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Hamburgs Nein zu Olympia: Die Quittung
DPA

Die Hamburger haben in einem Referendum die Olympia-Bewerbung für 2024 verhindert. Wundern muss man sich darüber nicht - es gibt zu viele gute Gründe für ein Nein.

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schillers_locke 29.11.2015, 21:56
1. Nein

Habe per Briefwahl mit Nein gestimmt. Das Olympische Komitee mit seinen skurrilen und abstrusen Regeln ist genauso korrupt wie die FIFA.
Ich wäre dafür, die Olympischen Spiele wieder für immer nach Griechenland zu verlegen. Damit würden die Bewerbungen aufhören und Griechenland hat immerhin etwas ...

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Holperik 29.11.2015, 21:59
2. Na,...

..., dann kann man sich ja in Zukunft auf die Kernkompetenzsportarten der Deutschen konzentrieren und Weltmeisterschaften im Sportkegeln und Sackhüpfen ausrichten.

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Dr.W.Drews 29.11.2015, 22:00
3. China und einge arabische Diktaturen sind der beste Ort

für Spitzensport. Spitzensport ohne Moral aber mit viel Geld und Glamour. Vermarktungsfähig für Konzerne wie Coca Cola, Adidas, Nike, Visa und einige Automobilhersteller. Ist Monsanto auch schon bei der Sportförderung dabei? In China hat man sicher ein pragmatisches Verhältnis dazu.
Viele Grüße an die Olympia Sponsoren aus diesen und anderen Konzernen.

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colinchapman 29.11.2015, 22:00
4. War zu erwarten gewesen

Ich schätze, die Befürchtung der Hamburger war ähnlich gelagert wie die hier in München, als hier vor einem Jahr mit demselben Ergebnis abgestimmt wurde: Die Angst, dass die ohnehin schon horrend hohen Lebenshaltungskosten durch den Olympia-Boom noch weiter steigen würden. Zumal das Geschäftsgebaren des IOC so aussieht, dass Gewinne individualisiert werden und Verluste sozialisiert werden müssen.

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bonus 29.11.2015, 22:01
5. Noch ein Grund

Die Leute haben großes Unbehagen, dass terroristische Anschläge aufgrund der weltweiten Publizität der Spiele wie geschaffen sind um Aufmerksamkeit zu erregen.

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hhtom 29.11.2015, 22:02
6. Was ist denn das für ein Unsinn?

Wenn man die beispielsweise die Korruption kritisiert, warum beteiligt man sich denn überhaupt an den olympischen Spielen. Im Unterschied zu Hamburg werden in den übrigen Bewerberstädten die Einwohner nicht gefragt, ist das jetzt besser?

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boguspomp 29.11.2015, 22:03
7. Sparsamkeit und Vernunft haben

gesiegt. Damit ist Hamburg schon in der Vergangenheit gut gefahren - die Elbphilharmonie sollte eine Ausnahme bleiben. Massiv steigende Mieten wg Olympia kann sich Hamburg nicht leisten.

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werners53 29.11.2015, 22:04
8. Für drei Wochen

Nur damit die Sofa-Sportler drei Wochen zwangsfinanziertes Ferrnsehprogramm geliefert bekommen?

Der einzige Vorteil von Olympia in Deutschland, daß wir nicht zwei ÖRR-Reportertruppen den Auslandsurlaub finanzieren.

Wenn das so eine tolle Sache ist. Das IOC darf gerne Stadion und Hallen mieten und ihre Veranstaltung abhalten. Auf eigene Kosten und eigenes Risiko.

Meine Hobby zahlt mir der Staat ja auch nicht.

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rieberger 29.11.2015, 22:04
9. Zutreffender Kommentar

Das Mißtrauen gegen sportliche Großveranstaltungen ist bedauerlicherweise durch bekannte Vorgänge berechtigt. Ebenfalls das Vertrauen in berechneten geschätzten Kosten. Das muß nach den Skandalen um die Elbphilharmonie und dem Berliner Flughafen geradezu zwanghaft gleich null sein. Lug und Betrug à la ADAC und VW generieren eine fundamentale Erschütterung in das eigene Selbstvertrauen und können.
Insofern ist die Ablehnung der olympischen Spiele in Deutschland nur die logische Konsequenz. Und das ist gut so. Gerne propagierte Werte wie Ehrlichkeit und Solidität müssen wieder mit Inhalten gefüllt werden. Zur Zeit sind diese Werte nur leere Worthülsen

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