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Leere Ränge bei Wolfsburger Auftaktsieg: "Das hat die Mannschaft nicht verdient"
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Sportlich ist der Champions-League-Auftakt des VfL Wolfsburg gelungen: Das 1:0 gegen ZSKA Moskau wurde allerdings vom dürftigen Zuschauer-Interesse getrübt. Sportchef Klaus Allofs klagte über den tristen Rahmen.

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th.hausner 16.09.2015, 11:17
1. Fankultur

Das ist bitter. Aber VW hätte die Nachtschicht aussetzen müssen, um das Stadion zu füllen. Viele 2. Liga Spiele sind besser besucht. Warum? Weil es dort leider viele Traditionsvereine hat, die aber nicht das Glück haben, ihr Stadion neben SAP, VW oder sonst wem stehen zu haben. Geld macht diese Kulturveranstaltung kaputt

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Binideppert? 16.09.2015, 11:17
2. Scheinbar...

...müssen die Wolfsburger Fans bei dem Verein angegliederten Autokonzern in aller Herrgottsfrüh wieder ans Band!

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schnabelnase 16.09.2015, 11:18
3. Wolfsburg bleibt eben Wolfsburg.

Egal ob mit oder ohne Championsleague-Spiele. Eine Trabantenstadt mit eine Werksklub. Wie nannte Atze Schröder Wolfsburg doch gleich? Die Waschbeton-Metropole. Außerdem braucht der "Verein" doch gar keine Zuschauer bzw. die Einnahmen daraus, sie haben doch VW. Gegen Barcelona würde es aber rappelvoll werden, da viele zuschauer von außerhalb kämen, die Barcelona mal sehen wollen - nicht Wolfsburg.

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truka 16.09.2015, 11:18
4. Geld ersetzt keine Emotionen

So ist das eben, Vereine wie Lautern, Nürnberg usw. gehen wegen fehlender finanzieller Mittel vor die Hunde, bei denen fahren schon mal mehr Zuschauer zu einen Auswärtsspiel als gestern in VW Stadt waren, aber weiter so. Man ist auf den besten Weg den Fussball kaputt zu machen.

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takahe 16.09.2015, 11:19
5. Das ist eben so!

Wolfsburg hat kein gewachsenes Umfeld, sonder wurde mit Geld in die Bundesliga und Champions-League gehoben. Zudem verfügt Wolfsburg auch über kein großes Einzugsgebiet. Alles in allem halt viele teure Profis in der Pampa!

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treime 16.09.2015, 11:21
6. Schönwetterfans

Am Ende ist es doch nur eine Werkself? Und ZSKA war auch nicht gerade ein Top-Gegner. Denn immerhin: selbst bei weniger interessanten Gegnern bleiben in Heimspielen auch tausende Stehplätze unbesetzt. Da hat man eine richtig treue Anhängerschaft in Wolfsburg :) Selbst die Leipziger aus Liga 2 haben vollere Ränge... VW wünscht sich für den Verein bestimmt bald eine größere Stadt als Heimat... Vlt. sollte VW ein kleines Werk im Osten aufmachen und den Verein dorthin umziehen.

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hors-ansgar 16.09.2015, 11:21
7. Peinlich

Peinlich, in Dortmund oder Schalke kommen in UI- oder EL-Quali-Spielen mindestens 60.000 Zuschauer. Man kann sich mit Geld Erfolg kaufen, Zuneigung nicht. Problematisch sehe ich das auch hinsichtlich der Auslandsvermarktung. Wer will denn Teams wie Golfsburg, BAYER Leverkusen oder RB Leipzig sehen, wenn woanders Real, Barca, Atletico, M City, Utd, Liverpool, Arsenal, Inter, Juve, Milan & Co. spielen?!

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Desobediencia_Civil 16.09.2015, 11:26
8. Was will man erwarten?

Wolfsburg ist ein Werksklub allererster Güte, der durch VWs Geldregen mittlerweile kein bisschen besser ist als Hoffenheim. Zudem ist Wolfsburg eine reine Arbeitsstadt, wohnen will da freiwillig kaum jemand. Wer den Fußball in der Region wirklich liebt, hat mit Braunschweig und Hannover, seit Neuestem sogar Magdeburg, hochattraktive Alternativen. Am freien Wochenende, wenn für VW nicht malocht werden muss, kann das Stadion schon mal voll werden, unter der Woche zieht der Werksklub einfach nicht. Es fehlt die Substanz, die einen echten Verein ausmacht. Leverkusen geht es auch nicht anders.

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derjonny 16.09.2015, 11:28
9. Wo lebt der Mann eigentlich?

Der VFL Wolfsburg hat keine sonderlich große Fanbasis, hat der Verein bis heute auch nie gehabt und die muss man sich erst einmal über Jahrzehnte erarbeiten. Dann sollte ihm eigentlich klar sein, dass man zwar an einem Wochenende, wo Sonntag am späten Nachmittag das letzte Spiel eines Spieltages endet, man bequem noch 2-3 Stunden Heimfahrt in Kauf nehmen kann um seinen Lieblingsverein mal live zu sehen. Unter der Woche wird das eben schwierig, wenn man erst um 23 Uhr aus dem Stadion kommt, anschließend möglicherweise vor 2 Uhr nicht zu Hause ist und um 6 Uhr morgens heißt es aufstehen und zur Arbeit.

Kurz: geringe Fanbasis + Werktagsproblematik = geringe Zuschauerzahlen im Europapokal

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