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Hummels-Transfer zum BVB: Das gefährliche Spiel des FC Bayern
Christof Stache / AFP

Erneut vergrault der Klub einen wichtigen Spieler. Der Abschied des Innenverteidigers wirft die Frage auf, welchen Plan die Vereinsbosse gerade bei der Kaderplanung verfolgen.

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therealbraindead 22.06.2019, 19:33
140. eine ausgestreckte Hand lehnt man nicht ab

Zitat von hjfabian
Denn sie wissen nicht was sie tun....Die beiden Alphatiere des FCB überlassen nun allen Ernstes Brazzo die Kaderzusammenstellung?! Ich lach mich schlapp und freu mich darauf, dass endlich in der kommenden Saison mit dem BVB oder Leipzig ein neuer Deutscher Meister gekürt werden kann und die (noch) Verantwortlichen endlich in Rente gehen - bevor sie sich noch lächerlicher machen!
Stimmt, ich bin meistens an einem sachlichen Austausch interessiert, aber manchmal gehen auch die Gäule durch und nicht immer lasse ich ein paar Minuten vergehen bevor ich auf absenden klicke.

Begraben wir also die "retained eranings", bei den Ratingagenturen möchte ich aber doch widersprechen. Für börsennotierte Unternehmen, Staaten etc. bin ich bei Ihnen, das spielen Ratings eine gewichtige Rolle am Kapitalmarkt.

Ich beziehe mich jetzt exemplarisch nur auf die Bayern, gilt aber auch für die anderen "Vereine", sofern nicht börsennotiert. Hier spielen Ratingagenturen m.E. wenn nur eine untergeordnete Rolle, da die Gelder entweder über Banken (prüfen selbst die Kreditwürdigkeit), Sponsoren (hier dürfte ein Rating keine Rolle spielen, da das Marketing im Vordergrund steht), Partnerschaften/Anteilseigner (auch hier dürften die Interessenten entweder selbst prüfen, wenn überhaupt, weil er der wirtschaftliche Erfolg der Investition nicht alleine im Vordergrund stehen dürfte oder Fananleihen (eher eine emotionale Geschichte) beschaffen. Ich habe mal oberflächlich gegoogelt und kein offizelles Rating der großen Agenturen für den FC Bayern gefunden, das wäre auch schon ein Indiz für mich, dass ein Rating eher untergeordnet zu sehen ist. Ich würde sogar glauben, dass selbst für Dortmund ein Rating eher nebensächlich ist, aus den gleichen Gründen, wie oben schon genannt, aber das mögen andere beurteilen, die dem Verein näher stehen als ich.

Ok, wenn Bayern 2x ins obere Regal greift, dann bleibt tatsächlich weniger Geld übrig, aber das ist mir ehrlich gesagt zu viel Spekulation für eine heisse Diskussion, zumal es kaum möglich ist einen Konsens über die möglichen finanziellen Mittel zu finden. Da wird es schwierig "vernünftig" über mögliche Transfers zu spekulieren, wenn wir bei jeden Namen nicht mal einig sind, ob die Bayern sich den Spieler leisten können.

Und Dortmund hat sicher einen Weg gefunden, sich finanziell zu stabilisieren. Die nächste Saison wird zeigen, ob der neue Anspruch auf die Meisterschaft auch gehalten werden kann und um mal die Brücke wieder zu Hummels zu schlagen: Er kann ein Baustein für den möglichen Erfolg sein.

Einigkeit besteht aber, dass es alles andere als günstig wird, selbst mit Glück.

Ich wünsche ein schönes Restwochenende!

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therealbraindead 22.06.2019, 19:41
141. das wäre ein schöne finanzielle Entwicklung

Zitat von donald17
(...) Wenn man nun noch berücksichtigt, dass der FCB im GJ 18/19 nur 10 Mio investiert hat und 84 Mio Tranfereinnahmen(Quelle jeweils TM) erzielte, kann man sich vorstellen wie sich das Festgeldkonto in diesem Jahr entwickelt hat, es dürfte mittlerweile locker bei mehr als 250 Mio wahrscheinlich eher bei 300 Mio liegen, natürlich abzüglich etwaiger Anzahlung für Hernandez etc. (...)
Wenn das so ungefähr eintrifft - super!

