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Klubboss Kind über Hannover 96: "Die Mannschaft ist kaputt und gescheitert"
imago/Jan Huebner

Thomas Doll hatte sein Team jüngst schwer kritisiert. Nun hat sich Vereinschef Martin Kind die Mannschaft von Hannover 96 vorgenommen - und ging dabei auch die sportliche Leitung an.

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cave68 06.03.2019, 16:48
20. Welchen wilden Affen

muss die sportliche Leitung gebissen haben um diesen Spieler namens Walace zu verpflichten....ich kann mich da vage an die Probleme erinnern,die er schon beim HSV verursacht hatte.
Warum meinen solche Leute wie Herr Heldt immer ,dass solch ein "Pflegefall" ausgerechnet bei ihnen sich nun bessert...
generell sollte man bei brasilianischen Kickern ab und an mal genauer und kritischer sein ,gab es in der Veragngenheit doch schon des öfteren Fälle wo Spieler aus diesem Land trotz grossem Talents sich nicht wie Profis sondern wie unreife Kinder auf und abseits des Platzes benahmen....

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Papazaca 06.03.2019, 16:59
21. Hannover's 96 Kind: Warum tut sich das ein Mensch selbst an?

Was da gerade passiert, einschließlich dieses Berichtes, ist doch ein Disaster ohne Ende. Und an der Spitze steht Herr Kind. Angefeindet, unbeliebt und erfolglos. Warum tut sich jemand sowas an? Hat der keine Freunde, Berater? Ich weiß nicht, wer mir leid tun soll. Wahrscheinlich kann man das alles nur verstehen, wenn man in Hannover lebt. Trotzdem, verstehen muß man ja nicht alles. Also, eine konsequentere Anleitung zum Unglücklichsein - für alle Beteiligten - habe ich selten gesehen.

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drkong 06.03.2019, 18:11
22. hannover - nichts ist dover

mich als umlandbewohner nervt besonders die ständige darstellung von 96 in madsack presse auf der titelseite - gibt es nichts wichtigeres als den drittklassigen fussballverein einer zweitklassigen landeshauptstadt ?
und wenn ich herrn kind schon jetzt wieder über einen direkten wiederaufstieg faseln höre - die sind doch noch gar nicht abgestiegen - es sind doch noch ca. 15 spiele in der bundesliga - also 45 mögliche punkte.....

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zweitakterle 06.03.2019, 18:30
23. Man könnte meinen...

das Herr Kind der wahre Masochist ist...so wie dieser seit längerem die "Kind-raus" Rufe sich reinziehen muss....aber gut genug ist, sein Geld zu investieren, damit Hannover seine S-Klasse+Spiele hat. Traurig mitansehen zu müssen, wie sämtliche Protagonisten sein Geld mit jämmerlicher Einstellung verbraten.

Der Gipfel war jedoch, wie ein Gel-gestärkter Doll in seiner Publicity -Sucht meinte, vor laufender Kamera bei Sky seine "Schützlinge" abgekanzelt hat....nur um ja keine Zweifel an seiner tatsächlich vorhandenen Unfähigkeit aufkommen zu lassen....
Er benutzt den Verein, um von der Diaspora wieder die Bundesliga rocken zu können.....Welch ein Trugschluss !!!

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hiddensen 06.03.2019, 20:47
24. Kind sollte den Verein in Würde sofort verlassen !

Ein Mensch sollte immer versuchen etwas Würde zu zeigen ! Kind allein hat den Verein in die Misere ebracht !
Ich hoffe Herr Kind findet noch einen würdigen Abgang.
Er hat sich reich gemacht und den Verein ruiniert !
Zurücktreten wäre ein riesiger Schub für den Verein und Mannschaft !

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johann.k 06.03.2019, 22:58
25. Kind schiesst keine Tore

Meine Lieben 96er Fans ( Ultras ) Ich seh bei jeden eurer "Heimspiele" Kind raus , Held raus , Versager usw . Andere Vereine fühlen sich in euren Stadion als Heimteam als Hausherr .. Der Held ist 50 Jahre und Herr Kind über 70 , die schliessen keine Tore mehr . Die auf denn Platz stehen die müssen Spiele gewinnen . Ein Wood , Müller , Anton , Bebou .. Die müssen kämpfen die stehen im Mittelpunkt . Aber kein Horst Held der nur einkaufen kann , was auf dem Markt bzw der zu H96 noch will oder sich mit so einem Verein sich anfreunden kann . Glaubt mir Hannoveraner über eure Fanszene lacht ganz Deutschland. Ihr seit Dumm wenn ihr denkt euren Verein keine Unterstützung zu schenken bringt euch weiter . Ganz im Gegenteil man sieht wo ihr seit . Und ja ohne Kind würdet ihr heute in der Kreisklasse gegen Tasmania und wem auch immer spielen .. Der letzte macht das Licht aus !

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k1970g 08.03.2019, 15:40
26. Strukturell gescheitert

... zu sein, wäre eine wünschenswerte und wichtige Erkenntnis von Herrn Kind.

