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Hoeneß über Bayern-Transfers: "Auch mal 50, 60 oder 70 Millionen"
Bongarts/Getty Images

Uli Hoeneß hat angekündigt, dass der FC Bayern "auch mal einen größeren Transfer machen" wird - aber nicht in Dimensionen wie Paris Saint-Germain. Im Kampf gegen zu hohe Ablösesummen hofft der Präsident auf Hilfe aus Brüssel.

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frummler 17.12.2017, 13:29
1. und wo ist der unterschied zu dem was die 20 jahre in der bl machten?

schon komisch 20 jahre lange kauft der grosse fc bayern allen andern vereinen in der liga die spieler weg ob nun um den verein zu schwächen oder sie selber einzusetzen war denen da völlig egal?
zbs wie war das damals als der fc bayern den halben kader von winnie schäfers erfolgsmannschaft aus karlsruhe kaufte ? kahn scholl kreutzer sternkopf usw!
natürlich hat er recht das die transfers dank der scheichs völlig absurd geworden sind aber ausgerechnet er meckert jetzt darüber nicht mehr mithalten zu können?
das ist ja wohl ein schlechter witz!

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raihower 17.12.2017, 13:30
2. Bin gespannt

Ich bin gespannt wie lange dies nun wieder von bekannter Seite als "Beleg" verwendet werden wird. Immerhin wurden Ulis Worte zum Martinez-Transfer 2012 über Jahre als "Beleg" dafür genommen, die Finanzkraft des FCB anzuzweifeln.

Ich glaube, dass er in der Sache recht hat. Der FC Bayern hat früher niemanden der absoluten Superstars zu holen versucht (Maradona, Ronaldo (der Brasilianer), Ronaldhino, Zidane, Figo, Beckham ...) und wird dies vernünftigerweise auch in Zukunft bleiben lassen. Real hat über ein Jahrzehnt lang eingekauft, bevor sie mit CR, Kroos, Modric, Bale und Benzema endlich wieder die richtige Kombination zusammengekauft hatten um die CL zu gewinnen. Kann man so machen, muss man aber nicht.

Es bedarf Regularien um zu verhindern, dass sich Leute oder Länder, die sich aus privaten oder politischen Gründen einen Fußballclub halten, mit ihrem Geld den Wettbewerb aushebeln können. Gegen die TV-Gelder der PL kann man kaum etwas sagen. Das Produkt ist es den Sendern aktuell eben wert. Davon profitieren aber auch andere als nur der eine oder andere "Spielzeugclub". PSG und ManCity sind inzwischen Marketinginstrumente der Politik von Golfstaaten.

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ttvtt 17.12.2017, 13:32
3. ach, der Hoeness

ach, der Hoeness bestimmt nun, was eine angemessene Höhe für Transfers ist? 50.000.000 bis 70.000.000 sind aber ok? Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, wenn Bayern keine 3stelligen Millionenbeträge bezahlen kann. Der feine Herr Hoeness sollte mal dran denken, dass einige Bundesligavereine einen Etat haben, der nicht mal 20.000.000 beträgt.

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Alter Falter 17.12.2017, 13:37
4.

Was Paris in Europa macht, das macht der FC Bayern in der Bundesliga schon lange: Mit Geld alles platt kaufen. Wenn Hoeness in der Lage wäre, über 100 Mio für einen Spieler auszugeben, dann würde er das, ohne mit der Wimper zu zucken, auch machen. Aus seinen Worten spricht die pure Scheinheiligkeit (ist man ja von ihm gewohnt) und Neid.

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wolleb 17.12.2017, 14:09
5. Brüssel?

Aus Hilfe aus Brüssel kann er da wohl lange warten. Bayern und der Bundesliga hilft nur eins. Die schwachsinnige 50+1 Regel abschaffen, oder weiter hinterher laufen.

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bakero 17.12.2017, 14:13
6.

Wo ist denn der Unterschied zwischen über 40 Mio (Martínez) oder 50 oder 60 Mio.? Inflationsbereinigt nicht so viel.
Man lügt sich da selbst in die Tasche – und ganz offensichtlich belügt man auch Presse und die eigenen Fans. Ribéry, so weiß man jetzt, hat sich 10 Mio mehr gekostet als behauptet.
Im übrigen wird das Geld zwischen den Vereinen sowieso nur hin und her geschoben, nicht selten profitieren die "kleinen", siehe z.B. Porto.
Das übliche Bayern-Gejammere, muss man nicht so ernst nehmen.

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B. Hoffrich 17.12.2017, 14:19
7. Nur Geld alleine bringt keine Qualität

Ich erinnere an Javi Martínez, Mario Götze, Kingsley Coman, Brenno, der Brenner u.a.

2,83 Mio. ist der Marktwert der gesamte 2. Mannschaft mit 26. Spielern. Da sind mindestens 4 Juwelen drin. Die muss man nur erkennen und nicht von mittelmässigen Trainer kaputt machen lassen.

Ich träume immer noch davon, dass der Philipp Lahm für einige Jahre den Nachwuchs von Bayern München trainiert.

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raihower 17.12.2017, 14:23
8. Ach Gottchen

Nun kommt sie also mal wieder, die uralte Leier vom Schwachkaufen. Leute wacht auf und schaut euch in der Welt um. So lief es schon immer und so wird es auch immer laufen. Glaubt "frummler" etwa, dass die damaligen KSC-Spieler ernsthaft beim KSC geblieben wären wenn ihnen der FCB kein Angebot gemacht hätte? Genau, er machte ihnen ein Angebot, sie nahmen es an. Sie wurden nicht wie auf dem Kamelmarkt gekauft.
Ein Tipp, schaut mal nach wie sich z.B. der Kader vom BVB so zusammensetzt. Woher kommen denn die Toljans, Castros, Bürkis, Sokratis', Dahouds, Reus', Ginters, Gündogans und wie sie alles so heißen oder hießen? So läuft das eben wenn man weiter oben steht - man schaut wer weiter unten spielt und holt ihn bei Bedarf. Und die Spieler wollen weiter nach oben. Das läuft so in der Landesliga und es läuft so in der Bundesliga.

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Schlaflöwe 17.12.2017, 15:00
9. Solange Hoenneß mit Geld die Bundesliga beherrschen konnte.

hat er sich jegliche politische Einmischung verbeten. Seit die Bayern AG europäisch nicht mehr mithalten kann, fordert er die politische Einmischung in den Fußball. Andererseits nehmen viele, mich eingeschlossen, diesen Mann nicht mehr ernst. Er war schon immer unseriös.

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