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Inhaftierter Werder-Ultra: "Unglückliche Botschaft"
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Im November wurde der Bremer Ultra Valentin S. aus der U-Haft entlassen, nun sitzt er wieder ein - obwohl er sich an alle Auflagen gehalten haben soll. Der Fall zeigt, wie schwer sich die Justiz tut im Umgang mit Ultra-Fangruppen.

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Max Super-Powers 22.12.2015, 16:54
1.

Nicht nur, dass Ultras und Hools jeglicher Gesinnung es mit ihrer Arroganz, Gewaltbereitschaft und ihrem Fanatismus es vielen normalen Fans verunmöglichen, sich ein Spiel im Stadion anzuschauen, nein, es muss auch unbedingt noch Politik mit transportiert werden. Meine Güte, es ist nur Fußball. Werdet erwachsen!

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Dogbert 22.12.2015, 17:13
2. Der Fussball ist schuld,

ganz offensichtlich, denn es gibt vergleichbare Ausschreitungen weltweit bei keinem anderen Sport. Die Lösung wäre also, den Fussball, zumindest auf professioneller Basis, einfach zu verbieten.

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hibee 22.12.2015, 17:22
3. Warum

Ich gehe seit 35 Jahren ins Stadion, könnten Sie mir erklären warum Ultras es 'normalen' Fans unmöglich machen sollen ein Spiel im Stadion zu besuchen. Nebenbei, nein ich bin kein Ultra.

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99koelsch 22.12.2015, 17:33
4. Pack

Um es im Jargon des dicken SPD-Problems zu sagen: Pack!
Ob links, ob rechts, ob im Ultra-Umfeld oder einfach nur pöbelnd und randalierend in der Deckung großer Menschenansammlungen. Es ist und bleibt primitives Pack!

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TomRohwer 22.12.2015, 17:36
5.

Zitat von Max Super-Powers
Die Ultras engagieren sich gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung und sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass Rechtsradikale im Weserstadion keine Präsenz mehr zeigen.
Handelte es sich bei dem Inhaftierten um einen Rechtsradikalen, dann wären zweifellos die meisten ganz doll begeistert, daß er in Haft sitzt...

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renee gelduin 22.12.2015, 17:38
6.

Es gibt so viele problematische Vorgänge bei Justiz, DFB und Vereinen, aber ausgerechnet so einen Vogel als Beispiel heranzuziehen ist ja nun mehr als fragwürdig...
Acht Fälle gemeinschaftlicher Körperverletzung, da stellt sich doch eher die Frage, weshalb er überhaupt frei rumlaufen darf.

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JESM 22.12.2015, 17:41
7.

Prinzipiell finde ich es auch richtig, dass gegen Leute, die mit ihren teilweise übertriebenen und gefährlichen Aktionen andere daran hindern ungefährdet ein Fußballspiel im Stadion zu besuchen, hart vorgegangen ist, allerdings ist es hier ja offensichtlich so, dass die betroffene Person nunmal aus der U-Haft entlassen wurde und sich dann auch noch an ausnahmslos alle Auflagen gehalten hat. Wie kann es dann sein, dass er dann wieder festgehalten und weggesperrt wird. Er hat sich weiter nichts zu schulden kommen lassen und seinerseits alle Bedingungen erfüllt. Für die begangene Straftat wird er ja, wenn er für schuldig befunden wird, noch bestraft.
Es kann meiner Meinung nach - unabhängig davon was man von solch einer Person hält (und ich bin nun wirklich kein Sympathisant der Hooliganszene) - nicht sein ihn erst aus der U-Haft zu entlassen und dann wieder einzusperren, obwohl er alle Auflagen erfüllt hat. Ich persönlich empfinde dies ihm gegenüber als unfair. Dann hätte man ihn gleich von Anfang an in der U-Haft behalten sollen, aber dieses Hin-und-her finde ich auch völlig daneben.

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nickellodeon 22.12.2015, 17:47
8. milde

Strafe ist ja gut. Justiz und Zeugen wurden 2007 von den Neonazis eingeschüchtert, großer Teil der Täter, obgleich namentlich bekannt, nicht angeklagt.

Klar ist die Justiz auf dem rechten Auge blind.

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MurkselsOpfer 22.12.2015, 17:50
9. Wer soll sonst ins Gefängnis

Kriminelle Asylanten (die es sowieso quasi nicht gibt) und EU Ausländer müssen grundsätzlich nicht rein, mehrfach vorbestrafte Gewalttäter müssen auch nicht rein, also ein paar Steuerhinterzieher, Schwarzfahrer und Strafzettelnichtbezahler(also alle die, die für die Allgemeinheit gefährlich sind) besetzen ein paar Zellen. Ist also noch Platz für ein wenig Merkelismus im Rechtssystem.

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