Die beklagten Fehler sind in einem begünstigenden Umfeld entstanden, dem in erster Linie Herr Kind verantwortlich vorsteht. Der unbedingte Wille, zur Übernahme der Mehrheit an der Gesellschaft und das Ignorieren von anderen Interessen (wie qualifiziert oder auch nicht sie nun sein mögen) schafft keine Investitionsbereitschaft bei potenziellen Investoren. Genau ein solches finanzielles Engagement wäre aber notwendig, um mit den strukturellen Gegebenheiten der Gesellschaft eine sportliche Zukunft zu eröffnen und so den Investoren eine Rendite zurückspielen zu können. Soweit der Versuch, die Situation aus Sicht des "Kapitals" zu beurteilen. Ich erhebe ausdrücklich nicht den Anspruch, dass diese Sicht die richtige und allseligmachende ist. Kritische Beispiele zur Befriedigung von Kapitalinteressen zu Lasten der Vereine gibt es genug, wie z. B. Manchester United oder die Schicksale von Wimbeldon FC oder 1860 München zeigen.

Vielmehr wäre es nun notwendig, nach intelligenten und arbeitsfähigen Alternativen für die gesellschaftsrechtliche Aufstellung von Hannover 96 zu suchen, bei denen sich letztlich alle Beteiligten - vom Kapital über die Mitglieder bis hin zu den Anhängern - wiederfinden und wodurch ein größtmöglicher Konsens der verschiedenartigsten Interessen gefunden wird. Ohne eine solche Neuausrichtung wird sich die aufgeladene Stimmung im Umfeld nicht verbessern und wird dann möglicherweise zu einem Stillstand führen, der spätestens dann einen Rückschritt bedeutet, wenn der Rest der Welt sich verändert. Es wäre sicherlich ein schwieriges Unterfangen, so etwas anzugehen. Gerade in Hannover. Aber es wäre um so unverantwortlicher, es nach dem Niedergang der letzten Jahre nicht zu tun.

Ein Blick auf erfolgreiche und bodenständige Konkurrenten wie Union Berlin oder den vielgenannten SC Freiburg zeigt, dass - im Schatten der vermeintlich "Großen" wie Hertha BSC oder dem VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim - mit wirtschaftlich begrenzten Mitteln aber dafür mit geschickter und solider Sportarbeit im Konsens aller Beteiligten durchaus respektable Ergebnisse im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich erzielt werden können.

Ich befürchte aber, dass das Erkenntnis der eigenen Fehler nicht zu dem notwendigen Überdenken des eingeschlagenen Kurses führt, sondern dass die üblichen Hebel in Form des Austauschs der sportlichen Leitungen gezogen werden. Bestenfalls werden „neue Positionen“ gefunden, die aber das strukturelle Problem als solches nicht lösen werden. Wiederholungsgefahr für Fehler: > 80%

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k1970g 08.03.2019, 16:24
27. Ein weiterer Aspekt des Problems in Hannover

Zitat von johann.k
Meine Lieben 96er Fans ( Ultras ) [...] Glaubt mir Hannoveraner über eure Fanszene lacht ganz Deutschland. [...]
Ja, auch die Ultras tragen einen erheblichen Teil der Schuld an den aktuellen Problemen. Es wurden von den Ultras keine Alternativen zum Konzept von Herrn Kind und den anderen Investoren zur Diskussion gestellt, die wirtschaftliche Rahmenbedingungen ausreichend und dauerhaft berücksichtigt hätten und dem sportlichen Erfolg quasi den Steigbügel gehalten hätten. Stattdessen das stoische "Kind muss weg"-Geschelte bis sogar unter die Gürtellinie, ohne die Verdienste dieses Mannes auch nur ansatzweise anzuerkennen. Geld spielt kein Fußball, aber die Tribüne alleine tut's auch nicht. Das Recht, seinen Unmut auszudrücken, bringt auch die - ungeschriebene - Pflicht mit sich, konstruktive Alternativen aufzubieten. Und daran mangelt es den - nach meiner Meinung - zu Traditions-romantisch orientierten Ultras von Hannover 96. Etwas mehr als jugendliche Begeisterung für das kommende Spiel sind durchaus angebracht und derzeit besonders gefragt. Es ist kein ehrloses Vergehen, der Mannschaft für die gezeigten Leistungen sein Missfallen auszudrücken. Vielmehr zeigt man damit, dass man sich als Anhänger nicht alles bieten lässt - auch von der Mannschaft, und nicht nur von der Leitung. Die Gesänge bilden ja einen ganz netten Rahmen vor, während und nach den Spielen. Aber wer soll die Anfeuerung denn noch ernst nehmen, wenn sie vollkommen undifferenziert ob der sportlichen Leistung der Mannschaft an jedem Wochenende wie vom Band gespielt durchgezogen wird? Und andererseits wird undifferenziert immer wieder in eine Richtung kritisiert. Eine mündige Fan-Kultur sieht für mich anders aus. Es ist nicht von der Hand, was johann k. es schreibt: Darüber lacht ganz Deutschland.

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