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Labbadia-Entlassung: Schlechtes Spiel, schlechter Stil
Bongarts/Getty Images

Der Rauswurf von Bruno Labbadia als Trainer des Hamburger SV ist sportlich nachvollziehbar. Doch wie der Verein sich dabei verhalten hat, ist beschämend. So kann auch der Nachfolger nur verlieren.

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retterdernation 25.09.2016, 17:12
1. Van Gaal ist frei ...

und in Hamburg diskutiert man über Gisdol - tse - das wäre früher anders gewesen. Ja - damals - als der HSV noch ein Klub von Format war, da hätte man sich diesen Weltstar unter den Trainern geholt. Ja - van Gaal passt doch wie die Faust auf's Auge zu den Ansprüchen des ehemaligen Meisterklubs....

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Sal.Paradies 25.09.2016, 17:13
2. Legendenbildung aus Hamburg

Hr.Buchheister übertreibt masslos, wenn er Labbadia als "Retter" überzeichnet. Muss er daran erinnert werden, dass der HSV nicht wg. "Können" den Kopf aus der Schlinge zog, sondern, weil ein Schiedsrichter in der Nachspielzeit der Relegation eine falsche Entscheidung getroffen hatte?! Ansonsten wäre der HSV vorletzte Saison abgestiegen, was aufgrund der unterirdischen Leistungen völlig verdient gewesen wäre. Natürlich gehört bei einem Wechsel kurz vor Saisonende immer Glück dazu, aber es ist eben auch kein Anlass einen Trainer, der mehr als das nötige Quentchen Glück hatte, jetzt zu überhöhen. Labbadia hatte genügend Zeit und dank Kühne auch genug Geld, um es dieses mal sehr viel besser zu machen. Er hat es nicht geschafft und es war auch nie eine wirkliche Spielphilosopie bemerkbar, die den HSV nach vorne brachte. Seine Entlassung war daher folgerichtig und auch zeitig genug, um den Schalter nochmals umzulegen. Ich glaube hier wird wg. Labbadie vollkommen übersehen, dass der HSV knietief im Abstiegskampf steckt, auch wenn es noch früh in der Saison ist. Der Vorwurf an Beiersdorfer und den Vorstand ist absurd, weil die gar nicht anders handeln konnten .Soll Beiersdorfer Labbadia sein "Vertrauen" aussprechen, wenn er ihn wenige Tage später entlassen muss? Ich persönlich schätze Labbadia als Mensch und Fusssballer, aber diese Entlassung kommt jetzt nicht aus heiterem Himmel und auch wenn es all die Kühne/Beiersdorf-Kritiker nicht hören möchten, es ist einfach so, dass Labbadia ausreichend Zeit für einen Umbruch hatte und wir sollten nicht vergessen, dass Hr.Kühne ihm auch genügend Geld gab, damit er ordentlich arbeiten konnte. Fakt ist, dass ohne Hr.Kühne der HSV längst pleite wäre, aber in Hamburg lementieren sie unentwegt, er solle sich raus halten. Seit wann muss ein Geldgeber tatenlos zugucken, wie sein Investment sich in Rauch auflöst? Und wer sieht, wie all die investierten Millionen der letzten Jahren im Nichts verpufften, kann doch nicht meckern, wenn Kühne da nicht tatenlos zusehen möchte, oder...... ;-)

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maxehaxe 25.09.2016, 17:25
3. Er rettete den HSV in letzter Minute?

Es wahr wohl eher der Schiedsrichter, der dem HSV in letzter Minute den Hintern rettete. Herr Labbadia hat damit nichts zu tun und auch sonst nicht allzu viel sportlich geleistet. Und wenigstens ist es ehrlich von Herrn Baiersorfer, vorher nicht zu heucheln und vollstes Vertrauen zu simulieren, wenn dieses einfach nicht vorhanden ist.

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meineeine020 25.09.2016, 17:30
4. Beiersdorf

Ich weiß nicht warum plötzlich alle gegen Beiersdorf sind. Also ich hab nie was groß von ihm gehalten und habe mich gewundert, warum man den Mann als Retter präsentiert den man erst 5 Jahre vorher vom Hof gejagt hat. Scheinbar waren aber alle beim HSV und der Journalisten dement und konnten sich nicht dran erinnern, dass Beiersdorf schon mal beim HSV eine leitende Funktion hatte und es in der Zeit steil Bergab mit dem HSV ging...
Jetzt gegen ihn zu schießen finde ich Unsinn. Man hat das bekommen was man erwarten konnte. Also sollen die Leute die die ganze zeit zu ihm standen das gefälligst auch weiter tun oder wenigstens ihre eigene Unfähigkeit eingestehen!

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matthes schwalbe 25.09.2016, 17:41
5. Quack

Es ist wie es ist - die Legionäre ziehen weiter!
Egal ob Spieler, Trainer etc.
In kaum keiner anderen Branche bzw. Job wird man so butterweich aufgefangen wie im Profifußball....
Ausnahmen wie FC Freiburg sind da wirklich wohltuend!

Die BL ist ein geschlossener Kreis von Insidern wo nur Netzwerke zählen.
Wie kann es sein , dass Trainer wie Funkel, Norbert Meier oder besagter Bruno usw. seit Jahren nix erreichen?

