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Hitzlsperger über Homosexualität und Profifußball: Wider den Zwang zur Lebenslüge
REUTERS

Thomas Hitzlsperger hat seine Sexualität öffentlich gemacht, der mutige Schritt könnte das Fußball-Geschäft verändern. In einer Videobotschaft hat der 31-Jährige sein Coming-out jetzt erläutert. Was verrät seine Stellungnahme über den Umgang der Fußball-Profis miteinander?

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seidIHRsoUNZUFRIEDEN 09.01.2014, 10:44
190. WOW!!! Mutig wäre es gewesen..

..wenn er dies VOR dem Ende seiner Karriere getan hätte! Verstehe nicht, aus welchem Grund dieses Outing so hochgejubelt wird!! Interessiert keine Sau!! Wie gesagt, vor 16 Monaten wäre es ein respektabler Schritt gewesen...so kann ich nur sagen: Hitzelsperger, du bist ein Weichei!!!

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juergw. 09.01.2014, 10:44
191. Noch schöner wäre es...

Zitat von elferkiller1234
Und wie ich schon geschrieben habe: Ich bin mir sicher, das Thema würde sich schnell in den Stadien erledigen, wenn die Mannschaften komplett hinter ihren schwulen Kollegen stehen würden und zur Not eben einen Spielabbruch forcieren.
wenn alle Spieler die Spielerbekleidung in den Regenbogenfarben tragen würden,aus Solidarität.Auch sollte man in Quatar zur WM deutliche Schwule Zeichen geben,um in der Muslimischen Welt mehr Toleranz einzufordern.

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bolonch 09.01.2014, 10:45
192. Leute wie sie braucht das Land

Am liebsten würde ich Ihren Beitrag vollständig zitieren und immer wieder. Wirklich ein Beispiel, dass es sich doch lohnt, das Forum zu lesen.

Ich lasse es mal bei dem einen Satz.

Zitat von Koda
Ich bin schon froh, in der heutigen Zeit zu leben - auch wenn mir persönlich diese speziellen Freiheiten als männlicher Hetero wenig nützen.
Super, dass Sie das so sehen!

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krenz57 09.01.2014, 10:45
193. ziemlich peinlich

was einige foristen hier von sich geben , ich dachte wir leben 2014 , offenbar habe ich mich da um 100 jahre verzählt

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spon-facebook-1494774758 09.01.2014, 10:46
194. Fußballmord

"Fußballmord" von Frank Salewski ist das passende Buch zum Thema Homosexualität in Fußballkreisen. Höchst aktuell und spannend zu lesen!

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dhanz 09.01.2014, 10:48
195.

Zitat von Andr.e
Es geht, das wissen Sie sicher, nicht um die Vorliebe für dicke, dünne Männlein/Weiblein, sondern es geht darum, ein Tabu-Thema ins richtige Licht zu rücken. Sie werden für Ihre sexuelle Vorliebe nämlich nicht angegangen, angepöbelt oder gar körperlich angegriffen.
Hmm, ich habe nicht den Eindruck, das Homosexualität noch ein Tabu-Thema ist und wa ist denn das "richtige Licht" für dieses Thema?
Im Übrigen ist Homosexualität keine "sexuelle Vorliebe", denn "Vorlieben" sucht man sich doch im Allgemeinen aus, oder?

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vernonhopkins 09.01.2014, 10:48
196.

Zitat von ilmoran
...Aber nicht deswegen, weil Homosexualität tatsächlich alltäglich geworden ist, sondern weil man sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen will. Sollen die Schwulen doch in ihrer Tuntenecke bleiben und die Klappe halten...
Herrlich, Sie haben es auf den Punkt gebracht: Die Schwulen sollen einfach in ihrer Tuntenecke bleiben und die Klappe halten. Und genau, ich will mich mit dem Thema nicht auseinandersetzen. Mir ist es völlig wurscht!
Auch wenn ich der Meinung bin, das Homosexualität nicht im Sinne der Natur ist, da sie nichts zur Vermehrung der Art beiträgt, bin ich selbstverständlich doch so tolerant, sie zu akzeptieren, wie ich auch die schwachsinnigen Religionen und den langweiligen Fußball akzeptiere. Ich will aber davon einfach nichts wissen!!!

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mr.andersson 09.01.2014, 10:50
197.

Zitat von spon-facebook-1676230772
[...] Achja, ich habe bisher noch nie von Schlägereien mit heterophoben Hintergrund gehört...
Aber sie haben sicher schon gehört, dass es ne Schlägerei gab, weil jemand den Typen vermöbelt hat, der mit seiner Frau geschlafen hat, oder? Sollen jetzt alle Frauen/Männer denen die Monogamie nichts gibt sich öffentlich "outen", damit es in Zukunft keine Eifersuchtsauseinandersetzungen mehr gibt?

Und ausserdem sollte mal ganz Trennscharf zwischen Homophob und Schwulenfeindlich unterschieden werden. Ich kann nichts schlimmes an Homophobie sehen. Ich kenne genug Phobien gegen alles mögliche. Ich hab auch schwere Phobien gegenüber Klerikern, die ich nicht abzulegen gedenke. Wichtig ist nur, dass man trotz eigener Phobien seine Mitmenschen mit Respekt behandelt.

Der eine hat das Recht seine Sexualität zu leben wie er will und ich habe das Recht das nicht zu mögen, wenn ich es ungefragt erzählt bekomme. Ein Bekannter von mir hat jedes Wochende ne andere Tussi in die Kissen gezerrt und damit geprahlt. Hat mich genervt, hat mich nicht interessiert, fand ich falsch. Bin ich nun "Machophob"?

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ulidec 09.01.2014, 10:51
198.

Zitat von reuanmuc
Biologisch gibt es kein "normal". Genau dieser Irrtum ist die Grundlage für willkürliche Diskriminierung und Ausgrenzung. Früher hat man die Afrikaner als "unnormal" und zu Untermenschen erklärt. Damit konnte man sie ohne Gewissensbisse versklaven. Am Ende sind es die Mächtigen, die sogenannten Mehrheiten, die erklären, was "normal" zu sein hat. Die Minderheiten oder Machtlosen sind die Opfer, z.B. die Frauen. So war es in der Geschichte immer. Darüber sollten Sie sehr gründlich nachdenken!
Also ich habe im Biologieunterricht schon noch gelernt, dass es in der Natur gewisse Anomalien gibt. Aber wie gesagt man muss nur alles und jeden für normal erklären und gegenteilige Auffassungen mit gehöriger Vehemenz diskriminieren (s. oben), schon meint man irgendwann eine massenkompatible Einheitsmeinung zu erreichen. Gott sei Dank sind derartige Versuche in der deutschen Geschichte bereits mehrfach gescheitert.

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hesekiel2517 09.01.2014, 10:51
199. Nun..

Zitat von ralfds
Nach dem Posting offensichtlich keine. Sonst wüssten Sie, wie der normale schwule Spießer lebt. So wie ich - Tagsüber arbeiten, abends TV, am Wochenende mal Wandern oder Verwandte und Bekannte besuchen. Wie kommen Sie denn dazu "die Schwulen" als provokant und "bunte Minderheit" zu bezeichnen? Wenn ich soviel Unsinn lese, kann ich nur den Kopf schütteln.
..wenn Sie abends TV gucken,verstehen Sie ja wohl das öffentliche Bild vom Homosexuellen,wenn man dort täglich "Paradisvögel" wie Glööckler etc.präsentiert bekommt.

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