Würde mich freuen und meine "Finanzjongliererei" wäre zum Glück überflüssig, wenn dann noch mit Bedacht inverstiert würde, könnte die nächste Saison mit 3 Mannschaften die Meister werden wollen mal wieder richtig spannend werden.

Schaun mer mal dann seng mers scho!

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Oihme 22.06.2019, 21:04
142. Ich ....

... habe hier ja schon viele Milchmädchenrechnungen erlebt,
Aber nach einer prognostizierten Umsatzsteigerung von 660 auf 700 Millionen den Gewinn von vorher 29,5 Millionen einfach mal so auf 150 Millionen explodieren zu lassen und schon jetzt virtuell auf das Festgeldkonto einzuzahlen ...!
Naja, es zahlt ja auch nicht jeder Steuern .... :-)

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donald17 22.06.2019, 21:20
143. Wie so oft

...nur Unsinn von Ihnen.
Es geht hier um Liquidität! Über Gewinn habe ich mich nicht geäußert! Also lassen Sie bitte Ihre unwahren Behauptungen und entschuldigen sich für den Unsinn, den Sie verzapfen!

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spdf 22.06.2019, 21:47
144. Gewinn

Zitat von Oihme
... habe hier ja schon viele Milchmädchenrechnungen erlebt, Aber nach einer prognostizierten Umsatzsteigerung von 660 auf 700 Millionen den Gewinn von vorher 29,5 Millionen einfach mal so auf 150 Millionen explodieren zu lassen und schon jetzt virtuell auf das Festgeldkonto einzuzahlen ...! Naja, es zahlt ja auch nicht jeder Steuern .... :-)
Sie scheinen keine Ahnung zu haben was Gewinn und Aufwand/Kosten sind. Nicht jeder Aufwand/Kosten führt zu einer Reduzierung des Barvermögens. Ein Fußballverein muss die gezahlten Ablösen über die Vertragslaufzeit abschreiben. Abschreibungen sind Aufwand/Kosten, reduzieren aber nicht die Höhe des Barvermögens. Folge: Die Höhe des Gewinns und die Höhe des Barvermögens, in dem Fall Festgeld, sind nicht gleich. Sie können mit einem Gewinn von 29,5 Millionen Euro durchaus 150 Millionen Euro aus dem Barvermögen investieren. Dies gilt vor allem, wenn mehrere alte Ablösen mittlerweile abgeschrieben sind.

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therealbraindead 23.06.2019, 08:21
145. Sie Schelm, Sie

Zitat von Oihme
... habe hier ja schon viele Milchmädchenrechnungen erlebt, Aber nach einer prognostizierten Umsatzsteigerung von 660 auf 700 Millionen den Gewinn von vorher 29,5 Millionen einfach mal so auf 150 Millionen explodieren zu lassen und schon jetzt virtuell auf das Festgeldkonto einzuzahlen ...! Naja, es zahlt ja auch nicht jeder Steuern .... :-)
Phantastisch!
Doch wieder "Spass uff der Gass'" (?) - Sie alter Spaßvogel :O)!

Da muss ich mir Ihn Ihrem Post 134 anhören, wie ungehörig ich mich doch verhalte, wenn die Fachkompetenz des Forum mir die Finanzwelt erklärt und ich es nicht entsprechend würdige und jetzt so ein Brüller von Ihnen.

Bei tafka_neowave bin ich bestimmt etwas übers Ziel hinausgeschossen, aber ich denke wir sind auf einem guten Weg

Es gibt für mich nur 2 Möglichkeiten:
a) Sie haben es nicht verstanden oder
b) das geschilderte Szenario passt nicht zu Ihrer Sicht auf die finanziellen Möglichkeiten des FC Bayerns und darf deshalb nicht sein. Dann kommt halt die übliche Masche (die auch "jüngere" Foren-User schon erkannt haben und deshalb auch nichts kritiklos nachplappern müssen/Post 136).

