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Klitschkos 50. K.o.: Engtanzparty mit klar verteilten Rollen
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Völlige Dominanz: Fast mühelos feierte Wladimir Klitschko gegen Jean Marc Mormeck seinen 50. K.o.-Sieg im 60. Profikampf. Der Ukrainer ist nun seit fast acht Jahren ungeschlagen und auch in Zukunft scheint es keine echten Gegner für ihn zu geben. Aufhören will er deswegen noch lange nicht.

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Anindo 04.03.2012, 13:28
30.

Zitat von kodu
Unbestritten sind die Klitschkos die zZ besten Schwergewichtsboxer.
IMHO hat Chisora hat gegen Vitali klar gewonnen, wäre es fair zugegangen. Gegen einen Povetkin hätte Vitali keine Chance und gegen Huck hätte er auch sehr schwach ausgesehen. Das war doch Opa-Boxen, was Vitali vor zwei Wochen gezeigt hat.

Der Bruder ist da schon eine andere Klasse, aber nach dem K(r)ampf gestern kann man Wladimir auch nicht mehr ernst nehmen. Das hatte nicht entfernt was mit Boxen zu tun und selbst in meinem Box-Club gäbe es den ein oder anderen, der ihn häufiger getroffen hätte, aber die boxen auch und wollen nicht nur schmusen. Gegen wen will Wladimir denn als nächsten antreten? Axel Schulz?

Wladimir scheint zwar noch sehr trainiert zu sein, aber einstecken konnte er noch nie viel. Gegen einen Povetkin, Boytsov oder auch Helenius müsste er das aber, weshalb wir da wohl so schnell keinen Kampf sehen werden.

Und wer behauptet, Huck hätte gegen Povetkin eigentlich gewonnen, hat keine Ahnung von Boxen. Povetkin hat Schnelligkeit und Schlagfrequenz, wie man es nur von leichteren Gewichtsklassen kennt und hat Huck viel häufiger getroffen, der zwar schön Rocky-artig geboxt hat, aber zu wenig davon. Povetkin hat die 11. Runde noch klar gewonnen und war auch in der letzten Runde sehr gefährlich. Ein Hollyfield oder ein Tysen hätten nach der Arbeit auch nicht fitter ausgesehen und viel mehr geklammert.

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lordofaiur 04.03.2012, 13:35
31. Klar,

Zitat von wilderspin
Ali hätte die Klitschkos im Doppelpack ausgetanzt und ausgeknockt! Zwei, drei Jabs rund um einen Shuffle - die Registry der Klitschko-Pupillen hätten Ali nur als Lichtstrahl wahrgenommen ... Auch "Smokin’ Joe" (Frazier) hätte aus den Klitschkos armselige Rächerstäbchen gemacht!
der 1,81m große Joe Frazier gegen den 1,98m großen Klitschko. Frazier hätte ihn aus dem Ring geprügelt? Sie müssen jetzt selber lachen, oder?

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awun 04.03.2012, 13:40
32. Namen!

Zitat von spiozo
Ich glaube nicht sondern sehe was passiert. Natürlich können die Klitschkos dafür sorgen wer gegen sie boxt. Sehen Sie doch ebenfalls, daran müssen Sie auch nicht glauben. Ausser bei Pflichtverteidigungen, bzw. wer weiß was da noch hinter den Kulissen abgeht und was für Knebelverträge existieren. Meines Wissens nach hat der Sauerland vor ein paar Tagen gesagt er müsste seine Seele verkaufen wenn er einen Fight gegen die Klitschkos haben will (egal ob der jetzt einen Boxer hat der taugt). So viel zum Thema die Klitschkos können nicht entscheiden wer gegen sie boxt.
Ja denn nennen sie doch mal einen großen Namen den sie Boxen sollen und stellen sie nicht nur Verschwörungstheorien auf. Wer boxt nicht gegen die Klitschkos, weil die zu viel Geld wollen? Da ist keiner, KEINER der auch halbwegs sich bereits bewiesen hat. Die haben gute Kampfbilanzen, aber haben noch keine namhaften Gegner gekämpft. Wieso? Weil alle die einen Namen haben klanglos gegen die Klitschkos Untergegangen sind. Stellen wir also fest: "Wir haben Boxer, die gut zu sein scheinen und meinetwegen gegen Gegner gewonnen haben, die von den Klitschkos verprügelt wurden. Ist das jetzt ein Beweis ihrer Klasse, dass die groß eine Börse einstreichen können? Nein. Wenn ein Promoter erwarten würde, sein Boxer hat eine Chance gegen die Klitschkos, dann würde der den Kampf auch für Lau machen, denn wenn der nachher Weltmeister ist ist er der die Bedingungen diktieren kann. Aber diesen Boxer gibt es nicht. Sie kommen immer wieder mit den Verschwörungstheorien, aber wo sind die Gegner um die die Klitschkos einen bogen machen? Wenn sie keine Namen sagen können, dann ist die ganze Theorie nur Mist.

