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Krisenklub Hamburger SV: Willkommen in der Realität
DPA

Der Hamburger SV wechselt seine Führung aus - wieder einmal. Das ist diesmal aber ausnahmsweise kein Anzeichen von Chaos, sondern von Vernunft.

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make_it_sexy 08.03.2018, 14:53
30.

Zitat von motorraucher
...wer als naechstes scheitern darf. Es ist einfach eigenartig, dass so viele (bei genauerem Nachdenken eigentlich alle) Trainer und Manager beim HSV scheitern. Leute, die in anderen Clubs einen guten Job machten (Trainer: Slomka, Gisdol, van Marwijk, Fink). Habe gelesen, dass sogar Michael Oenning gerade in Bulgarien ordentlich erfolgreich ist. Es ist also augenscheinlich so, dass ein vernuenftiges Arbeiten beim HSV nicht moeglich ist. Die Entlassung von Bruchhagen/Todt kann nur so interpretiert werden, dass sich der HSV mit dem Abstieg arrangiert hat. Denn Fokussierung auf die verbleibenden Spiele sieht anders aus, wenn man noch eine Chance auf den Klassenerhalt sieht. Der HSV sollte sich mal anschauen, wie man das in der Vergangenheit z. B. in Augsburg geregelt hat. Aber halt, die sind ja kein Massstab fuer den Weltverein HSV P. S. Schreibe aus dem Ausland, daher die fehlenden Umlaute
Im ersten Gedanken magst Du vielleicht Recht haben, aber wo sind den all die Fabelwesen gelandet? Slomka, Gisdol (schade, dass er weg ist mM), van Marwijk, der schon mit Bayern in Verbindung gebrachte Fink, Oenning nun in Bulgarien.....und Knäbel, Veh, Moniz......zumindest in der Buli haben sie keine Aufmerksamkeit mehr erfahren. Interessant ist es nur, dass vorgenannte häufiger beim Bezahlsender unterkommen. Als Experten.....

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sven2016 08.03.2018, 14:53
31.

Vielleicht war die Jobvoraussetzung für die Neuen: Gewinnen gegen Bayern.

Dann schauen wir mal.

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Fackel01 08.03.2018, 15:07
32. 2. Liga tut gut?

So ein Unsinn. Die zweite Liga tut niemanden gut. Weniger Zuschauer, weniger Prestige, weniger Stars, weniger Wettbewerb, weniger Fans, weniger Geld, Sandhausen und Heidenheim als Gegner.

Das einzige was beim HSV gleich bleiben wird, ist der ewige Traum von der Champions League. Und das man absteigen kann. Schaut euch Essen an. Es geht noch tiefer HSV.

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eulenspiegel1979 08.03.2018, 15:07
33.

Zitat von !!!Fovea!!!
Klar, so erneuern wie Paderborn, Ingolstadt oder Darmstadt. Immer diese Märchen von der Erneuerung in der 2. Liga. Was ist denn mit den Vereinen die andauernd in der 2. Liga spielen? Was ist mit den "Fahrstuhl" - Vereinen wie Kaiserslautern oder Nürnberg, die alle Jahre mal in der 1. Liga spielen, dann wieder absteigen? Was ist mit denen bzgl. Erneuerung? Was war mit Braunschweig, als die abstiegen und in der Relegation durch Gomez-Schwalbe um den Aufstieg betrogen wurden? Alles Blödsinn.
Moment, Ihr Vergleich hinkt. Paderborn, Darmstadt und Ingolstadt waren aber zuvor keine Stammclubs in der 1. BL sondern sind aufgestiegen und gleich wieder abgestiegen. Stuttgart hat es auch hinbekommen, wieso also nicht der HSV?

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lesheinen 08.03.2018, 16:11
34.

Auf welcher Position spielten die beiden Suspendierten?
Spaß beiseite: Welche Struktur, welche Anweisungen, welche Spieler, haben Sie vorgefunden? Welchen Spieler, der zum vorhandenen "Spielermaterial" passte, hätten sie verpflichten können? Es ist doch nicht so, dass beim HSV erst seit dieser Saison eine Unruhe sondersgleichen festzustellen ist. Das kann doch nicht von heute auf morgen aufhören. Jedes Wochenende das gleiche "Ihr müsst gewinnen, egal wie!" unter Hinweis auf eine angebliche Besonderheit dieses Clubs (ich weiß nicht, was auf hanseatisch "mir san mir" heißt), auf die Höhe der Spielergehälter und auf das zu erwartende Hohngelächter im Falle der Niederlage ist alles andere als hilfreich. Die Spieler sind doch keine Fußballdeppen, es wird einfach vergessen, dass die gegnerischen Mannschaften auch Fußball können. Mainz 05 war ein Tiefpunkt, sicher, aber kein Gradmesser für das aktuelle Potential.
Übrigens: Ich bin kein HSV-Fan, sondern nur Beobachter.