Was ist es denn jetzt: Lesekompetenz oder einfach nur Post anderer User inhaltlich falsch darstellen, um von der eigenen (da bleibe ich bei) aktuellen, argumentativen Hilflosigkeit ablenken zu müssen?

Aber haben Sie es so billig und offensichtlich wirklich nötig? Ich dachte eigentlich nicht. Ich meine, wenn Sie einen anderen User aus anderen Threads zitieren und ggf. noch verlinken wird das kaum einer noch nachlesen und die Nummer kann funktionieren, aber so? Direkt nachlesbar? Ich bin mir ganz sicher, das können Sie besser!
Aber wie sagt man so schön in Bayern: "a Hund bist scho"... ich weiß, Sie kommen mit dem Augenzwinkern der Aussage nicht klar.

Mir zeigt es allerdings, dass Sie a) gar kein echtes Interesse an einen sachlichen Diskussion zu den (finanziellen) Möglichkeiten des FC Bayern am Transfermarkt haben (war auch naiv von mir, gebe ich zu) und b) auf mich nach wie vor so wirken, als würden Sie verzweifelt versuchen Ihr hier seit geraumer Zeit verbreitetes Bild zur Kaderplanung des FCB irgendwie am Leben zu erhalten, obwohl AW und SZ beim BVB Ihnen gefühlt in den Rücken fallen. Wie konnten die nur nach Witsel auch noch Hummels holen... wie unfair von denen!

Wirklich Schade, denn zwischen den ganzen Theorien auf Ihrer Seite gibt es immer wieder Ansätze, die ich gerne mit Ihnen sachlich diskutiert hätte oder sogar Recht geben würde aber so bleibt uns halt noch das gemeinsame Interesse am Spaß im Forum - ist auch was :O)

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Ja.......Aber 23.06.2019, 10:18
146. Es ist erfolgsversprechender .....

Zitat von spdf
Sie scheinen keine Ahnung zu haben was Gewinn und Aufwand/Kosten sind. Nicht jeder Aufwand/Kosten führt zu einer Reduzierung des Barvermögens. Ein Fußballverein muss die gezahlten Ablösen über die Vertragslaufzeit abschreiben. Abschreibungen sind Aufwand/Kosten, reduzieren aber nicht die Höhe des Barvermögens. Folge: Die Höhe des Gewinns und die Höhe des Barvermögens, in dem Fall Festgeld, sind nicht gleich. Sie können mit einem Gewinn von 29,5 Millionen Euro durchaus 150 Millionen Euro aus dem Barvermögen investieren. Dies gilt vor allem, wenn mehrere alte Ablösen mittlerweile abgeschrieben sind.
.. wenn Sie versuchen meinem Hund das Singen einer Arie auf Italienisch beizubringen, bevor Sie erfolgreich Oihme Bilanzierung erklären?
Das ist ein gewöhnlicher Nebenkriegsschauplatz! Er möchte nur ablenken von der finanziellen Schieflage des BVB, der zum Halbjahr 18/19 mickrige 15 Mio. auf dem Konto hatte, aktuell ein Transferdefizit von über 120 Mio. aufweist!?
Wen muss Dortmund wohl noch verkaufen?

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Oihme 23.06.2019, 10:47
147. Pardon, ...

... aber ich habe Null Bock, mich auf diese lachhafte Diskussion über die plötzliche Verdopplung der Bayern-Festgeldkonten innerhalb eines Geschäftsjahres von derzeit 160 Mio. auf bis zu 300 Millionen Euro einzulassen.

Diese Diskussion überlasse ich den Foristen, die offenkundig keine Ahnung haben, was in einem Unternehmen der Umsatz und was davon regelmäßig der am Ende übrigbleibende Gewinn ist, der dann tatsächlich für Transfers bzw "die hohe Kante" zur Verfügung steht.

