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Kölner Bundesliga-Abstieg: "Traurigster Moment der vergangenen Jahre"
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Wut auf den Rängen, Fassungslosigkeit bei den Funktionären: Nach dem fünften Abstieg der Vereinsgeschichte herrschen beim 1. FC Köln Trauer und Entsetzen. Doch der dringend nötige Neuaufbau des Clubs in Liga zwei wird schwer. Das Geld fehlt, wichtige Posten sind nicht besetzt.

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willi2007 05.05.2012, 21:50
1. Neuanfang

Die Kölner haben mit Volker Finke den einzigen wirklich kompetenten Mann aus falsch verstandener Solidarität mit dem Trainer Solbakken regelrecht weggemobbt. Solbakken und jüngst Schaefer haben es nicht vermocht, die meisten FC-Spieler auf Bundesliganiveau hoch zu heben. Einzig Podolski und der bedauernswerte Torhüter Rensing waren überdurchschnittlich in einer erschreckend schwachen und nicht bundesligatauglichen Mannschaft. Der Abstieg ist letztlich verdient. Ein Neuanfang in der zweiten Bundesliga wird nicht einfach. Nicht zuletzt weil es kaum einen Trainer von Format geben wird, der sich den 1. FC Köln antut. Und wenn doch, wird er ein hohes Schmerzensgeld sprich Gehalt fordern.

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wollebvb 05.05.2012, 21:54
2. optional

Schade um einen großen Traditionsverein...man muss es leider so sagen: sowohl der 1.FC Köln als auch Hertha hätten den Abstieg verdient - wenn auch nicht so sehr wie der Hamburger SV. Au revoir Äff Zeh - wir werden euch vermissen!

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ollux 05.05.2012, 22:02
3. 1 fc

Kaum zu glauben, wie sich der Club von Platz 11 immer mehr zum Loser entwickelt hat. Hier scheinen noch die Nachwehen der Versäumnisse Solbakkens offensichtlich zu sein, die sich u. a. in nicht vorgenommenen Konditionstrainingseinheiten manifestierten.
Man sieht am BVB , dass man nicht unbedingt Weltstars braucht , um die Meisterschale zu gewinnen. Das sollte zu denken geben.

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parkerwo 05.05.2012, 22:03
4. Was nun?

Zitat von sysop
Wut auf den Rängen, Fassungslosigkeit bei den Funktionären: Nach dem fünften Abstieg der Vereinsgeschichte herrschen beim 1. FC Köln Trauer und Entsetzen. Doch der dringend nötige Neuaufbau des Clubs in Liga zwei wird schwer. Das Geld fehlt, wichtige Posten sind nicht besetzt.
Da Podolski keinen vertrag für Liga zwei hatte, kann er doch jetzt ablösefrei nach London oder?

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parkerwo 05.05.2012, 22:04
5. keine sorge.

Zitat von wollebvb
Schade um einen großen Traditionsverein...man muss es leider so sagen: sowohl der 1.FC Köln als auch Hertha hätten den Abstieg verdient - wenn auch nicht so sehr wie der Hamburger SV. Au revoir Äff Zeh - wir werden euch vermissen!
Die steigen sicher auch mal wieder auf.

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ollux 05.05.2012, 22:05
6.

Zitat von willi2007
. Nicht zuletzt weil es kaum einen Trainer von Format geben wird, der sich den 1. FC Köln antut. Und wenn doch, wird er ein hohes Schmerzensgeld sprich Gehalt fordern.
Wie wär´s mit Otto Rehhagel?

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eproust 05.05.2012, 22:20
7. Wirklich kein Mitleid verdient

Ich kann willi2007 nur recht geben. Haette man Solbakken rechtzeitig gefeuert und Finke wieder interimistisch den Trainerjob machen lassen, wäre Köln mit Sicherheit nicht abgestiegen. Aber sich so dämlich anzustellen und nach Finke dann halt doch Solbakken zu feuern, so viel unüberlegten Dilettantismus hätte wohl selbst der ansonsten an Unüberlegtheit kaum zu übertreffende Herthaner Preetz nicht hingekriegt. Von daher ist Köln auch vollkommen verdient um die Relegation gebracht worden. Wer hätte das gedacht: noch dämlicher als Preetz! Respekt!

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Currie Wurst 05.05.2012, 22:27
8. ...

Zitat von wollebvb
Schade um einen großen Traditionsverein...man muss es leider so sagen: sowohl der 1.FC Köln als auch Hertha hätten den Abstieg verdient!
Volle Zustimmung. Und damit das auch so geschieht, gibt´s zwei Relegationsspiele, in denen Düsseldorf Hertha zeigt, wo lang der Weg in Liga 2 führt :-)

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j2eejava 05.05.2012, 22:45
9. Bin nur ein Immi ..

in Köln und auch kein Fußball Experte. In den letzten Jahren vermisse ich bei den Verantwortlichen des Vereins die gesunde Selbsteinschätzung der Fähigkeiten des bezahlten Personals. Sachlich analysiert könnte man als Außenstehender feststellen, das nur einige wenige die notwendigen fachlichen Anforderungen eines Erstligavereins erfüllen. Sei es auf dem Platz oder in der Führung. Solange der 1. FC. Köln es Menschen ermöglicht eine Plattform für ureigenste Selbstdarstellung zu bieten ist keine Hoffnung in Sicht. Ich hoffe das der neue Präsident es hoffentlich nicht ernst meint alle und jeden zu hören und es allen und jedem gerecht zu werden. Die Strategie wie ein Verein erfolgreich zu führen ist, könnten sich die nun Verantwortlichen bei einigen der Mitbewerber aneignen.

Und darum ist der Abstieg eine sehr gute Chance dem Verein ein anderes Gesicht zu geben. Mit mehr Realimus, mehr Ehrlichkeit, mehr Demut und mehr Stärke.

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