Forum: Sport
Jürgen Klopps Triumph: "Wir lieben ihn alle sehr"
Jan Woitas/DPA

Für Jürgen Klopp zählt auch im Moment des größten Triumphs nichts mehr als die Freude der Menschen um ihn herum. In Liverpool ist man sich sicher: Ohne ihn wäre der Titel unmöglich gewesen.

Seite 1 von 5
wunsiedel 02.06.2019, 17:07
1. Herzlichen Glückwunsch !

Endlich hat er diesen Fluch verbannt.

Ich frage mich nur, warum die Fifa jeweils zwei englische Mannschaften in Madrid und in Baku spielen lässt. Da reden alle von der katastrophalen Klimaerwärmung und dann lässt man englische Fans mit Flugzeugen anreisen. Man hätte locker beide Spiele in England austragen lassen können.
Aber das ist eben die Arroganz, die man ja von der Fifa kennt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Currie Wurst 02.06.2019, 17:15
2. Einzigartig

Kloppo ist schon einzigartig. Sympathikus durch und durch, sowohl für Fans als auch Spieler. Mit Einkaufen für viel Geld hat das nichts zu tun, da muss man sich nur andere Großkaliber aus Manchester anschauen. Die Atmosphäre und den Zusammenhalt in einer solchen Mannschaft kann z.B. ein Mourinho nicht schaffen.
Für mich heute noch die größte Lachnummer, dass der HSV Jürgen Klopp tatsächlich mal abgelehnt hat :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mingolan 02.06.2019, 17:31
3. @wunsiedel

Zum einen hat die FIFA mit diesen Endspielen nichts zu tun, das sind Wettbewerbe der UEFA. Darüber hinaus werden die Finalorte mehr als ein Jahr im Voraus festgelegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansfrans79 02.06.2019, 17:34
4.

Zitat von Currie Wurst
Kloppo ist schon einzigartig. Sympathikus durch und durch, sowohl für Fans als auch Spieler. Mit Einkaufen für viel Geld hat das nichts zu tun, da muss man sich nur andere Großkaliber aus Manchester anschauen. Die Atmosphäre und den Zusammenhalt in einer solchen Mannschaft kann z.B. ein Mourinho nicht schaffen. Für mich heute noch die größte Lachnummer, dass der HSV Jürgen Klopp tatsächlich mal abgelehnt hat :-)
Toller Sympathikus, der in unsportlichster Art vierte Offizielle aggressiv angeht.
Aber ist wohl der Zeitgeist, dass das als Emotion durchgeht, auch wenn jeder andere emotionale Trainer sich im Griff hat.
Ich gönne es Liverpool, aber Klopp nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fradu-koeln 02.06.2019, 17:44
5.

@1. Die FIFA ist ausnahmsweise unschuldig, die Verantwortung für die Wahl der Spielorte lag bei der UEFA. Aber ansonsten grundsätzlich d'accord.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fradu-koeln 02.06.2019, 17:54
6.

Die Tatsache, dass ein Deutscher mittlerweile eine der beliebtesten Peronen in England ist, zeigt auf das Allerschönste, dass Europa heute in besserer Verfassung ist, als viele unken. Denken wir einfach mal 100 oder 75 Jahre zurück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Abel Frühstück 02.06.2019, 18:08
7.

Zitat von hansfrans79
Toller Sympathikus, der in unsportlichster Art vierte Offizielle aggressiv angeht. Aber ist wohl der Zeitgeist, dass das als Emotion durchgeht, auch wenn jeder andere emotionale Trainer sich im Griff hat. Ich gönne es Liverpool, aber Klopp nicht.
Sie reden wie jemand, der zu einer Party eingeladen wurde und dort nur über den Gastgeber giftet. Ein jegliches hat seine Zeit, eine für die Kritik, eine für die Glückwünsche. Schießlich geht niemand als Heiliger über die Erde. Ich bin sicher, auch Sie nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeitgenosse99 02.06.2019, 18:22
8.

"Wer in der Sekunde des größten Triumphs sogar vom unterlegenen Widersacher geküsst wird, muss in seinem (Trainer-)Leben eine Menge richtig gemacht haben."
.
Na ja, in Argentinien ist es ziemlich normal, dass sich auch Männer untereinander jeweils einen Kuss auf die Wange geben. Oft auch beim ersten mal, wenn man einander vorgestellt wird (im privaten Rahmen zumindest) und dass Pochettino Klopp auch noch ein Busserl gegeben hat, ist sicher ein Zeichen von Respekt und auch einer gewissen Sympathie, darf jetzt aber auch nicht überbewertet werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas P. 02.06.2019, 18:27
9. Das sind Top-Manager Qualitäten...

....die man bei 99% der Top-Manager NICHT antrifft. Und das meine ich nicht nur für den Fussball, sondern insbesondere für die Wirtschaft. Authentizität und Empathie, das ist der driving factor. Kloppi hat es als Trainer mehr als verdient, auch wenn er es selbst an die Mannschaft weiter gibt. Echt Vorbild!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5