Forum: Sport
Kritik an Transferpolitik: Rummenigge droht Lewandowski
Getty Images

Im SPIEGEL forderte Robert Lewandowski den Einkauf von Weltstars bei seinem Verein Bayern München. Vorstandschef Rummenigge kritisiert die Aussagen scharf - und droht dem Stürmer "Stress mit mir persönlich" an.

Seite 4 von 10
drolli1 11.09.2017, 09:29
30. Was ist das für ein Führungsstil?

Öffentlich einem seiner Mitarbeiter drohen ist aus meiner Sicht ein ganz schlechter Führungsstil! Das geht das gar nicht!!!! Den Bayern scheint mal wieder der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein. Schade, denn durch solche Aktionen wirkt der Verein sehr unsympathisch in der Öffentlichkeit und zeigt, dass in den eigenen Reihen wohl keine gute Stimmung herrscht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tavlaret 11.09.2017, 09:33
31. Was hat er denn gesagt?

Der sagte doch nur, dass seiner Meinung nach Bayern noch mehr investieren müsse um in der CL ganz vorn mitzuhusten. Was war daran wieder schlimm?
Im Fußball hört man nur noch langweiliges weichgespültes Gelaber, immer positiv, ja nichts Kritisches - man kann gar nicht mehr hinhören, weil man sowieso weiß, welche Worthülsen gleich wieder kommen ... dann sagt einer eine Kleinigkeit (wirklich nichts Schlimmes), was den Vereinsoberen nicht passt und schon bläst sich ein Rummenigge auf wie ein Sturmgott. - Vielleicht ist es auch nur Programm um den Fans Gesprächsstoff zu geben (siehe hier). ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lesheinen 11.09.2017, 09:34
32.

Rummenigge verkauft uns letztendlich die längst nicht mehr aktuelle "11-Freunde-müsst-ihr-sein-Philosophie". Welch ein Schmarren in diesem knallharten Geschäft, das, wenn nicht jetzt schon zum Großteil, dann zukünftig von Kapitalgesellschaften organisiert wird. Loyaltität wird eingefordert, dabei wird die sowohl von "Vereins"- als auch von Spielerseite her nur vom Geld bestimmt. Natürlich gehört es zum unausgesprochenen Vertragsbestandteil, dass ein Angestellter öffentlich nicht das Geschäftsgebaren seines Geschäftsherrn kommentiert oder gar kritisiert. Lobreden sind natürlich willkommen, so verlogen sie auch seien. Aber alles muss "vereins"intern besprochen und sanktioniert werden, nicht in der Öffentlichkeit. Das medienwirksame - für mich allerdings mehr lächerliche Drohen "dann kriegt er Stress mit mir persönlich" - gehört sich auch nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
loncaros 11.09.2017, 09:37
33.

Zitat von Fackel
Loyalität ist keine Einbahnstrasse. Nur einfordern funktioniert nicht. Müller kann davon ein Lied singen.
Hab ich was verpasst? Wird Müller schon auf dem Basar angepriesen?

Oder spielt er einfach mal gerade nicht, weil er im Moment nicht zu den besten 11 des Teams gehört?

Loyalität ist es, ihn trotzdem weiter zu halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trabajador5 11.09.2017, 09:42
34. Bayern Ponyhof

Rummenigge lebt auf einem rosarot (oder blauweiß) gestrichenen BayernPonyhof. Das ganze Lederhosentheater und Mirsanmir Gerede ist doch eine Farce. Natürlich regiert das Geld den Fußball. Jeder Fußballspieler strebt nach Gewinnmaximierung. dafür sorgen schon die sog. "Spielerberater". Ohne die agiert kaum noch ein Spieler. Die fachübergregfende "Intelligenz" der Spieler ist durchaus beschränkt. Sieht man auch äußerlich. Spieler wie Lewandowski oder Ibrahimovic sind da die Ausnahme. Aber auch die streben den größtmöglichsten Gewinn an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forky 11.09.2017, 09:44
35. Angebot und Nachfrage

Zitat von Oihme
Dabei müsste Rummenigge eigentlich wissen, dass es schon für das Mannschaftsklima klüger ist, einen Spieler, der gehen will, auch tatsächlich gehen zu lassen. In Dortmund konnte es sich Lewandowski noch leisten, das ein Jahr bis zum Ablauf seines Vertrages zu warten, aber bis 2021 (dann ist er 33!) wartet er jetzt garantiert nicht mehr. Was soll also diese verbale Kraftmeierei, bei der Rummenigge und der FCB mit Sicherheit den Kürzeren ziehen wird?
Stürmer wie Lewa und Auba sind total von ihren Mannschaften abhängig. Beides keine Dribbler wie Dembelé ode Neymar. Für diese Typen wird der Markt in den alten Preiskategorien bleiben.