Und auch den Usern, die offenkundig noch nie einen Blick in die im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlüsse des FCB mit ihren seit vielen Jahren nur unwesentlich schwankenden Eckdaten auf der Einnahmen- und Ausgabenseite geworfen haben.

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therealbraindead 23.06.2019, 11:08
148. Sie erlauben mir einen "kurzen" Einwurf?

Zitat von Ja.......Aber
(...) finanziellen Schieflage des BVB, der zum Halbjahr 18/19 mickrige 15 Mio. auf dem Konto hatte, aktuell ein Transferdefizit von über 120 Mio. aufweist!? Wen muss Dortmund wohl noch verkaufen?
Wenn ich schon so ausschweifend die Finanzlage des FC Bayern verteidige komme ich nicht umhin, auch wenn es schwer fällt, kurz einzuhaken. Natürlich verstehe ich, wenn Sie es in gleicher Münze zurückzahlen wollen, ich bin da auch stark gefährdet.

Ich würde auch hier sagen, wirklich genau wissen wir es nicht und ich glaube, das hat zumindest die Vergangenheit gezeigt, Watzke hat die Finanzen des BVB eigentlich gut im Griff und macht nicht den Eindruck sich da groß zu verzetteln. Wenn ich Dortmund-Fan wäre sähe ich keinen Grund zur Panik.

Im Winter wurde Pulisic bereits für, die genaue Zahl habe ich nicht im Kopf, ca 60/65 Mio verkauft und der Kader bietet, anders als bei Bayern, auch noch genug Spielraum für Verkäufe. Das sehe ich auch so was wie einen "Zwang" aber nicht nur aus finanziellen (u.a. auch Personalkosten) sondern um einfach eine handelbare Kadergröße zu erhalten.

Philipp ist so weit ich gelesen habe in Verhandlungen, ich denke Schürrle (entwickelt sich ja nicht wie erhofft) wird zumindest wieder verliehen werden wollen, wenn kein Käufer auftaucht, Weigl, eventl. ein IV und schon sieht die Transferbilanz schon wieder positiv aus.

Es gehört halt wie immer auch Glück dazu, wenn die betroffenen Kandidaten auf dem Markt sind...

Zu Schürrle möchte ich keine Diskussion, ob seiner Qualitäten lostreten, ist wie bei Sanches manchmal tritt das erhoffte halt nicht ein. Und alle Spieler, die es in die BL oder andere Top-Ligen geschafft haben, können Fußball spielen, meistens sogar deutlich besser als wir, die wir teilweise gnadenlos über sie richten. Aber das ist eine andere Geschichte...

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Ja.......Aber 23.06.2019, 11:23
149. Sie ziehen regelmäßig ......

Zitat von Oihme
... aber ich habe Null Bock, mich auf diese lachhafte Diskussion über die plötzliche Verdopplung der Bayern-Festgeldkonten innerhalb eines Geschäftsjahres von derzeit 160 Mio. auf bis zu 300 Millionen Euro einzulassen. Diese Diskussion überlasse ich den Foristen, die offenkundig keine Ahnung haben, was in einem Unternehmen der Umsatz und was davon regelmäßig der am Ende übrigbleibende Gewinn ist, der dann tatsächlich für Transfers bzw "die hohe Kante" zur Verfügung steht. Und auch den Usern, die offenkundig noch nie einen Blick in die im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschlüsse des FCB mit ihren seit vielen Jahren nur unwesentlich schwankenden Eckdaten auf der Einnahmen- und Ausgabenseite geworfen haben.
...die Dortmunder "Konzernbilanz" zum Vergleich mit den Bayern hinzu, dann tun Sie das bitte auch bei Bayern. Somit sind es schon 220 Mio. zum Ende 17/18! Dies bedeutet selbstverständlich nicht, dass diese Summe zur Gänze für Transfers zur Verfügung steht!

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