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Homosexueller Fußballer: Bundesregierung lobt Hitzlspergers Coming-out
picture alliance / empics

Mit seinem Coming-out hat der Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ein gewaltiges Echo ausgelöst. Die Bundesregierung zollt ihm Respekt, Politiker, Sportler und Verbände loben seinen Mut. Und der DFB? Versichert ihm die "Unterstützung des gesamten Fußballs".

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hfftl 08.01.2014, 16:52
50. .

Zitat von onecomment
Vielleicht werden wir irgendwann einmal den Tag erleben und ein Fussballer wird sich outen. Aber ich bin mir gar nicht so sicher ob es, zumindest in deutschen Stadien, zu dramatischen Ausfällen kommen würde. Ich denke die große Mehrheit würde das einfach so hinnehmen wie es ist. Und wahrscheinlich würde sich das ganze, ähnlich wie bei rassistischen Grölereien gegenüber dunkelhäutigen, in dem Moment erledigen, wenn der erste homosexuelle Spieler für die eigene Mannschaft aufläuft.
Ich bin da skeptischer. Die große Mehrheit würde es hinnehmen, gewiss. Aber es sind eben immer Minderheiten, die sich lautstark bemerkbar machen, und diese Minderheiten sind nicht unbedingt klein genug, um ignoriert zu werden.

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max__1985 08.01.2014, 16:52
51. Selbstverständlichkeit?

Mal an all die Kommentare die diese Meldung als Banalität abtun. Es ist keine Selbstverständlichkeit als Fußballer zu seiner Homosexualität zu stehen!
Es ist wichtig das die Gesellschaft endlich kapiert das die meisten schwulen Männer eben nicht dem Klischee entsprechen. Und ja es gibt sie überall im Fußball, auf Arbeit, in der Uni. Nur sie fallen meist eben gar nicht als schwul auf! Solange ich mit meinen Freund nicht Hand in Hand auf der Straße gehen kann ohne wie ein Außerirdischer angeschaut zu werden, ist wohl noch einiges zu tun in der Aufklärung der Gesellschaft! Immerhin jeder 10. Mann ist schwul!

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tomxxx 08.01.2014, 16:52
52. Seltsam und übertrieben...

Inzwischen haben sich doch in allen Gesellschaftsbereichen Leute ge-outet. Jetzt ist es ein Ex-Fussballler, na und?

Persönlich wünsche ich Hitzlsperger alles Gute und wenn ihm das hilft ... schön.

Aber auf der anderen Seite wäre es jetzt ziemlich besch... wenn man nicht zur Tagesordnung übergeht und händeringend homosexuelle Fussballspieler sucht.

Ich bin Fussballfan... für mich ist wichtig, dass das Runde ins Eckige muss. Mich interessiert gar nicht, wer mit wem... mich interessieren auch keine Spielerfrauen...

Vor jeden großen Fußballturnier (WM, EM) kommt diese saublöde Schlagzeile ob der Trainer jetzt Sex verboten hat oder nicht... das nervt schon genug. Lassen wir den Spielern Ihre Privatsphäre und das gehört einfach dazu...

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JaWeb 08.01.2014, 16:53
53. Bundesregierung?

Frau Merkels CDU ist im Verein mit ihrer Schwesterpartei aus Bayern hauptverantwortlich für die fortlaufende rechtliche Diskriminierung von Lesben und Schwulen. Gleichstellungspolitik findet primär gegen diese Parteien durch das Bundesverfassungsgericht statt. So gesehen würde es Frau Merkel bzw. ihrem Sprecher gut zu Gesicht stehen den Mund zu halten und schon gar nicht von Respekt zu sprechen. Den hat Herr Hitzelsperger für seine offenen Worte verdient. Gerade fußballbegeisterte schwule Jugendiche werden seine Offenheit sehr zu schätzen wissen.

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Rudolf_56 08.01.2014, 16:54
54. Stimmt

Zitat von whaller
Eine Bundesregierung äussert sich zu diesem Thema. Wen interessiert das denn noch wer hier alles Schwul ist? Das ist ja nicht zu fassen.
Da hier jeder sein und machen kann, wie er will und fühlt, frage ich mich schon, was darüber zu diskutieren ist.
Und die Bundesregierung hat wohl nichts tu tun, als sich zu einer normalen Sache (zumindest in Deutschland) wichtig zu äußern.
Ich selbst empfinde dieses coming out eher als Wichtigtuerei.
Es scheint wirklich einfach, hier zum Helden stilisiert zu werden.
Mal sehen, wer noch alles nach Ende der Dienstzeit alles in die Medien will.

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rookie_haufic 08.01.2014, 16:57
55.

"Ich habe nichts gegen Homosexuelle aber wir haben wahrhaftig ein paar dringendere Themen für die Politik."

Es gibt für die Politk nichts wichtigeres als Gleichberechtigung nach Artikel 3 des GG.. Damit steht und fällt eine Gesellschaft. Allerdings ist es traurig, dass dieses "Outing" überhaupt eine Schlagzeile ist..

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adal_ 08.01.2014, 16:58
56.

Zitat von Antipodas
Wieso konnte ein merhfacher Millionär nicht schon in seinmer aktiven Zeit eine Lanze für sich selbst und alle schwulen Sportler brechen?
So ähnlich maulte auch Volker Beck. Was soll das? Immerhin ist Hitzelsperger überhaupt der erste unter Deutschlands Profifußballern.

Der erste Aktive wird irgendwann auch noch kommen. Er wird Nerven wie Drahtseile brauchen, um den homophoben Shitstorm aus der Fankurve auszuhalten.

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chewbakka 08.01.2014, 16:58
57. Na und ?

Hitzelsperger isses, Partylöwe WoWi und einje unbakannte Zahl auch und in Peking fällt ein Moped um.
Wann hören Angehörige von Minderheiten in Deutschland endlich damit auf, mit stolz geschwellter Brust zu verkünden, daß sie auch 'dazu' gehören ?
Is doch völig wurscht, zu welcher Minderheit man gehört, solange die Regeln eines ordentlichen Miteinanders eingehalten werden.
Oder wollen die uns unterschwellig sagen, daß ihre Minderheit besser iost, als der Rest der Welt ?????

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deSelby 08.01.2014, 16:59
58. Prioritäten...

Zitat von hugohabicht
Ich habe nichts gegen Homosexuelle aber wir haben wahrhaftig ein paar dringendere Themen für die Politik.
Ein wichtigeres Thema als die beschämende Tatsache, daß Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft immer noch diskriminiert und angefeindet werden, gibt es eigentlich gar nicht, denn dieses Thema betrifft wie kein zweites den Kern unserer Gesellschaftsordnung.

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j.vantast 08.01.2014, 17:00
59. Sollte, ja....

Zitat von sysop
Die Bundesregierung begrüßte den Schritt in die Öffentlichkeit, Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: "Wir leben in einem Land, in dem niemand Angst haben sollte, seine Sexualität zu bekennen nur aus Angst vor Intoleranz."
Tja, es "sollte" niemand Angst haben. Die Realität sieht ja trotzdem noch oft anders aus.
Wieso allerdings der Regierungssprecher seinen Senf dazu gibt ist mir schleierhaft. Zum einen geht die Regierung das ja nichts an, zum anderen: Haben die sonst nichts zu tun?

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