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Kritik am DFL-Sicherheitspapier: "Die Macht der Fans wird völlig unterschätzt"
DPA

Der Jurist Thomas Feltes sollte den Liga-Verband DFL bei der Stadionsicherheit beraten, nach einem Zerwürfnis musste er gehen. Im Interview spricht der Kriminologe über die Sinnlosigkeit von Stadionverboten und beklagt die Unwissenheit der Verbandsbosse über die Fan-Kultur.

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CitizenTM 11.12.2012, 09:25
1. Endlich mal wieder ein guter Grund...

... SPON zu lesen. Ein kritisches Interview gegen den vorherrschenden Mainstream der Verblödung. Zwar inzwischen seltener bei SPON, aber immer noch zu finden.

Die DFL benimmt sich wie ein Herbergsvater im Landschulheim anno 1950.

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zappuser 11.12.2012, 09:30
2. Alles Geschwurbel, warum

nur kommt der Steuerzahler für Polizeieinsätze in Stadien auf?
Natürlich haben wir ein Sicherheitsproblem! Herr Feltes soll sich doch nur einmal die Polizei im Stadion wegdenken.
Die DFL als Veranstalter hat dafür zu sorgen, daß im Idealfalle gar keine Polizei mehr erforderlich ist.

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kdshp 11.12.2012, 09:33
3. Stadionsicherheit

Zitat von sysop
Der Jurist Thomas Feltes sollte den Liga-Verband DFL bei der Stadionsicherheit beraten, nach einem Zerwürfnis musste er gehen. Im Interview spricht der Kriminologe über die Sinnlosigkeit von Stadionverboten und beklagt die Unwissenheit der Verbandsbosse über die Fan-Kultur.
IHR sollt zahlen und sonst nix IHR fans da draußen UND macht habt IHR keine!

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Jonny_C 11.12.2012, 09:34
4. Ein Problem....

Zitat von sysop
Der Jurist Thomas Feltes sollte den Liga-Verband DFL bei der Stadionsicherheit beraten, nach einem Zerwürfnis musste er gehen. Im Interview spricht der Kriminologe über die Sinnlosigkeit von Stadionverboten und beklagt die Unwissenheit der Verbandsbosse über die Fan-Kultur.
...wenn die Fans sich einig sind, und bundesweit tatsächlich mal 3-5 Bundesligaspiele boykottieren (es reichen schon 80-90% der Zuschauer)
dann können die meisten Vereine ihren Laden dicht machen, weil ihnen die Einnahmen wegbrechen.
Gut, z.B. Bayern und Schalke haben noch die Dauerkartenbesitzer, aber wenn die in der nächsten Saison auch nicht mehr wollen ?
Was dann Bundesliga, was dann DFB ?
"Die Macht der Fans wird völlig unterschätzt."
Stimmt !

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Liquid 11.12.2012, 09:38
5. Geld regiert!!!

Bis jetzt hat es doch keinen Manager der Ligen interessiert, was Fans denken. Die Kosten für die Polizeieinsätze der Allgemeinheit aufbrummen, die Fans melken bis zum gehtnichtmehr, dann noch die Millionen für die Übertragungen einsacken, und wenn dann alles eskaliert, dann auf betroffen machen. Fußball ist genau aus diesen Gründen seit Jahren kein Thema mehr für mich, sollen die Vereine für alles selber aufkommen, dann wird man schon merken, dass auch der Umgang mit Fans Geld kostet.

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menton 11.12.2012, 09:44
6. Fanproteste

Es stimmt schon: Die Stimmung im Stadion wird von den Fanblöcken gemacht...

Wenn ich aber die Wahl habe, zwischen einem Weniger an Stimmung und der Inkaufnahme von Gefahren durch prügende, randalierende und Bengalo-Werfende "Fans", dann verzichte ich lieber auf die Stimmung. Ich möchte gerne auch weiterhin meine kleine Tochter mit ins Stadion nehmen können und nicht - wie bei dem Relegationsspiel Düsseldorf-Berlin Gefahr laufen, von (in diesem Fall Berliner) Idioten mit brennenden Bengalos beworfen zu werden.
Die Fangruppen sollen sich mal nicht zu wichtig nehmen. Es geht auch ohne!

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phops 11.12.2012, 09:45
7. Sicherheit _IN_ den Stadien?

Ich lese ständig das von einem Sicherheitsproblem in den deutschen Stadien gesprochen wird. Ich komm da nicht ganz mit, wenn es Krawalle gibt dann ja wohl außerhalb und nicht innerhalb.
Es sei denn man interpretiert jedes Mist Bengalo als Sicherheitsproblem in den Stadien.
Ich hab seit Jahren eine Stehplatzdauerkarte in Fürth und hab wohl fast alle Stadien aus den ersten beiden Ligen schon besucht. Dieses Gewalt Problem im Stadion ist mir aber noch nicht aufgefallen.

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auf_zum_atom 11.12.2012, 09:52
8. Polizeieinsätze

Zitat von zappuser
nur kommt der Steuerzahler für Polizeieinsätze in Stadien auf?
Genau so wie bei Diskotheken, Volksfesten und Demonstrationen. Warum sollte es für Fußballveranstaltungen andere Spielregeln geben? Außerdem: Schauen Sie sich mal an, wie viel der Staat durch den Profifußball an Steuereinnahmen hat, dagegen sind die Kosten für die Polizeieinsätze Peanuts.

Zitat von zappuser
Natürlich haben wir ein Sicherheitsproblem! Herr Feltes soll sich doch nur einmal die Polizei im Stadion wegdenken.
Evtl. sollten Sie einfach mal ins Stadion gehen, dann würden Sie soetwas nicht behaupten. Ich würde mit meinen Kindern jederzeit bedenkenlos zu einem Fußballspiel gehen, was man von einem Volksfestbesuch beispielsweise nicht behaupten kann.
Übrigens macht die Polizei nur einen geringen Anteil des Sicherheitspersonals bei einem Fußballspiel aus, die überwältigende Mehrheit sind die eigenen Sicherheitskräfte der Vereine, da die innerhalb der Stadiongrenzen im Zuge des Hausrechts (genau wie bei Diskotheken etc.) selbst für die Sicherheit sorgen müssen.

Zitat von zappuser
Die DFL als Veranstalter hat dafür zu sorgen, daß im Idealfalle gar keine Polizei mehr erforderlich ist.
Es ist Aufgabe des Staates bzw. der Polizei im öffentlichen Raum für Ordnung zu sorgen, nicht die von privaten Verbänden!

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berniejosefkoch 11.12.2012, 09:54
9. Genau, der Fan hat sehr wohl Macht, die Macht des Geldes

ich kann Jonny_C nur zustimmen. Wenn keine Einnahmen mehr kommen, weil keine Fans in die Stadien strömen, spätestens dann merken die DFL und der DFB wo die Macht ist. Wegen ein paar Ultras, denen es nicht um Fußball sondern um Randale geht, wird die ganze Fankultur mit Füßen getreten. Stimmung und Freude beim zuschauen am Fernseher kommt bei mir nur auf, wenn ich Fans in den Stadien sehe, die mit Ihrer Mannschaft gehen. Aus diesem Grund bin ich auch ein FAN des SC Freiburg. Und ja, Herr Feltes hat recht: der Fan wird nicht gewertschätzt, der soll nur zahlen. So ist es zumindest bei einigen in den Köpfen beim DFL und DFB!

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