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Handballstar Emily Bölk: Das Leben ist kein Heimspiel
imago/ Claus Bergmann

Sie ist eine der Besten ihres Sports. Aber damit fangen die Probleme für Emily Bölk erst an. Die 19-Jährige muss Handball, Studium und Privatleben unter einen Hut bringen. Vielleicht geht das nur in Mazedonien.

niska 26.10.2017, 21:12
1.

Ein schöner Artikel, der heiss macht auf Dezember. Doch wie schaut es denn nun mit der Übertragung der WM im deutschen TV aus? Noch immer Blackscreen?

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bildungsarbeiter 26.10.2017, 21:50
2. Dann geh' rüber.

In schnöder Regelmäßigkeit erscheinen diese weinerlichen Artikel, in denen Sportler portraitiert oder interviewt werden, die "von ihrem Sport" nicht leben können. So what? Was ist das für eine bescheuerte Debatte? Wo bleibt eigentlich der medial einschlägige Aufstand der Kirschkern-Weitspucker? Ja, die gibt es wirklich!

Sportler ist kein Beruf, auch wenn einige davon leben oder sogar reich werden. Sport ist zunächst ein "Nice to have".

Wenn es lokal, regional, national oder gar so global attraktiv ist, Zuschauer des jeweiligen Sports zu sein, dass die Spitzenakteure davon leben, gut leben oder gar reich werden können, ist das eben so.

Und wenn es nicht so ist, dann ist eben so.

Und wenn es in Mazedonien so ist, dann eben dort.

Der Rest der "Debatte" ist Eitelkeit.

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kajoter 27.10.2017, 01:40
3. @ #2

Zitat von bildungsarbeiter
In schnöder Regelmäßigkeit erscheinen diese weinerlichen Artikel, in denen Sportler portraitiert oder interviewt werden, die "von ihrem Sport" nicht leben können. So what? Was ist das für eine bescheuerte Debatte? Wo bleibt eigentlich der medial einschlägige Aufstand der Kirschkern-Weitspucker? Ja, die gibt es wirklich! Sportler ist kein Beruf, auch wenn einige davon leben oder sogar reich werden. Sport ist zunächst ein "Nice to have". Wenn es lokal, regional, national oder gar so global attraktiv ist, Zuschauer des jeweiligen Sports zu sein, dass die Spitzenakteure davon leben, gut leben oder gar reich werden können, ist das eben so. Und wenn es nicht so ist, dann ist eben so. Und wenn es in Mazedonien so ist, dann eben dort. Der Rest der "Debatte" ist Eitelkeit.
Ich kann Ihre Meinung nicht teilen, denn ein Vergleich zum Männer-Handball zeigt, dass dort deutlich mehr verdient wird. Gleiches gilt ja auch für den Fußball oder für Tennis etc.
Sicherlich muss für das Erreichen einer gleichen Bezahlung noch einiges geschehen, was z.B. bei den Zuschauerzahlen anfängt. Aber die hängen letztlich auch mit dem Hype und der massiven Vermarktung incl. Werbung zusammen. Würde man eine Weltklasse-Spielerin derartig in den öffentlichen Fokus stellen wie einen Neymar und das stringent auf andere Spieler übersetzen, kämen allmählich mehr Zuschauer in die Stadien und wären die TV-Sender bereit, für die Übertragungsrechte der Frauen-Ligen mehr zu zahlen.
Mir machen Frauen-Spiele mittlerweile fast mehr Spaß beim Zuschauen als Männer-Spiele, da sie in der Regel sportlich-fairer ablaufen und sich die Protagonistinnen weniger profilneurotisch darstellen.

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ptb29 27.10.2017, 08:37
4. Wenn ich nicht vom Sport leben kann,

dann ist es der falsche Beruf. Der Verweis auf andere, die davon leben können, ist albern. Wenn ich Sport als Beruf betrachte, gelten auch die Regeln des Berufslebens, der eine verdient mehr, der andere weniger.

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henryb_de 27.10.2017, 09:02
5.

Zitat von bildungsarbeiter
In schnöder Regelmäßigkeit erscheinen diese weinerlichen Artikel, in denen Sportler portraitiert oder interviewt werden, die "von ihrem Sport" nicht leben können. So what? Was ist das für eine bescheuerte Debatte? Wo bleibt eigentlich der medial einschlägige Aufstand der Kirschkern-Weitspucker? Ja, die gibt es wirklich! Sportler ist kein Beruf, auch wenn einige davon leben oder sogar reich werden. Sport ist zunächst ein "Nice to have". Wenn es lokal, regional, national oder gar so global attraktiv ist, Zuschauer des jeweiligen Sports zu sein, dass die Spitzenakteure davon leben, gut leben oder gar reich werden können, ist das eben so. Und wenn es nicht so ist, dann ist eben so. Und wenn es in Mazedonien so ist, dann eben dort. Der Rest der "Debatte" ist Eitelkeit.
Wo lesen sie hier Jammern und Eitelkeit? Und Kirschkernspucken mit Profi-Handball zu vergleichen ist etwas dreist.

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ZweiOeltanks 27.10.2017, 11:56
6. @ #2

Sehe ich auch so wie Sie. Uebrigens verdienten zum Beispiel Fussballer relativ gesehen früher auch viel weniger als heutzutage. Auch irgendwie unfair, wie eigentlich überhaupt alles wo es irgendwelche Unterschiede gibt.

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FK-1234 27.10.2017, 12:11
7. Nachvollziehbar

..., dass sich aus dieser Situationsbeschreibung (eben keine Jammern) kritische Anmerkungen aufdrängen. Eine absolute Ausnahmespielerin - auch international - kann kaum ihren Alltag bewältigen, wenn sie sich in diesem Alter nicht völlig vom Handball abhängig machen will. Leben kann sie jedenfalls nicht davon. Stattdessen ergeben sich als "bessere" Alternativen ein Wechsel nach Mazedonien oder Rumänien. Irgendwie absurd. Schließlich ist Deutschland - im Gegensatz zu den genannten Ländern - eines der reichsten Länder der Erde. Soll die Förderung von Ausnahmesportlern (die für Deutschland spielen) in eben diesem Land etwa proffesionell genannt werden können ? Für mich eigentlich unglaublich !

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bildungsarbeiter 27.10.2017, 19:40
8.

Zitat von FK-1234
Eine absolute Ausnahmespielerin - auch international - kann kaum ihren Alltag bewältigen, wenn sie sich in diesem Alter nicht völlig vom Handball abhängig machen will. Leben kann sie jedenfalls nicht davon. Stattdessen ergeben sich als "bessere" Alternativen ein Wechsel nach Mazedonien oder Rumänien. Irgendwie absurd.
Das ist in nuce der ganze Irrsinn der interessierten Akteure und des heillos verpeilten Publikums einer Randsportart, wenn man die Frage nach der medialen Reichweite/dem Interesse und damit die Frage "Kann man davon leben?" stellt. Und die Antwort ist einfach.

Im bezahlten Profi-Sport geht es um UNTERHALTUNG.

Nochmal: So what?

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niska 23.11.2017, 21:03
9.

Ein kurzer Artikel darüber, dass die Handball-WM der Mädels doch im Free-TV kommt, wäre sicher nicht falsch. Würde dem tollen Sport helfen.

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