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lordofaiur 04.03.2012, 13:41
33. Nein,

Zitat von spiozo
Nehmen wir an die Promoter, Trainer etc. halten die Talente zurück weil sie wissen das sie keine Chance haben. Dann schicken die Lieber einen Mormeck und weiteres Fallobst in den Ring? Nur um 5 Jahre zu warten bis die Klitschkos weg sind? Können Sie ja gerne glauben. Ich glaube nicht sondern sehe was passiert. Natürlich können die Klitschkos dafür sorgen wer gegen sie boxt. Sehen Sie doch ebenfalls, daran müssen Sie auch nicht glauben. Ausser bei Pflichtverteidigungen, bzw. wer weiß was da noch hinter den Kulissen abgeht und was für Knebelverträge existieren. Meines Wissens nach hat der Sauerland vor ein paar Tagen gesagt er müsste seine Seele verkaufen wenn er einen Fight gegen die Klitschkos haben will (egal ob der jetzt einen Boxer hat der taugt). So viel zum Thema die Klitschkos können nicht entscheiden wer gegen sie boxt. Was die von mir erwähnten schwarzen Boxer in New York angeht, die ich gesehen habe. Das war nur ein Beispiel von Boxern aus irgendeinem Box Gym aus New York City. Wenn ich diese zwei Meter Riesen bspw. einem Mormeck gegenüberstelle ist doch sofort klar warum die Klitschkos eher gegen einen Mormeck kämpfen als gegen einen Predator aus New York. Die Klitschkos boxen bestimmt nicht aus Nächstenliebe oder weil sie den Boxsport so lieben. Es geht dabei nur ums Cash, ansonsten wäre sie beim geliebten Kickboxen geblieben, wenn es rein um den Sport gehen würde.
die Klitschkos haben alle geboxt! Nur POwetkin drückt sich,liegt aber nicht an den Klitschkos.Aber nach dem Kampf gegen Huck muss ich sagen, dass Powetkin null Chancen gegen einen der Klitschkos hat.

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awun 04.03.2012, 13:53
34.

Zitat von Anindo
IMHO hat Chisora hat gegen Vitali klar gewonnen, wäre es fair zugegangen. Gegen einen Povetkin hätte Vitali keine Chance und gegen Huck hätte er auch sehr schwach ausgesehen. Das war doch Opa-Boxen, was Vitali vor zwei Wochen gezeigt hat.
Erstens: Vitali ist 40 Jahre alt. Jetzt frage ich mich glattweg woran es gelegen hat, dass er nicht so stark aussah wie mit 30. Vielleicht weil er schon ein Box-Opa ist? Trotzdem hat er nie und nimmer gegen Chiisora verloren. Chisora sah gut aus, aber nicht so gut, dass er gewonnen hat. Er hat viel gewühlt und das Sieht spektakulärer aus, aber da hat bei weitem nicht viel getroffen. Wenn dann oft den Arm und der Zählt bekanntlich nicht!
Ich finde es auch lustig, dass wenn ein Povetkin seine Mühe hat gegen Huck gesagt wird, egal der ist trotzdem super stark war nur nicht aus trainiert. Bei Lewis das gleiche und der war ja nicht mehr Motiviert, da er ja schon alles gewonnen hat und so alt war ^^. Wenn die Klitschkos mal schwächer aussehen aber trotzdem noch gewinnen sehen die Kritiker es als Beweis, dass die sowieso noch nie was drauf hatten. Irgendwie total scheinheilig die Einschätzung. Allen Leuten gesteht man schwächere Kämpfe zu nur den Klitschkos nicht?

