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Leichtathletik-WM: Chepngetich gewinnt langsamsten WM-Marathon - 28 Läuferinnen müsse
Matthias Hangst/Getty Images

Die Leichtathletik-WM hat ein Problem mit der Wüstenhitze in Katar. Das wurde beim Marathon der Frauen deutlich - viele Läuferinnen hielten den Strapazen nicht Stand.

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kleinsteminderheit 28.09.2019, 06:05
1. Ich sehe mir das nicht an!

Obwohl ich Leichtathletik durchaus attraktiv finde, sehe ich mir diese gesundheitsgefährdende Schinderei nicht an. Und sollte ich der Sponsorenwerbung nicht ausweichen können, werde ich deren Produkte in der nächsten Zeit bewusst boykottieren.

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qwertreiber 28.09.2019, 06:46
2. Doha ist keine Location für einige Sportarten

Da muss man nun nicht wirklich intelligent sein, um vorher zu merken, dass einige Sportarten auf Sitzenniveau einfach keinen Sinn in einer Wüstenregion mit diesen Temperaturen macht. Die Fussball WM sollte dahingehend auch überprüft werden. All das passt in eine Welt der 80er / 90er, aber nicht mehr in die heutige Zeit.

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c.PAF 28.09.2019, 07:37
3.

Geld und Kommerz, dem werden die Athleten einfach so geopfert.
Das ist kein Sport mehr, schämt euch.

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brux 28.09.2019, 08:10
4. Tja

Die Ölscheichs kaufen sich Prestigeveranstaltungen, weil sie sonst nichts produktives hinbekommen.
Nicht ganz klar ist mir, warum sich die Verbände derartig prostituieren. Es ist ja nicht so, dass hier grosse neue Märkte zu finden wären und schöne Bilder gibt das Ganze auch nicht.

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anonlegion 28.09.2019, 08:23
5. Abreisen

Ein Verband, der seine Verantwortung für die Athleten ernst nimmt, bucht jetzt umgehend Rückflugtickets und verzichtet auf weitere Starts/ Teilnahme an dieser Werbeveranstaltung für einen nahezu alle Menschenrechte missachtenden Staat.
Man hätte seine Teilnahme an dieser Farce von vornherein ablehnen sollen.
Aber woher das dafür notwendige Rückrat kommen, bei Funktionären und Politikern dieser Tage?

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rambazamba1968 28.09.2019, 08:24
6. Ja und Nein

Der Artikel ist mir zu einseitig. Ja, wahrscheinlich war die Belastung sehr hart für viele Athletinnen und sind daher ausgestiegen. Und nein, es ist nicht der einzige Grund.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass bei Weltmeisterschaften kein Geld verdient wird. Eine Athletin läuft im Jahr zwei Marathons maximal. Sie kann bei einem Stadtmarathon gutes Geld verdienen. Warum soll sie dann in der Wüste durchlaufen, den 20. Platz erreichen und ihre Saison beenden. Wenn ich aussteige, kann ich im Herbst noch einen Marathon mitnehmen und Geld verdienen.

Da würde ich gerne wissen, wann die Athletinnen genau ausgestiegen sind. Km 10, 20 oder 30.

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Konstruktohr 28.09.2019, 08:31
7.

5000 Zuschauer beim Start, so berichtete der DLF.
Im Ziel noch 500. Also nur Angehörige, Betreuer und Journalisten.

Ein netter Vorgeschmack auf die Zustände bei der Fußball-WM.

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juergen.lippka 28.09.2019, 08:55
8. Wer hat das zu verantworten?

Man sollte noch einen Sondermarathon die für die Verantwortlichen starten,
Ich hoffe das sie danach schlauer sind.
Ist diese Entscheidung die WM dort zu machen ein Projekt von Korruption?
Die Frage sei wohl erlaubt.
Wer noch bei klarem Verstand ist und die Umstände dieser WM erfasst hat, kann solche Entscheidung ja wohl nicht treffen.
Ein Zirkus ohne Rücksicht auf Leib und Leben der Sportler.

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stevenspielberg 28.09.2019, 09:14
9.

Zitat von anonlegion
Ein Verband, der seine Verantwortung für die Athleten ernst nimmt, bucht jetzt umgehend Rückflugtickets und verzichtet auf weitere Starts/ Teilnahme an dieser Werbeveranstaltung für einen nahezu alle Menschenrechte missachtenden Staat.
Das haben einige Verbände schon getan, leider bei Thomas Cook :-)

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