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Hopman Cup: Zverev unterliegt Federer zum Final-Auftakt
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Ihr letztes Duell 2018 hatte Alexander Zverev noch gewonnen, zum Saisonauftakt 2019 ist Roger Federer dem Deutschen wieder klar überlegen. Jetzt muss Angelique Kerber erneut die Chance auf den Hopman Cup retten.

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jean-baptiste-perrier 05.01.2019, 11:44
1. Federer unwiderstehlich!

Zverev ist ATP-Champion. Das war ein toller Erfolg für ihn. Doch er ist eben erst 21! Federer hat 20 Grand Slam Turniere gewonnen! Zverev kann noch ganz vieles verbessern in der Zukunft. Federer kann nur noch schlechter werden. Die Geschmeidigkeit von Federer in seinem Alter ist extrem beeindruckend. Zverev wirkt dagegen jung und ungelenk. Zverev ist körperlich und mental noch nicht da, wo er irgendwann hinkommen könnte. Wir müssen ihm Zeit geben. In zwei, drei oder vielleicht auch erst in vier Jahren wird er sein körperliches Optimum erreichen. Becker war mit 21 fast durch (letzter Wimbledon-Sieg). Zverev steht mit 21 erst ganz am Anfang. Heutzutage liegt im Tennis das beste Alter um die 30! Das gilt sowohl bei den Herren als auch bei den Damen.

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froschi1411@msn.com 05.01.2019, 12:14
2. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen

Klar spielt das Alter eine grosse Rolle aber grundsaetzlich kann man auch mit ueber 35 noch besser werden.

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jean-baptiste-perrier 05.01.2019, 12:46
3. Federer speziell!

"Klar spielt das Alter eine grosse Rolle aber grundsaetzlich kann man auch mit ueber 35 noch besser werden." ---------- Zitat Ende ---------- Das ist natürlich prinzipiell richtig und gilt insbesonders für Roger Federer, der viereinhalb Jahre eine Durststrecke bei den Grand Slam Turnieren hatte (Wimbledon Titel 2012 - Australian Open Titel 2017) und dann doch noch sein Gesamtpaket verbessern konnte. Entscheidend ist, dass der Trainings-Aufwand für Federer mit jedem Jahr größer wird, um das Niveau körperlich halten zu können. Ohne einen Nadal (und Djokovic?) im Nacken würde Federer kaum die Motivation haben, um sich die Trainings-Qual weiterhin anzutun. Für uns Tennis-Fans ist es toll, doch ewig kann selbst ein Federer nicht über die Plätze schweben.

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WillyWusel 05.01.2019, 14:02
4. Talent

Das war ein tolles Endspiel. Vor allem das Mixt-Finale. Hätte nicht gedacht, dass die beiden Deutschen überhaupt so gut würden mithalten können. Klasse Spiel. Sehr unterhaltsam.

Und zu Federer: Federer ist eine Ausnahme im Tennis. Federer kann nur deshalb noch in der Weltspitze mithalten, weil er ein sehr wenig körperliches Tennis spielt. Vor allem im Verhältnis zu Leuten wie dem Joker, Murray oder Nadal. Die alle haben nicht die Fähigkeit Federers, mit extrem ökonomischen Bewegungen die Bälle perfekt zu platzieren. Und das müssen sie durch körperlichen Einsatz ausgleichen. Keiner von denen wird mit 37 noch in der Weltspitze mithalten können.
Federer hat schlicht und einfach mehr Ballgefühl, mehr Schlaggefühl als alle anderen Tennisspieler, die ich je gesehen habe.

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compiler 05.01.2019, 14:04
5.

Wer hat sich denn die Regeln für den Tiebreak ausgedacht? Das ist ja voll Banane...

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jean-baptiste-perrier 05.01.2019, 14:30
6. Der falsche Zverev für's Mixed!

Ja, sehr schade. Kerber und Zverev hätten das Ding am Ende genauso gut auch gewinnen können. Zumindest im Finale hätte man auf diesen verkürzten Modus (Sätze nur bis 4 und kein Vorteil in den Spielen) verzichten können. Am besten bis 6 in den Sätzen und Best-of-Five wäre so einem Finale angemessen gewesen. Das war insgesamt so viel zu kurz. Insbesondere dass im entscheidenen Tie-Break kein Vorteil notwendig war, hat doch sehr gestört. Diese Nervenspiele um Spielball oder Einstand machen doch gerade den besonderen Reiz von Tennis aus. Wie auch immer. Im Hinblick auf die Einzel führte sicherlich kein Weg an Sascha Zverev als frisch gekürtem ATP-Champion vorbei. Im Mixed hätte Angelique Kerber jedoch eher Mischa Zverev gebraucht, weil Sascha am Netz immer noch nicht sich richtig zurecht findet (schon besser als die letzten Jahre, aber immer noch viel zu unsicher). Angelique Kerber und Mischa Zverev wären als Mixed hingegen nahezu unschlagbar. Hätte, hätte, Fahrradkette!

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jean-baptiste-perrier 05.01.2019, 15:31
7. Sprach-Vorteil für Bencic und Federer

Bencic und Federer konnten sich im Match auf Schwizerdütsch absprechen. Hingegen Kerber und Zverev nur auf Hochdeutsch. Das war sicherlich auch ein Vorteil für die Eidgenossen, dass sie die Sprache ihrer Gegner verstehen können. Hingegen werden Kerber und Zverev kaum geflüstertes Schwizerdütsch dechiffrieren können. Dazu hat Kerber polnische Wurzeln und Zverev russische. Wenn beide polnische oder russische Wurzeln hätten, dann wäre eine sprachliche Alternative vorhanden gewesen. So aber spielten die hochdeutschen Absprachen von Kerber und Zverev den beiden Schweizern in die Karten. Advantage Switzerland! Und den haben sie genutzt. Vor 50 Jahren hätten Kerber (Kiel) und Zverev (Hamburg) alternativ Plattdütsch nutzen können. Tempi passati!

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pjotrmorgen 05.01.2019, 15:43
8. Der Tiebreak war absurd

Zitat von compiler
Wer hat sich denn die Regeln für den Tiebreak ausgedacht? Das ist ja voll Banane...
Nach nur 3:3 im dritten Satz wird schon ein Tiebreak gespielt? Angemessen wäre bei 4:4. Durfte Federer tatsächlich dreimal hintereinander, insbesondere beim letzten Punkt aufschlagen? Das wäre ein ungerechtfertigter Vorteil für die Schweiz gewesen.

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Trollflüsterer 05.01.2019, 16:39
9. Bitte ändern

Frau Kerber ist nicht die "Weltranglisten-Erste", sondern Zweite deutlich hinter Halep.

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