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Heynckes beim FC Bayern: Aus dem Ruhestand zum Rekordmeister - geht das gut?
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In der Bundesliga tummeln sich die Jungtrainer. Und die Bayern? Reaktivieren einen 72-Jährigen. Jupp Heynckes soll den Klub durch die Saison bringen. Ist er taktisch noch auf der Höhe?

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hr.schnackermüller 06.10.2017, 16:50
1. Das...

...werden wir bald wissen. Ich hoffe, dass mit Heynckes wieder etwas mehr Seriosität in die Liga zurückkehrt.

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zoon.politicon 06.10.2017, 17:05
2.

An sich braucht Heynckes nur die "Gruppendynamik" innerhalb des Kaders in den Griff zu kriegen. Die entspr. Voraussetzungen und Autorität dürfte er haben.

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ardbeg17 06.10.2017, 17:10
3. cool

Es geht nicht um kurzfristige Ziele wie die Meisterschaft, sondern darum, aus der Mannschaft wieder eine Mannschaft zu machen und eine Analyse zu liefern, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollten. Ein Trainer mit Erfahrung, Reputation und perfekt deutsch und spanisch sprechend - so viele gibt es da nicht. Für die Bayern die aktuell mit Abstand beste Lösung, und Tuchel ist damit in meinen Augen für die nächste Saison keineswegs aus dem Rennen.

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scooby11568 06.10.2017, 17:13
4. Es ist doch ganz einfach...

Bayern braucht bis Saisonende jemanden, der das Ganze irgendwie möglichst wenig peinlich gestaltet und dem niemand eine Saison ohne Titel übel nimmt. Nächste Saison will man wieder durchstarten. Deswegen ist auch Tuchel noch nicht raus. Aber für einen anderen Trainer, der dann einen Umbruch durchführen soll, ist das Risiko zu groß, jetzt schon verbrannt zu werden.

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frogman07 06.10.2017, 17:17
5. Alte Liebe rostet nicht

Ja diese Analyse hat wohl auch Stratege Hoenes gemacht. Bei diesen Spielern mit diesem Alter und dieser Erfahrung macht es Sinn einen Heynckes zu holen. Zidane mit seinen alten Spielern macht es auch vor und ist verdammt erfolgreich. Würde mich nicht wundern, wenn es gut klappt das es noch weitergeht für Heynckes.
Nagelsmann ist gut, aber es fehlt Ihm die internationale Erfahrung, wie beim letzten Europa League Spiel eine Katastrophe wie er seine Spieler eingestellt hatte.

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stoffi 06.10.2017, 17:30
6.

Zitat von ardbeg17
Es geht nicht um kurzfristige Ziele wie die Meisterschaft, sondern darum, aus der Mannschaft wieder eine Mannschaft zu machen und eine Analyse zu liefern, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden sollten. Ein Trainer mit Erfahrung, Reputation und perfekt deutsch und spanisch sprechend - so viele gibt es da nicht. Für die Bayern die aktuell mit Abstand beste Lösung, und Tuchel ist damit in meinen Augen für die nächste Saison keineswegs aus dem Rennen.
Ich denke, die haben Nagelsmann im Auge, der dann frei wird. Tuchel hätte ja, wenn gewollt, jetzt schon übernehmen können.

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Philipp Mar. 06.10.2017, 17:35
7. Vidal formschwach? Stimmt nicht.

Vidal ist in der Bundesliga in dieser Saison bisher einer der besten Bayern Spieler gewesen. 6 gute Spiele, ein Tor. Schauen Sie sich die Bewertungen bei Spiegel und weiterer Portale an. Das Spiel gegen PSG war tatsächlich sehr schwach, aber da kann auch schon ein Anti-Carlotti Effekt dabei gewesen sein.
Fazit: etwas mehr diffenzieren bei der Aussage. Vidal war auch unter Carlotti gut und wird unter Jupp gut sein, da er Vidalfreund ist. Das Zusammenspiel mit Thiago und Tolisso muss besser werden. Da fehlt es an klarer Zuordnung, wer eigentlich der Chef im Mittelfeld ist bzw. eine Vorgabe vom Trainer...

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nummer50 06.10.2017, 17:36
8. Erfolg

Letztendlich wird Heynckes auch am Erfolg gemessen. Stellt sich dieser ein, dann ist alles gut, wenn nicht, war sein Engagement eben nicht erfolgreich. Aber ich habe ein gutes Gefühl, was Heynckes betrifft.

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vliege 06.10.2017, 17:39
9. Gute Übergangslösung

aber wer kommt danach? Tuchel halte ich aufgrund seines Charackters für nicht geeignet. Wer mit Watzke nicht klarkommt hat mit Rummenigge und Hoeneß noch ganz andere Kaliber vor sich. Nagelsmann mit 30 zu jung und unerfahren um mit gestandenen mitunter egozentrischen Profis fertig zu werden. Mit Ancelotti holte man einen gestandenen aber wahrscheinlich zu satten Weltbekannten Trainer der keine Kritik abkonnte und vor allem kein erkennbares Konzept hatte. Einen Favre könnte ich mir gut vorstellen. Alles in allem braucht der FC Bayern eine Verjüngungskur vom Präsidium bis hin zum Kader. Das ehemals so prall gefüllte Festgeldkonto hat heutzutage nur noch Portokassenniveau und sollte lieber in die Nachwuchsförderung investiert werden und sich auf ein paar Jahre kleinere Brötchen im internationalen Wettbewerb einstellen. Solche Phasen hat jeder große Verein hin und wieder mal.

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