Lewa wird keinen Verein mehr finden (29!), der ihm einen Gehaltssprung ermöglicht. In meinen Augen waren Lewa und Auba die Verlierer des diesjährigen Transfersommers. Beide spielen aktuell auch sehr uninspiriert. Sie sind vom Markt angehängt worden. Das nagt am Selbstverständnis.

Thomas Müller würde auf der 9 genauso viel Treffer erzielen wie Lewa, und selbst ein Schürrle hätte letztes Jahr auf der 9 beim BVB nicht weniger Treffer erzielt als Auba. Die Treffer sind meist sehr gut herausgespielt und Aubameyang muss nur noch eindrücken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 11.09.2017, 09:46
36.

Zitat von n.a.max
... ich bin nicht begeistert von den unsummen die Mittlerweile bezahlt werden, ganz gleich ob 222 Mio. ? für Neymar oder 140 Mio. ? für Dembele. Aber Fakt ist, dass Geld Tore schiesst und das der FC Bayern München sich diesen unsummen anschliessen muss um International was reissen zu können. Diesen Punkt, und den Punkt dass Fussballer nicht Loyal sind hätte Lewandowski diplomatischer ansprechen können. Ändert jedoch nix an der Wahrheit. Vor Jahren war der FC Bayern stolz auf das Festgeldkonto, ich glaube damals 350.000.000 ?. Heute ist das Wert: 3 Gute bis Sehr gute Spieler. Mehr nicht.
Der FCB kann sich die Unsummen aber nicht mehr leisten! International natürlich schade, aber national ein Segen, so kann der FCB auch nicht mehr so locker den Konkurrenten die guten Spieler wegkaufen! Der FCB ist zu arrogant um als Verkaufsverein in den Hype einzusteigen, obwohl das mittlerweile alle Große machen, also muss man eben von den Einkünften aus TV usw. leben, aber damit kann man eben keine 150 Mios für einen Spieler abdrücken. Aber national wrd das unserer Liga sehr gut tun, hoffe ich doch endlich mal wieder auf Spannung im Meisterschaftskampf! Und Lewandowski? Ist eine Söldnerseele, aber das wussten die Bayern vorher, denn sie haben ihn mit den selben Mitteln gelockt, wie ihn vielleicht jetzt andere Vereine locken...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forky 11.09.2017, 09:51
37. Dumm

Zitat von Papazaca
Ist klar: Einem Spieler steht diese Kritik nicht zu. Lewa will sicher den Weg für seinen Abgang vorbereiten. Das Ziel: Noch einmal richtig viel Geld verdienen. Am besten bei einem Verein, der sexy ist. Und die Bayern sind im Moment alles, nur nicht sexy. Interessant ist, das Rummenigge auf Lewa's Argumente eingeht. Sollte er besser nicht, den Lewa (und sein Berater, der alles inszeniert hat) hat 100% recht. Wie Lahm wird Lewa eine saftige Geldstrafe zahlen. Diese "Investition" hat er schon als notwendig für seinen Abgang fest eingeplant.
Wenn er im Winter geht, kann er nicht CL spielen, was den Marktwert sinken lässt. Für einen Wechsel im Sommer ist seine Nationalmannschaft zu schlecht. Spielen Sie bei der WM nur Vorrunde, ist er selbst kein Top-Act. Insgesamt ist er in keiner komfortablen Situation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spadoni 11.09.2017, 09:52
38. FC Bayern München

Darf beim FCB ein Spieler nicht zum Ausduck bringen was ihm missfällt??? Ist das nur den "Grossen" wie Hoeness und Rumenigge vorbehalten??? Wie armselig ist das denn, gleichzeitig aber auch so typisch für die Mentalität dieses Clubs!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forky 11.09.2017, 09:52
39. Korrekt

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Die Spielweise ist mit dem jetzigen Trainer ein deutlicher Rückschritt. Die meisten Bayern-Spieler spielen unter ihren Möglichkeiten. Lewandowski irrt. Der Trainer ist der Fehlgriff, nicht fehlende bessere Spieler.
Sie können jetzt nicht mehr 2 Jahre auf Nagelsmann warten und werden jetzt kurzfristig Tuchel verpflichten. Noch vor dem Jahreswechsel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 10