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maximus100 04.03.2012, 13:55
35. Man kann es auch übertreiben,

mit dem Handverlesen.Nur um sein Versprechen auch sicher einzuhalten
sich die allerletzte Lusche in den Ring zu holen.
Mike Tyson war der beste und spektakulärste SG aller Zeiten.

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unwichtig2 04.03.2012, 13:55
36.

Zitat von HaioForler
Leenox Lewis kann froh sein, keinen Rückkampf gemacht zu haben, so gut er auch war. Der Cut Klitschkos war seine Rettung. Einfach mal die ersten 4 Runden anschauen, da hat der Gute schon gewackelt. Lewis Niederlage gegen Rahman unc McCall war da schon wesentlich folgerichtiger.
Als Lennox Lewis 2003 gegen Vitali Klitschko gekämpft hat, war er schon garnicht mehr in seiner Prime. Lewis aber war in den 90igern präsent. Ich empfehle Lennox Lewis vs. Andrewj Golota. Der hat den Weißen Riesen aus dem Osten in der ersten Runde ausgenockt,aber wie;)

Was Ali angeht:der hat alle großen seiner Zeit besiegt: Frazier(2x), Foreman, Liston(2x), Norton. Deshalb darf er sich zurecht Groß nennen, weil er ernsthafte Gegner besiegt hat. Genau wie Frazier sich groß nennen darf, weil er Ali besiegt hat. Genau wie Foreman sich groß nennen darf, weil er Frazier & Norton besiegt hat und mit 45 Jahren gegen Southpaw Michael Moorer ältester Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten geworden ist. Genau wie Lennox Lewis sich groß nennen darf, weil er Tyson, Holyfield, Rahman besiegt hat. Genau wie Holyfield sich groß nennen darf, weil er gegen Bowe und Tyson gewonnen hat (trotz Herzfehler -ja die Arme kaputte Schulter von Vitali gegen Chris Byrd).

Aber welchen großen haben die Klitschkos gekämpft? Keinen, außer Vitali gegen Lennox Lewis und den Kampf hat er verloren, gerade wegen eines Cuts. Die 12 Runden bzw. damals 15 Runden sollen einen Sieger bestimmen, aber das primäre Ziel im Boxen ist es seinen Gegner kampfunfähig machen - das war schon immer so. Und das hat Lennox Lewis geschafft und deshalb ist er der gerechte Gewinner des Kampfes und der Abbruch war damals auch berechtigt. Klitschko Kämpfe wurden wegen weniger abgebrochen.
Als Marciano 1952 gegen Jersey Joe Walcott gekämpft hat, war Rocky auch in der ersten am Boden und wurde angezählt, lag im gesamten Kampf zurück bis er dem Kampf in der 13. Runde mit einer krachenden Rechten beendete.
Jack Dempsey lag in der ersten Runde gegen Firpo am Boden und gewann in der 2. Runde. Joe Louis lag gegen Billy Conn nach Punkten zurück und beendete den Kampf dann vorzeitig in den letzten Runden. Das macht große Kämpfer aus, und Lennox war an diesem Abend groß.
Joe Louis hatte damals "The bum of the month tour", die Klitschkos haben eine "The bum of the month career".

Bzgl. Klitschko vs. Ali möchte ich dieses Interview mit dem vor kurzem verstorbenen Angelo Dundee, Alis Trainer, empfehlen ( Trainer-Legende Dundee: "Muhammad Ali hätte die Klitschkos ausgetanzt" - Nachrichten Sport - WELT ONLINE ) . Klar ist Dundee Alis früherer Trainer, weshalb man seine objektivität anzweifeln könnte, aber Dundee trainierte auch Sugar Ray und Foreman

Welt Online: Hätte er auch die Klitschkos besiegt?
Dundee: Ganz sicher, ohne große Probleme. Er würde mit ihnen spielen, sie austanzen. Auch Larry Holmes, Joe Frazier oder George Foreman würden die Klitschko-Brüder schlagen.

