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Hoffenheim-Torhüter: Liebe für Wiese
AP

23 Gegentore in nur sieben Spielen - das Engagement von Torhüter Tim Wiese bei Hoffenheim wurde bereits als großes Missverständnis gehandelt. Doch mit einer Klasseleistung sicherte er seinem Team nun den dritten Saisonsieg gegen Schalke. Fans, Trainer und sogar Gegner waren voll des Lobes.

marhabal 04.11.2012, 13:25
1. Qualitätsjournalismus

Den Bericht nenne ich echten Qualitätsjournalismus. Der Autor kennt sich richtig aus, sowohl bei Hoffenheim, als auch bei Werder und in der Nationalelf. Wiese war also nicht im Kader bei der WM. Komisch. Wer war denn dann der gegelte, braungebrannte Typ auf der Bank? Warum dürfen Praktikanten eigentlich immer wieder ausgerechnet im Fußball "Hintergrundberichte" schreiben.

Und ja, Sie müssen diesen Beitrag nicht veröffentlichen, denn er ist sarkastisch. Aber warum können Spiegelredaktuere sich nicht wenigstens mal gegenseitig Korrekturlesen? Solche Fehler dürfen nicht sein, denn sie zeigen, dass der Autor auch sonst leider keine Ahnung vom Sujet hat.

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KnoKo 04.11.2012, 13:42
2. Sehe ich anders

Zitat von sysop
Doch mit einer Klasseleistung sicherte er seinem Team nun den dritten Saisonsieg gegen Schalke.
Wirklich Spiel entscheidend waren Schalkes miserable Chancenverwertung und nicht zuletzt Aytekins krasse Fehlentscheidungen.

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joschitura 04.11.2012, 13:59
3. Qualitätsjournalismus?

Ja auch wir können uns vor Begeisterung garnicht mehr halten und sind "voll des Lobes": da tut ein bislang als Fliegenfänger berühmt gewordener Torhüter mal endlich das, wofür er (über)bezahlt wird - und gleich wird er vom Spiegel in höchste Sphären gehyped. Meine Güte, der hatte zufällig mal Arme oder Beine in der Gegend, wo der Ball hinflog. Wiese (der ja nun tatsächlich immer mehr wie eine depressive Indianer-Squaw aussieht) ist von Löw zurecht ausgesiebt worden. Fachlich Durchschnitt, charakterlich unter jedem Niveau.

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as86 04.11.2012, 14:04
4.

@ marhabal:
die frage müsste vielmehr lauten:
"warum dürfen leute, die nicht mal den artikel richtig lesen können, unqualifizierte kommentare abgeben?"

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noalk 04.11.2012, 15:56
5. Stil

"sicherte er seinem Team nun den dritten Saisonsieg gegen Schalke." Hoffenheim hat in dieser Saison schon drei Mal gegen Schalke gespielt? Und jedes Mal gewonnen? "... sicherte er gegen Schalke seinem Team nun den dritten Saisonsieg." Die deutsche Sprache kann so eindeutig sein.

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cheffe666 04.11.2012, 19:30
6. Gesichert

hat diesen Sieg hauptsächlich der Schiedsrichter. Ich habe manchmal wirklich das Gefühl, dass die Schiedsrichter den Bayern die Meisterschaft auf einem Silbertablett präsentieren wollen. In einem Bayernspiel in der Bundesliga werden konsequent alle strittigen Zweikämpfe für die Bayern gepfiffen. An eine große Fehlentscheidung gegen den FCB in der Bundesliga kann ich mich nicht erinnern. Bei deren Verfolgern ist es genau anders herum. Immer wird alles zurückgepfiffen, wie das reguläre Tor von Afellay. Der gegebene Strafstoß ist meiner Meinung nach typisch für das Pfeiffen in der Bundesliga. Sobald einer fällt und ein Gegenspieler in der Nähe ist, gibt es einen Strafstoß. Das die Offensivspieler, wie es z.Bsp. Robben regelmässig macht, sich darauf spezialisiert haben, so zu fallen, dass es nach einem Strafstoß aussieht, geht an den meisten Bundesligaschiedsrichter gänzlich vorbei.

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Greg84 05.11.2012, 15:58
7.

Zitat von cheffe666
hat diesen Sieg hauptsächlich der Schiedsrichter. Ich habe manchmal wirklich das Gefühl, dass die Schiedsrichter den Bayern die Meisterschaft auf einem Silbertablett präsentieren wollen. In einem Bayernspiel in der Bundesliga werden konsequent alle strittigen Zweikämpfe für die Bayern gepfiffen. An eine große Fehlentscheidung gegen den FCB in der Bundesliga.....
Stimmt und das ist so gar nicht einseitig beleuchtet. Der Elfmeter für Hoffenheim war meiner Meinung nach berechtigt. Das zurückgepfiffene Tor von Affelay ist ohne Frage ärgerlich. Auf der anderen Seite wird der BVB wie ich finde am laufenden Band bevorzugt. In Freiburg einen Freistoß ohne Grund nach dem das 1:0 fiel, das nicht geahndete Handspiel von Götze vor dem 2:0, der übersehene Elfmeter am Samstag und der Schuss von Lewandowski aus Abseitsposition, der nur die Latte traf.

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