Vom Schweini, Effe etc. will ich erst garnicht reden...

Was verdient eigentlich ein Watzke in Dortmund???

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lennardhofstedter 25.09.2016, 17:46
6. Die Kritik an Beiersdorfer ist übertrieben.

Eine Trainerentlassung ist nie schön und sicherlich das Letzte was Didi wollte. Aber, wie es zuletzt lief, konnte es nicht weitergehen. Die Enttäuschung über den schlechten Fußball bei dem Personal, was zur Verfügung steht, ist bei allen Beteiligten riesig. Sicherlich ist auch Beiersdorf von der Entwicklung überrascht worden. Warum soll man Labbadia vor dem Bayernspiel bedingungslos stützen, wenn man dabei ist die Situation zu bewerten aber noch keine Entscheidung gefallen ist? Ich kann da keinen Fehler erkennen ...

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Androupolis 25.09.2016, 17:56
7.

Zitat von Sal.Paradies
Hr.Buchheister übertreibt masslos, wenn er Labbadia als "Retter" überzeichnet. Muss er daran erinnert werden, dass der HSV nicht wg. "Können" den Kopf aus der Schlinge zog, sondern, weil ein Schiedsrichter in der Nachspielzeit der Relegation eine falsche Entscheidung getroffen hatte?! Ansonsten wäre der HSV vorletzte Saison abgestiegen, was aufgrund der unterirdischen Leistungen völlig verdient gewesen wäre. Natürlich gehört bei einem Wechsel kurz vor Saisonende immer Glück dazu, aber es ist eben auch kein Anlass einen Trainer, der mehr als das nötige Quentchen Glück hatte, jetzt zu überhöhen. Labbadia hatte genügend Zeit und dank Kühne auch genug Geld, um es dieses mal sehr viel besser zu machen. Er hat es nicht geschafft und es war auch nie eine wirkliche Spielphilosopie bemerkbar, die den HSV nach vorne brachte. Seine Entlassung war daher folgerichtig und auch zeitig genug, um den Schalter nochmals umzulegen. Ich glaube hier wird wg. Labbadie vollkommen übersehen, dass der HSV knietief im Abstiegskampf steckt, auch wenn es noch früh in der Saison ist. Der Vorwurf an Beiersdorfer und den Vorstand ist absurd, weil die gar nicht anders handeln konnten .Soll Beiersdorfer Labbadia sein "Vertrauen" aussprechen, wenn er ihn wenige Tage später entlassen muss? Ich persönlich schätze Labbadia als Mensch und Fusssballer, aber diese Entlassung kommt jetzt nicht aus heiterem Himmel und auch wenn es all die Kühne/Beiersdorf-Kritiker nicht hören möchten, es ist einfach so, dass Labbadia ausreichend Zeit für einen Umbruch hatte und wir sollten nicht vergessen, dass Hr.Kühne ihm auch genügend Geld gab, damit er ordentlich arbeiten konnte. Fakt ist, dass ohne Hr.Kühne der HSV längst pleite wäre, aber in Hamburg lementieren sie unentwegt, er solle sich raus halten. Seit wann muss ein Geldgeber tatenlos zugucken, wie sein Investment sich in Rauch auflöst? Und wer sieht, wie all die investierten Millionen der letzten Jahren im Nichts verpufften, kann doch nicht meckern, wenn Kühne da nicht tatenlos zusehen möchte, oder...... ;-)
Ich glaube dem Autor ging es hierbei nicht um die sportliche Entlassung von Labaddia sondern um den Umgang mit der Person Labaddia selbst und der Lernunwilligkeit des HSV. Der HSV lebt seit Jahren in einer ganz anderen Welt. Eine Welt die sich Größenwahn nennt. Die Führung träumt von Europa und will nicht erkennen das der HSV längst von einem Großteil der anderen 17 Mannschaften überholt worden ist. Vor der Saison das Ziel Platz 6-8 auszugeben ist einfach ein vollkommen falsches Signal für ein Verein der 2014 und 2015 nur Dank der Relegation noch erstligatauglich ist. Man sollte sich an Mannschaften wie Augsburg oder Freiburg orientieren, die trotz Erfolge in Europa stets als Ziel den Klassenerhalt ausgaben. Das ist realistisch. Aber das ist dem HSV eben zu wenig.

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langenscheidt 25.09.2016, 17:59
8. Labbadia war gut

Für einen mittelmäßigen bis schlechten Bundesligisten wie seit Jahren der HSV war Labbadia allemal gut und ausreichend.

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team_frusciante 25.09.2016, 18:00
9.

Schön ist so eine entlassung am Telefon nicht, und dass der Trainer bis zur konkreten Entscheidung Vertrauen braucht ist auch klar, aber Aussagen wie "die Entscheidungsfindung und der Umgang mit dieser Entscheidung würden selbst einen Bezirksligisten aus der norddeutschen Provinz beschämen." oder gar "man muss schon tief in die Archive der Bundesliga hinabsteigen, um eine Trainerentlassung zu finden, bei der ein Verein ein schlechteres Bild abgegeben hat als die Hamburger jetzt" sind doch ganz schön überzogen...

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