Welt Online: Warum?
Dundee: Weil sie alle viel schneller und beweglicher waren, einen starken Jab und ein großes Herz besaßen. Die Klitschkos sind aufgrund ihrer Größe zu langsam, zu statisch. Irgendwie tun sie mir auch leid. Denn echte Herausforderer gibt es für sie nicht. Ihr Leistungsvermögen brauchen sie nie auszuschöpfen. Trotzdem habe ich sehr großen Respekt vor ihnen. Sie sind die besten in ihrer Ära.

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awun 04.03.2012, 14:15
37.

Zitat von unwichtig2
Denn echte Herausforderer gibt es für sie nicht. Ihr Leistungsvermögen brauchen sie nie auszuschöpfen. Trotzdem habe ich sehr großen Respekt vor ihnen. Sie sind die besten in ihrer Ära.
Na? Was willst du mehr? Dein Startrainer sagt, die Klitschkos haben jetzt keine Gegner und sie können gar nicht beweisen wie gut sie sind, da sie niemand fordert. Also kein Grund über die Klitschkos her zuziehen, wie du es am Anfang gemacht hast, dass sie ja keinen großen besiegt haben. Sie haben alle besiegt die es gab ;-)
Zu den Vergleichen. Die sagen nichts aus. Man kann das Boxen von früher nicht mit heute vergleichen. Wie schon jemand gesagt hat sind die Leute in allen Sportarten stärker geworden. Warum sollte das nicht auch beim Boxen der Fall sein. Aber wir wissen es nicht. Man kann nicht sagen, der ist schneller, hat den Jab -> gewinnt. Dann müsste nämlich gar kein Kampf mehr stattfinden wenn man das vorher schon sagen kann. Da tuen sich Experten schon schwer den Sieger vorher vorherzusagen wenn sei zur gleichen Epoche kämpfen. Wie will man dann Boxen von heute mit dem von vor 40 Jahren vergleichen? Das geht nicht.

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iradei 04.03.2012, 14:20
38.

Zitat von unwichtig2
Als Lennox Lewis 2003 gegen Vitali Klitschko gekämpft hat, war er schon garnicht mehr in seiner Prime. Lewis aber war in den 90igern präsent. Ich empfehle Lennox Lewis vs. Andrewj Golota. Der hat den Weißen Riesen aus dem Osten in der ersten Runde ausgenockt,aber wie;) Was Ali angeht:der hat alle großen seiner Zeit besiegt: Frazier(2x), Foreman, Liston(2x), Norton. Deshalb darf er sich zurecht Groß nennen, weil er ernsthafte Gegner besiegt hat. Genau wie Frazier sich groß nennen darf, weil er Ali besiegt hat. Genau wie Foreman sich groß nennen darf, weil er Frazier & Norton besiegt hat und mit 45 Jahren gegen Southpaw Michael Moorer ältester Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten geworden ist. Genau wie Lennox Lewis sich groß nennen darf, weil er Tyson, Holyfield, Rahman besiegt hat. Genau wie Holyfield sich groß nennen darf, weil er gegen Bowe und Tyson gewonnen hat (trotz Herzfehler -ja die Arme kaputte Schulter von Vitali gegen Chris Byrd). Aber welchen großen haben die Klitschkos gekämpft? Keinen, außer Vitali gegen Lennox Lewis und den Kampf hat er verloren, gerade wegen eines Cuts. Die 12 Runden bzw. damals 15 Runden sollen einen Sieger bestimmen, aber das primäre Ziel im Boxen ist es seinen Gegner kampfunfähig machen - das war schon immer so. Und das hat Lennox Lewis geschafft und deshalb ist er der gerechte Gewinner des Kampfes und der Abbruch war damals auch berechtigt. Klitschko Kämpfe wurden wegen weniger abgebrochen. Als Marciano 1952 gegen Jersey Joe Walcott gekämpft hat, war Rocky auch in der ersten am Boden und wurde angezählt, lag im gesamten Kampf zurück bis er dem Kampf in der 13. Runde mit einer krachenden Rechten beendete. Jack Dempsey lag in der ersten Runde gegen Firpo am Boden und gewann in der 2. Runde. Joe Louis lag gegen Billy Conn nach Punkten zurück und beendete den Kampf dann vorzeitig in den letzten Runden. Das macht große Kämpfer aus, und Lennox war an diesem Abend groß. Joe Louis hatte damals "The bum of the month tour", die Klitschkos haben eine "The bum of the month career". ................................ .
So ist es, Bravo.


