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Internationale Presse zum DFB-Triumph: "Oh! Mein! Gott!"
DPA

Sie sprechen von "Demütigung" und "ewiger Schmach": Die internationalen Zeitungen leiden mit dem WM-Gastgeber Brasilien und feiern das deutsche Team überschwänglich. Dabei versuchen sich manche sogar auf deutsch.

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Frau_von_heute 09.07.2014, 08:32
10. Ja...das war doch keine Schlacht

Zitat von conrath
...lässt tief blicken. Deutschland demütigt, ist gnadenlos, massakriert ... Das Vokabular ist erschütternd. Hier wird ein abschreckendes Bild einer effizienten Vernichtungsmaschine gezeichnet. Das sportliche Image kommt zu kurz.
Ich sah eine spielfreudige. leichtfüßige deutsche Mannschaft, die Zauberfußball um die Brasilianer herum gespielt hat, mit viel Können und Ausdauer, auf hohem sportlichen Niveau. Danke dafür!

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nana22 09.07.2014, 08:33
11. Psychologie und Thiago Silva unterschätzt

Hier zeigt sich wie eine Mannschaft zusammenbricht , wenn die 2 wichtigsten Schlüsselspieler gar nicht erst auflaufen. Deutschland musste keinen Spieler abstellen um das Ballverteilen von Silva zu verhindern und Boateng musste sich nicht um Neymar kümmern.
Die freigesetzten Krafte wirketen auf die Brasilianer ein, die anscheinend nie ohne Neymar und Silva trainiert hatten. Es fehlte an dem was Jogi immer einfordert, Ordnung und Zuordnung.

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dirtygary 09.07.2014, 08:33
12. Die Wahrheit

Liegt auf dem Platz. Am Sonntag!

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udlinger 09.07.2014, 08:38
13. Surreal

...nach nicht einmal 30 Minuten 5:0. Und das gegen keine "Kirmesmannschaft". Das mutet surreal an. Man mag es kaum glauben. Hoffentlich grämen sich die bis dahin so gut gelaunten brasilianischen Zuschauer nicht allzu lange. Dafon geht die Welt nicht unter....

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leonkennedy 09.07.2014, 08:42
14. so ein käse

Zitat von smolnyj39
Es wusste jeder das Brasilien ohne Nayma nur halb so gut. Aber das sie so schlecht sind hat mich schon gewandert. Jetzt müssen die deutschen nur noch die Krone am Sonntag aufsetzen.
neymar hat noch nichtmal durchschnitt gespielt.
es war nur der hipe der die leute glauben gelassen hat, das er der superstar ist.
gestern hätten 10 neymars nichts gebracht.

wenn eine mannschaft sich auflöst, dann kann auch kein kleiner bubi etwas richten, der total übschätzt wird und in keinem WM spiel überzeugen konnte.

beim eröffnungsspiel zum "man of the match" erklärt war es eigentlich oscar, der eine überragende leistung gezeigt hat und dafür sorgte, das die selesao gut ins turnier gestartet ist.

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carlitom 09.07.2014, 08:45
15. Wortwahl

Zitat von conrath
...lässt tief blicken. Deutschland demütigt, ist gnadenlos, massakriert ... Das Vokabular ist erschütternd. Hier wird ein abschreckendes Bild einer effizienten Vernichtungsmaschine gezeichnet. Das sportliche Image kommt zu kurz.
Das finde ich Unsinn. Die gewählten Worte passen alle hundertprozentig. Jeder, der das Spiel gesehen hat, hat es genauso empfunden. Am Schluss wünschte man sich ja geradezu ein Tor der Brasilianer herbei, weil es so brutal war.
Außerdem: wenn ich höre, dass Schweinsteiger ein "ernstes Wörtchen" mit Özil spricht, weil der nicht auch noch das 8:0 erreicht, oder Neuer sich aufregt, weil er EIN (!!!!) Gegentor bekommen hat... - wo ist da Ihr sportlicher Gedanke?
Gerade im (Fußball-)Sport ist dieses Vokabular ja sowieso alltäglich. Oder wie klingt für Sie das Wort "Wettkampf"? Na eben!

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lapje 09.07.2014, 08:45
16.

Zitat von smolnyj39
Es wusste jeder das Brasilien ohne Nayma nur halb so gut. Aber das sie so schlecht sind hat mich schon gewandert.
Natürlich....bevor man sagt, dass Deutschland gut war, macht man lieber die anderen doppelt schlecht. Auch bei uns haben wichtige Spieler gefehlt, Reus z.B. - aber da würde ja niemand drauf kommen.

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BlakesWort 09.07.2014, 08:47
17.

Zitat von conrath
...lässt tief blicken. Deutschland demütigt, ist gnadenlos, massakriert ... Das Vokabular ist erschütternd. Hier wird ein abschreckendes Bild einer effizienten Vernichtungsmaschine gezeichnet. Das sportliche Image kommt zu kurz.
Sport ist Mord.

Deutschland hat Brasilien nicht nur geschlagen, sie haben sie fertig gemacht und Scolari sollte Löw dafür danken, dass die DFB-Elf nach 30 Minuten nur noch den Sieg verwaltete. Nach der Einwechslung von Schürrle haben sie kurz aufgedreht und noch zwei Dinger nachgeschenkt. 2010 hätte bei einem Spielstand von 0:5 niemand seine Kräfte geschont und erst beim Schlusspfiff aufgehört, gegen den Gegner anzurennen.

Brasilien wurde aufgezeigt, dass sie nicht mehr länger das Land der Fußballzauberer sind. Das ist ein Tiefschlag gegen die Identität eines ganzen Volkes. Als deutscher Dauernörgler, der bei einem 1:7 noch auf die vergebene Chance Özils zum 0:8 verweist, kann man das vermutlich nicht verstehen.

In anbetracht dessen, was da gestern geschehen ist, sind die Meinungen der Presse noch recht harmlos.

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MoeWHV 09.07.2014, 08:51
18. Effizient

Deutschland war einfach nur effizient. Sie waren weder gnadenlos noch irgendwas, und weder die Niederlande noch Argentinien müssten nun mehr zittern wenn sie ins Finale kommen als wenn Deutschland nur 1:0 gewonnen hätte. Das 7:1 lag weniger an der Brillianz der Deutschen als mehr an der stellenweise nicht vorhandenen Abwehr der Brasilianer, und eben daran das die Deutschen Spieler das effizient ausnutzen konnten. Man ist eben doch immer nur so gut wie der Gegner es zulässt. Nur in einem haben die Zeitungen alle Recht: Für Brasilien ist es eine Schmach, eben weil sie es zugelassen haben...

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tubaner 09.07.2014, 08:57
19.

Zitat von conrath
...lässt tief blicken. Deutschland demütigt, ist gnadenlos, massakriert ... Das Vokabular ist erschütternd. Hier wird ein abschreckendes Bild einer effizienten Vernichtungsmaschine gezeichnet. Das sportliche Image kommt zu kurz.
Es war nun einmal eine historisch hohe, nie da gewesene Niederlage Brasiliens. Wenn man dann noch bedenkt, dass einige der zitierten Zeitungen unserer SportBild entsprechen, dann sollten einen solche verbalen Ausbrüche nicht überraschen.

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