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deviance 08.03.2018, 16:23
35.

Zitat von Fackel01
So ein Unsinn. Die zweite Liga tut niemanden gut. Weniger Zuschauer, weniger Prestige, weniger Stars, weniger Wettbewerb, weniger Fans, weniger Geld, Sandhausen und Heidenheim als Gegner.
Natürlich weniger Geld, Prestige und Stars, das liegt in der Natur der Sache. Und genau das würde dem HSV mal gut tun.

Und weniger Wettbewerb? Sie kennen die zweite Liga nicht.

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haareschüttler 08.03.2018, 17:15
36. Das Schlimmste für unsere HSVler hier in der Firma...

...scheint zu sein, dass die Häme der Paulianer in Mitleid umgeschlagen ist...
SCNR

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gnarze 08.03.2018, 17:46
37. Kein Anrecht auf Wiederaufstieg

Man sollte beim HSV nicht meinen, dass nach dem Abstieg automatisch auch sofort der Wiederaufstieg schaffen würde.
Martin Kind hat es ganz treffend beschrieben

"«Es ist brutal! Es ist wirklich schlimm. Ein Abstieg ist noch viel schlimmer, als man es sich jetzt vorstellt.
Sportlich und wirtschaftlich ist das ein unglaublicher Unterschied. Niemand kann im Vorwege ahnen, was da wirklich auf einen zukommt.Spieler müssen verkauft werden. Aber interessierte Clubs wissen ja, dass der HSV unbedingt Geld brauchen würde, das drückt den Preis. Selbst wenn sich Gehälter im Abstiegsfall reduzieren, bleiben sie ja recht hoch. Das nimmt dir als Verantwortlicher finanziellen Handlungsspielraum.»

Und Kind hat dem Verein auch weiter geholfen, was bei Kühne in den Sternen steht.

Darmstadt sollte als warnendes Beispiel sein, und da wurde von Anfang an nicht mit dem Budget gearbeitet, das der HSV zur Verfügung hatte.

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Wahrheit2011 08.03.2018, 18:20
38. ...und der Trainer ist der Wunschkandidat

Es ist geschmacklos vom den Entscheidern, so mit Heribert Bruchhagen umzuspringen. Nur mal zum Vergleich: Der als Personalunion (Manager und Boss) komlett gescheiterte Dietmar Beiersdorfer durfte längere Jahre bleiben als Bruchhagen, der bereits mit seinem Amtsantritt zum Jahresende 2016 für Ruhe im Umfeld und einen vorübergehenden besseren sportlichen Erfolg sorgte. Das sind Fakten und das kann man ein Vorgänger in diesem Amt nicht von sich behaupten!

Es waren Bruchhagen wie übrigens auch Jens Todt und der damalige Trainer Gisdol, die versucht haben, die Mannschaft für die jetzt laufende Saison zu verstärken- Der Aufsichtsrat machte sehr strenge Vorgaben finanziell, sodass gute Spieler verkauft werden mussten wie etwa Gregoritsch und Adler. Gute Teure waren nicht drin, alles wegen der Finanzen.

Frage an die jetzigen Macher: Was wirft man Heribert Bruchhagen denn vor, wodurch er einem Neuanfang im Weg stehen sollte? Und was bedeutet eigentlich das genannte Wort "Neuausrichtung des HSV"? Ich hoffe, dass es ganz andere Ziele als Bruchhagens sind. Nur er wollte doch die sportliche Stabilisierung und die finanzielle Genesung. Was kann es denn da für bessere Ziele geben? Oder geht es um völlig andere Arbeitsmethoden, wie man überhaupt irgendwelche Ziele erreichen kann. Das wird der HSV erklären müssen und dann auch mit Erfolg abschliessen. Ansonsten hätte man ja auch mit Heribert und Jens weitermachen können.

Wenn ich mir überlege, dass Bruchhagen erst im Dezember 2016 überhaupt angefangen hat, weiss ich nicht, warum man ihm nach dieser sehr kurzen Zeit den Laufpass gibt. Ich kapiere es einfach nicht.

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Kurt2.1 09.03.2018, 10:12
39. #36

Zitat von haareschüttler
...scheint zu sein, dass die Häme der Paulianer in Mitleid umgeschlagen ist... SCNR
Ich denke, die meisten HSVer interessiert es nicht, was in St. Pauli gedacht wird. Es sind eher die vom Millerntor, die sich am HSV abarbeiten. Umgekehrt besteht da eher ein Desinteresse.
Es ist egal, in welcher Liga der HSV spielt. Er steht als Verein für Hamburg.

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