Natürlich haben die Klitschkos bzw. deren Management keinen Einfluss darauf, welche Boxer in den USA oder wo auch immer, nach oben kommen oder nicht.

In den USA zählte früher nur das Schwergewicht und sonst nichts. Aber vor ein paar Jahren haben die Veranstalter/Casinos/PayTv Anbieter erkannt, das man mit den anderen Gewichtsklassen auch eine Menge Geld verdienen kann, siehe Hopkins, Chavéz, Mayweather usw.

Die Zuchauer zahlen deshalb lieber für PayTv bzw. die sehr hohen Eintrittsgelder, um z.B. einen guten Halbschwergewichtler zu sehen.

Und wie ich schon in meinem vorherigen Posting geschrieben habe, in den USA will die langweiligen Klitschkos keiner sehen.

So lange dieses der Fall ist und genug Nachschub an Cruiser/Halbschwer/Mittelgewicht Boxern da ist, haben die Promoter in den USA auch keine Gründe gute Schwergewichtsboxer aufzubauen, Nicht zu vergessen, das dieses ja auch mit einigen Kosten verbunden ist und es etwas dauert bis das Geld wieder reinkommt.

Es hat ja auch lange gedauert, bis die Klitschkos ins Rampenlicht treten konnten, da ja Sauerland/RTL lieber eine noch größere Lusche in Gestalt des Axel Schulz nach vorne puschen wollten.

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awun 04.03.2012, 14:32
39.

Zitat von iradei
So ist es, Bravo. Natürlich haben die Klitschkos bzw. deren Management keinen Einfluss darauf, welche Boxer in den USA oder wo auch immer, nach oben kommen oder nicht. In den USA zählte früher nur das Schwergewicht und sonst nichts. Aber vor ein paar Jahren haben die Veranstalter/Casinos/PayTv Anbieter erkannt, das man mit den anderen Gewichtsklassen auch eine Menge Geld verdienen kann, siehe Hopkins, Chavéz, Mayweather usw. Die Zuchauer zahlen deshalb lieber für PayTv bzw. die sehr hohen Eintrittsgelder, um z.B. einen guten Halbschwergewichtler zu sehen. Und wie ich schon in meinem vorherigen Posting geschrieben habe, in den USA will die langweiligen Klitschkos keiner sehen. So lange dieses der Fall ist und genug Nachschub an Cruiser/Halbschwer/Mittelgewicht Boxern da ist, haben die Promoter in den USA auch keine Gründe gute Schwergewichtsboxer aufzubauen, Nicht zu vergessen, das dieses ja auch mit einigen Kosten verbunden ist und es etwas dauert bis das Geld wieder reinkommt. Es hat ja auch lange gedauert, bis die Klitschkos ins Rampenlicht treten konnten, da ja Sauerland/RTL lieber eine noch größere Lusche in Gestalt des Axel Schulz nach vorne puschen wollten.
Die Klitschkos sind nicht langweilig. Der Kampf gegen Lewis war fantastisch. Nichts von der Langeweile zu sehen und das lag nicht nur an Lewis. Die Klitschko-Gegner sind langweilig weil sie nicht mitboxen können! Und selbst wenn sie gute Boxer in anderen Gewichtsklassen haben. Das Schwergewicht ist die Königsklasse. Die Ammis haben jetzt keinen oben dabei, darum behaupten sie ist ihnen ja eh egal. Ist es ihnen aber nicht. Wenn es da eine Chance geben würde würde jeder Promoter sich das Talent unter den Nagel reißen, weil letztendlich das Prestige am größten ist.

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