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Hoffenheim gegen Leverkusen: Das Phantom-Tor von Sinsheim
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Dieses Spiel wird den deutschen Fußball noch eine Weile beschäftigen: Stefan Kießling erzielte beim 2:1 von Leverkusen gegen Hoffenheim ein Tor, das keines war. Das Wichtigste zum Spitzenspiel im Schnelldurchlauf.

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rics 19.10.2013, 09:54
60. Wieviel bekommt

so ein Linienichter? 3.000 € pro Spiel? Da ist wohl zu erwarten, dass er auch seine Aufgabe vernünftig wahrnimmt. Dazu gehört auch das Kontrollieren der Netze. Dann brauchen wir auch nicht über Zeitlupen für den Schiedsrichter und irgendwelchen Auszeiten diskutieren.

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shark65 19.10.2013, 09:55
61. so ein quatsch

Zitat von abseitstor
Weil Kießling es aus dem Spielverlauf selbst nicht richtig gesehen hatte. Er ist noch zu dem Schiri hin, um zu sagen, dass er sich nicht sicher ist, ob das ein korrektes Tor war. Die Entscheidung konnte er Brych aber nicht abnehmen. Kießling hier den Schwarzen Peter zuzuschieben ist mehr als billig.
Schauen sie sich seine Reaktion nach dem Kopfball an. Er schaut dem Ball hinterher und fasst sich an den den Kopf als er sieht das der Ball am Tor vorbei ging.
Ganz schwach von Kießling.

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Greg84 19.10.2013, 09:55
62.

Zitat von niemandhatkeiner
Mal im ernst die Tor Richter haben noch nie seit ihrer Einführung irgendwas gesehen... Die haben eine Aufgabe und zwar das ganze Spiel darauf zu achten ob das Tor Regel konform gefallen ist ! Das könnte ein Affe besser erledigen
In der Bundesliga gibt es allerdings keine Torrichter.

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simplythebeast 19.10.2013, 09:59
63. Halb so wild

Zitat von pg18
ein Videobeweis wie er schon in vielen anderen Sportarten angewendet wird ist im Fußball überfällig. ..ich frage mich war man sich dagegen sperrt
Ich glaube es wären nervige Unterbrechungen, die auch gerne mal taktisch genutzt werden. Videobeweis, Auszeiten, am besten noch dreimal Pause machen, damit man mehr Werbung zeigen kann...

Lasst den Fußball so, wie er ist. So ist's doch gut, spannend und man hat was zum diskutieren.

Nebenbei, wenn Hoffenheim es nicht hinbekommt für anständige Tornetze zu sorgen, so sind sie in diesem Fall halt selber Schuld. Ich halte es für eine Tatsachenentscheidung, es ist eine Situation, die einem fälschlicherweise gegebenen Abseitstor nicht unähnlich ist.

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jjcamera 19.10.2013, 10:03
64. Alles Pfeifen

Zitat von sysop
Dieses Spiel wird den deutschen Fußball noch eine Weile beschäftigen: Stefan Kießling erzielte beim 2:1 von Leverkusen gegen Hoffenheim ein Tor, das keines war. Das Wichtigste zum Spitzenspiel im Schnelldurchlauf.
Wozu hat der Fußball hierzulande hunderte von Verbandsheinis, wenn die nicht einmal in der Lage sind, eine eindeutige Fehlentscheidung zurückzunehmen und das Spiel zu wiederholen? Schwächlinge, die sich mit "Tatsachenentscheidung" herausreden wollen. So nehmt ihr den Schiedsrichter nicht aus der Schusslinie, liebe Funktionäre, sondern schickt ihn ins Feuer, bis er wegen Depressionen aufgeben muss! Wäre ja nicht der erste vom Verband allein gelassene Referee. Mehr als
Regionalligaspiele pfeifen, bleibt für den sowieso nicht mehr. Aber auch da wird er künftig mit Pfiffen begrüßt.
Und Leverkusen sollte freiwillig auf den Sieg verzichten. Alles andere bleibt an dem Verein und an Kießling kleben und wäre unsportlich...

