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Katar-Opfer Belounis: "Für Blatter war ich nur ein Kollateralschaden"
AP/dpa

Zahir Belounis beharrt auch nach seiner Rückkehr nach Frankreich auf seinem Recht. Der Fußballprofi, der jahrelang in Katar festgehalten wurde, will das Emirat nun verklagen. Zugleich hat er Einzelheiten seiner Leidenszeit im Scheichtum enthüllt.

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doofnuss 03.12.2013, 17:42
1. wenn das der kaiser wüsste

der mann soll sich mal nicht so haben und ein anderes, ein realistisches bild vom arabischen raum zeichnen.
er durfte in katar doch frei herumlaufen, war weder in sklavenketten gefesselt noch trug er eine büßerkappe auf dem kopf. ;-)

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zaunreiter35 03.12.2013, 17:42
2. Und dort

Zitat von sysop
Zahir Belounis beharrt auch nach seiner Rückkehr nach Frankreich auf seinem Recht. Der Fußballprofi, der jahrelang in Katar festgehalten wurde, will das Emirat nun verklagen. Zugleich hat er Einzelheiten seiner Leidenszeit im Scheichtum enthüllt.
soll eine WM stattfinden? Ich bin begeistert...

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Bkast 03.12.2013, 17:44
3. Das kennt man doch aus Dubai !

Das ist die Kehrseite der Glitzerwelt von Dubai oder Katar. Die Leute sitzen auf einem Geldberg und ausländische Arbeitskräfte sind eine Art Leibeigene ohne Recht. Solange Sie "funktinieren", bekommen Sie ein paar Brotkrumen hingeworfen, aber wehe wenn nicht. Man ist den Leuten regelrecht ausgeliefert. Das Katar die WM bekam, war mit Sicherheit auch nur eine Geldfrage. Die haben einfach am meisten springen lassen... dann lief alles wie "geschmiert". Ist ja sowieso extrem verwunderlich, dass diese WM früher als sonst vergeben wurde. Könnte vielleicht daran gelegen haben, dass die handelnden Akteure dann gleich Geld bekommen haben und nicht erst in Jahren. Was eine Schande...

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widower+2 03.12.2013, 17:47
4. Erschreckend

Zitat von sysop
Zahir Belounis beharrt auch nach seiner Rückkehr nach Frankreich auf seinem Recht. Der Fußballprofi, der jahrelang in Katar festgehalten wurde, will das Emirat nun verklagen. Zugleich hat er Einzelheiten seiner Leidenszeit im Scheichtum enthüllt.
Dabei hätte die FIFA jede Menge Druckmittel und könnte Katar die WM wieder entziehen, was sowieso in jeder Hinsicht vernünftig wäre.

Da haben aber wohl etliche Funktionäre Angst vor der Retourkutsche in Form der Offenlegung der an sie geleisteten Zahlungen für ihr Abstimmungsverhalten.

Was für ein korrupter Haufen.

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tanmenu 03.12.2013, 17:50
5. Immer wieder

Um es mit Franz Beckenbauer zu sagen. Ich habe keine Ketten gesehen, also gibts auch keine Sklaven. Und der Kaiser wirds schon wissen, weil, er kimmt aus Bayern.

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zynik 03.12.2013, 17:52
6.

Die FIFA-Zirkusveranstaltung in Katar sollte boykottiert werden. Das Ganze ist doch sowieso nur noch ein spätkapitalistisches Vermarktungsmonster.

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zynik 03.12.2013, 17:54
7.

Zitat von doofnuss
der mann soll sich mal nicht so haben und ein anderes, ein realistisches bild vom arabischen raum zeichnen. er durfte in katar doch frei herumlaufen, war weder in sklavenketten gefesselt noch trug er eine büßerkappe auf dem kopf. ;-)
Jo, die toten Zwangsarbeiter für die WM in Katar liefen auch ohne Ketten durch die Gegend. Sind doch alle frei. ;-)

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darthmax 03.12.2013, 17:57
8. Arbeitsverhältnis

Es ist nun mal nicht überall auf der Welt so, dass ein Arbeitnehmer sein Gehalt auch Pünktlich ausgezahlt bekommt, auch wenn er seine Arbeit geleistet hat.
Insbesonder im arabischen/nordafrikanischen Raum sind mit Fälle bekannt, in denen ein Arbeitnehmer sein ausstehendes Gehalt regelrecht erbetteln musste.
Dies sollte man immer beachten, wenn man eine Arbeit im Ausland annimmt uns auch datum wurde das Akkreditiv für Lieferungen erfunden.

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spon-facebook-1635505689 03.12.2013, 18:00
9. Fußball ist die Fortführung der Politik mit (un)sportlichen Mitteln

... und so eine Willkür-Diktatur erkennen wir durch die Vergabe der Fußball-WM als legitimes Mitglied der Staatengemeinschaft an; diese selbstherrlichen, durch die englische und französische Nahostpolitik des frühen 20. Jahrhunderts erst zu ihrem Existenzrecht gekommenen ehemaligen Sardinenfischer sollte man wo es geht boykottieren!

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