risiken, nie aber die Chancen einer solchen Veranstaltung? Olympische Spiele sind die wichtigste Sportveranstaltung der Welt, Inspiration für Sportler, Kulturschaffende und nicht zuletzt ein großes, buntes Fest der Völkerverständigung. Wer erinnert sich nicht gerne an das Sommermärchen 2006? Lasst uns alles daransetzen, Olympia 2024 nach Hamburg zu holen und da ein neues Sommermärchen zu feiern...

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realist4 16.09.2015, 10:36
17. Ich darf ja leider nicht abstimmen

Aber meine Meinung ist klar: Die Kosten sind enorm, die Kassen sind leer und der Nutzen nicht greifbar. Sportstätten haben wir bereits in jeder Menge, das Leichtatletik Stadion ist für Fußball nicht sonderlich geeignet, wird auch nicht benötigt, folglich steht es anschließend nutzlos in der Landschaft. Ich kann beim besten Willen keinen Sinn in der Bewerbung erkennen.

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bestrosi 16.09.2015, 10:36
18. Referendum vor Kostenklarheit?

Das ist schon entlarvend: Einerseits könne man nicht auf die öffentliche Kostenkalkulation vertrauen, andererseits solle ein Referendum möglichst früh stattfinden, damit man "schnell weiß, ob die Bevölkerung hinter der Bewerbung steht" - also ohne die wirklichen Risiken zu kennen. Man will von uns Hamburgern also einen Blankoscheck, weil wir ja so unheimlich "begeistert" sind. NEIN DANKE!

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carranza 16.09.2015, 10:41
19. Für den Steuerzahler wird's teuer

Das IOC und befreundete Konzerne werden Reibach machen, der Bürger darf später noch für diverse überdimensionierte Sportpaläste die Unterhaltung zahlen, egal ob in Hamburg, L.A, oder anderswo.
Für so etwas sollte zumindest vorher per Volksendscheid das OK eningeholt werden müssen. Dann hätten wir zumindest die Chance, dass der der den Gewinn macht auch die vollen Kosten trägt. Es sei denn, es lohne sich dann nicht mehr. ;)

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