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Lische 19.10.2013, 10:04
65. Kießling hat das gesehen

Zitat von bensefels
Das Kießling "wusste", dass "etwas mit seltsamen Dingen zuging", halte ich für eine äußerst infame Unterstellung. Er landete selbst gerade, als der Ball "im Tor einschlug".
Schauen Sie sich die Aufnahme noch einmal genau an und beobachten Sie Kießlings Kopfhaltung und seine Reaktion, als der Ball von aussen ans Netz geht. Kein Jubel - er schlägt beide Hände an den Kopf, wie man es bei einer vergebenen großen Chance eben so tut. Es spricht wirklich vieles dafür, dass der Mann (den ich als Fussballer sonst wirklich gut finde) sich hier grob unsportlich verhalten hat. Es liegt nun an ihm, nicht der Buhmann zu sein. Ein schlichtes "es tut mir leid" würde da schon genügen. Und wenn dann sein Arbeitgeber den Protest der Hoffenheimer auch unterstützen täte, dann wäre das eine angemessene "Lösung" des Konfliktes.
Und dann soll die DFL die Stadien endlich mit den notwendigen Dingen für eine Bildschirmkontrolle ausrüsten und das Regelwerk anpassen und den Ball mit einem Chip ausrüsten oder was auch immer möglich ist. Gestern hätte ein Monitor von der Größe eines Smartphones ausgereicht, um das sofort zu erkennen. Da könnte sich auch der vierte Offizielle mal verdient machen, in dem er die Fernsehbilder verfolgt.

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newsmen 19.10.2013, 10:04
66. Zufälle, die ein Spiel entscheiden

Zufall 1: Der Offizielle kontrolliert das Netz ausgerechnet heute vor Anpfif äußerst schlampig, obwohl es ohnehin schon Probleme damit gab.
Zufall 2: Der Ball findet seinen Weg durch ein kleines Loch im Netz statt den regulären Weg über die Torlinie zu nutzen.
Zufall 3: Anschließend kann S. Kießling sich nicht daran erinnern, dass er von Anfang an das Gefühl hatte, der Ball sei nicht über die Linie ins Tor gelangt (siehe seine unmittelbare Reaktion, nachdem er eben nicht das Tor traf, dort schlug er noch die Hände vors Gesicht, da er sich ärgerte)
Zufall 4: Dr. Brych kann sich nicht daran erinnern, dass Sinsheimer Spieler interveniert haben, obwohl das tatsächlich statt fand. Und auch nicht daran, denen mit gelben Karten gedroht zu haben, wenn sie dies nicht einstellten, wie A. Beck glaubhaft versicherte.
Zufälle halt, die ein Spiel durchaus beherrschten!
Zufälle und eine ohnehin grotesk schlechte Spielleitung des Referees auch vor und nach dem Phantomtor!

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heiko1977 19.10.2013, 10:06
67.

Zitat von sysop
Dieses Spiel wird den deutschen Fußball noch eine Weile beschäftigen: Stefan Kießling erzielte beim 2:1 von Leverkusen gegen Hoffenheim ein Tor, das keines war. Das Wichtigste zum Spitzenspiel im Schnelldurchlauf.
Warum sollte es in diesem Fall ein Wiederholungsspiel geben? Setzen wir dann auch Wiedderholungsspiele an bei z.B. Abseitstoren, falsch gegebenen Elfmetern? Die Entscheidung hat der Schiedsrichter auf dem Spielfeld getroffen und damit gilt diese, das ist natürlich Pech für Hoffenheim und unschön für Leverkusen aber so etwas passiert halt im Sport manchmal.

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ruedigerwolf 19.10.2013, 10:06
68. Naja....

Nun ist es einmal passiert nach 10 Jahren. Aber ich glaube das wird jetzt nicht der Weltuntergang sein. Ausserdem war das eine gute Lektion für Hoffenheim.

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swala 19.10.2013, 10:07
69. KEIN Wiederholungsspiel (Fußballregeln DFB)

Laut aktuellem Regelheft
http://www.dfb.de/fileadmin/user_upl...013-14-DFB.pdf
kann Hoffenheim-Trainer Markus Gisdol ("Es wäre ja ein Witz, wenn das Spiel nicht wiederholt werden würde.") demnächst über einen Witz lachen. Auf S. 11 besagen die Regeln unter "Regel 1 –Das Spielfeld 11
Zusätzliche Erläuterungen des DFB: ....2. Der PLATZVEREIN ist für die richtige Zeichnung des Spielfeldes sowie den ordnungsgemäßen Aufbau der Tore, ihre zuverlässige Befestigung und ihren unbeschädigten Zustand verantwortlich.

Auch als Nicht-Jurist erkennt man sofort den Unterschied zu Helmers "Tor" [FC Bayern (!)- 1. FC Nürnberg].

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