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Kosten für Polizeieinsätze: Niedersächsischer Minister kritisiert Bremen
DPA

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ist gegen das Bremer Vorhaben, den Fußball an der Finanzierung von Polizeieinsätzen zu beteiligen. "Die sind klamm und suchen nach Lösungen", sagte Pistorius über die Kollegen im Nachbarland.

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agent-01 09.10.2014, 10:22
1. verbieten

Richtig! Der Staat kann die Sicherheit bei Fussballspielen nicht gewährleisten, also verbieten!

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Immanuel_Goldstein 09.10.2014, 10:29
2. Pistorius hat absolut Recht:

Wenn der Staat die Sicherheit von Veranstaltungen nicht mehr gewährleisten kann, dann muss er die verbieten. Das wird aber dem Unternehmen Werder Bremen nicht gefallen. Folglich muss das Unternehmen die Sicherheit selbst garantieren und dafür die Kosten tragen. Mehr gibt es da nicht zu wollen.

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wackeldackel77 09.10.2014, 10:41
3. Polizeikosten

Vielleicht sollte man dann auch mal darüber nachdenken, ob nicht auch Kurden und Salafisten für Polizeieinsätze aufkomme sollten. Schließlich werden da für 1300 Demonstranten über 1000 Polzisten aufgeboten. Stimmen denn in solchen Fällen dann die Verhältnismäßigkeiten?

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wackeldackel77 09.10.2014, 10:44
4. Polizeikosten

Vielleicht sollte man dann auch mal darüber nachdenken, ob nicht auch Kurden und Salafisten für Polizeieinsätze aufkomme sollten. Schließlich werden da für 1300 Demonstranten über 1000 Polzisten aufgeboten. Stimmen denn in solchen Fällen dann die Verhältnismäßigkeiten?

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wortfeil25 09.10.2014, 10:44
5. Da muss man die Frage stellen?

Wie viel bekommt der Mann von der Sport-Lobby?

Auch, wenn der Mann mit seiner Frage im Prinzip recht hat.

Auch die Maut-Befürworter suchen nur das Geld aus unseren Taschen - der soll mal nicht so scheinheilig tun - er ist doch auch ein Politiker?

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antares56 09.10.2014, 11:09
6. Warum nicht?

Warum soll sich eine Millardenschwere Veranstaltungsreihe wie die Bundesliga mit ihrer DFL nicht an den Kosten, die sie verursacht, beteiligen?

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4spiegel 09.10.2014, 11:36
7. Hmmm - würde das auch bei Castor tun?

Wenn, dann aber nicht nur Fussball... Wie wär's denn auch die Atomlobby mal für die Einsätze der Polizei zur Kasse zu beten? Oder solch kontroverse Politiker wie G.W. Bush beim G8 Gipfel in Heiligendamm - evtl. würde das den Umfang der Massnahmen wenigstens auf ein vernünftiges Mass wieder runterfahren...

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4spiegel 09.10.2014, 11:38
8. Hmmm - würde das auch bei Castor tun?

Wenn, dann aber nicht nur Fussball... Wie wär's denn auch die Atomlobby mal für die Einsätze der Polizei zur Kasse zu beten? Oder solch kontroverse Politiker wie G.W. Bush beim G8 Gipfel in Heiligendamm - evtl. würde das den Umfang der Massnahmen wenigstens auf ein vernünftiges Mass wieder runterfahren...

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danielitinho 09.10.2014, 13:56
9.

Zitat von Immanuel_Goldstein
Wenn der Staat die Sicherheit von Veranstaltungen nicht mehr gewährleisten kann, dann muss er die verbieten. Das wird aber dem Unternehmen Werder Bremen nicht gefallen. Folglich muss das Unternehmen die Sicherheit selbst garantieren und dafür die Kosten tragen. Mehr gibt es da nicht zu wollen.
und imer wieder: es geht nicht um die kosten der einsätze IN den stadien (dafür gibt es einen ordnungsdienst), sondern vor allem um die kosten, die durch fans in den städten entstehen. überlegen sie doch mal kurz: sie laden freunde ein und einer benimmt sich während der an- oder abreise daneben. würden sie dafür die kosten tragen wollen? wieso soll ein verband per order von oben die kosten aufgedrückt bekommen für sachverhalte, die er nicht in der hand hat? der öffentliche raum ist doch immer noch durch den staat zu schützen, pistorius (ob man ihn mag oder auch nicht) hat da schon recht!
LG
daniel

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