Forum: Sport
Initiative "Common Goal": Hummels spendet ein Prozent seines Gehalts
AFP

Spaniens Nationalspieler Juan Mata machte den Anfang. Jetzt beteiligt sich mit Mats Hummels auch der erste deutsche Fußballprofi an "Common Goal". Die Spenden werden für wohltätige Zwecke eingesetzt.

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apopluto 17.08.2017, 15:32
1. Wie in alten Zeiten.

Erst mittels Fernsehzwangsgebühren, Werbefinanzierung über Konsum oder dem Sponsoring reicher Gönner dem Bürger das Geld hintenrum aus der Tasche ziehen, dann einen minimalen Anteil als Almosen wieder verteilen. Das erinnert mich stark ans Mittelalter. Müssen sich die Empfänger heute statt vor Kirchen vor Fußballstadien einfinden. Kniend und mit vorgestreckten geöffneten Händen, in die die Allergütigsten was reinlegen können?

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anmeldung.tm 17.08.2017, 15:34
2. 1 Prozent?

Wow, ein Prozent, das ist ja spendabel. Was macht der gute Mann mit den restlichen 9.900.000 € die er im Jahr bei Bayern verdient? Zumindest besser als gar nichts. Aber ich verstehe nicht, warum man bei diesen Summen nicht mehr spenden kann. Aber ich denke, er wird auch noch für andere Projekte spenden

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uli_san 17.08.2017, 16:04
3. Kann man eine positive Aktion...

...nicht einfach mal würdigen, ohne die Initiatoren zu bashen?
Ich finde es ohne wenn und aber gut und hoffe, die Aktion wird einen großen Zuspruch finden.

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ge1234 17.08.2017, 16:06
4. Starke Argumentation!

Zitat von apopluto
Erst mittels Fernsehzwangsgebühren, Werbefinanzierung über Konsum oder dem Sponsoring reicher Gönner dem Bürger das Geld hintenrum aus der Tasche ziehen, dann einen minimalen Anteil als Almosen wieder verteilen. Das erinnert mich stark ans Mittelalter. Müssen sich die Empfänger heute statt vor Kirchen vor Fußballstadien einfinden. Kniend und mit vorgestreckten geöffneten Händen, in die die Allergütigsten was reinlegen können?
Dem braven Bürger wird also hinterrücks durch "Sponsoring reicher Gönner" das Geld aus der Tasche gezogen. Auf die Idee muß man erstmal kommen!. Und nein, die GEZ-Gebühren spielen bei der Finanzierung der Fussballergehälter nur eine marginale Rolle; die werden in erster Linie durch Privatfernsehen und Werbung finanziert. Also, Sky kündigen und einfach keine Produkte mehr von Unternehmen kaufen, die selbst oder deren Produkte durch Fussball beworben werden mehr und alles wird gut!

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LittleBoy 17.08.2017, 16:06
5. 1%...

Da spendet jeder Normalsterbliche mehr, wenn er Mal was gibt, zumindest prozentual. Sorry, aber 1%...das ist mehr Hohn als Geld. Diejenigen, die so viel Kohle haben, verstehen es noch immer nicht. Was braucht es noch, damit sich das endlich ändert und mehr Gerechtigkeit in unser Land kommt?

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foerster.chriss 17.08.2017, 16:11
6. Ziemlich preiswerter Ablasshandel

Der Gesellschaft wäre eher geholfen, wenn die Fußballer normal Steuern zahlen, als sie in Steueroasen zu überweisen.

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htapk 17.08.2017, 16:12
7. Den Zehnten

Wenn er ein gläubiger Christ ist, muß er den "Zehnten" spenden. Mit dieser Summe gehört ihm keine Aufmerksamkeit bei Spiegel online

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blinblin 17.08.2017, 16:18
8. Ball flach halten

Natürlich sind 1% nicht gerade viel, das sind ca. 30 Euro monatlich für den Durchschnittshaushalt in Deutschland. Aber immer noch besser als die ganze Kohle für Sportwagen und sonstigen Unsinn zu verpulvern. Zudem gibt es sicher etliche Spitzenverdiener in- und außerhalb des Sports, die gar keine Prozente ihrer Phantasiesaläre abgeben. Vielleicht sollte man diese Aktion einfach nicht so an die ganz große Glocke hängen, riecht so ein bisschen nach PR-Abteilung.

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marcus1966 17.08.2017, 16:23
9. Armselig

Juan Mata hat im letzten Jahr in einem Interview durchaus die richtigen Worte zum Thema Gehälter im Profifußball gefunden. Irrwitzig seien diese, und die Profis lebten in einer Blase fernab des richtigen Lebens. Gut diktiert - wahrscheinlich von seinem Berater.
Dass die Herren Hummels und Mata aufrufen, dass alle Profis 1% ihres Gehaltes für soziale Zwecke spenden sollten, ist eine üble Verhöhnung aller in der realen Welt stehenden Menschen. Viele Normalverdiener spenden mehr als dieses mickrige Prozent und sind oft auch noch zusätzlich ehrenamtlich tätig.
Zur Einordnung: Die beiden Fußballprofis verdienen ungefähr 300-mal so viel netto wie eine Erzieherin brutto. Ein lächerliches Prozentchen wollen sie spenden. Es gibt tatsächlich Menschen, die da auch noch applaudieren.

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