Forum: Sport
Leichtathletik-WM: Klosterhalfen läuft über die 5000 Meter zu Bronze
Oliver Weiken/dpa

Sie zählte zu den Favoriten auf eine Medaille und ist den Erwartungen gerecht geworden: Konstanze Klosterhalfen feierte in Doha den nächsten großen Erfolg ihrer Karriere.

Seite 1 von 3
Affenhauptmann 05.10.2019, 20:56
1. Typisch

Typisch deutsch: anstatt die Superleistung des Mädels zu würdigen, geht es in 2/3 des Artikels um den umstrittenen Trainer. Konstanze Klosterhalfen wird ständig kontrolliert und es gibt keine Auffälligkeiten - also gratuliert ihr doch einfach mal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christian-1967 05.10.2019, 21:17
2. stimme dem Affenhauptmann zu

unverschämt und einfach nur denuziant und ketzerisch. Hier geht es um eine sportliche Höchstleitung einer Athletin und einen tollen Erfolg, der bis dahin unzweifelhaft ist und hier wird vom umstrittenen Oregon Project (wahrscheinlich sowas wie die Area 51 unter den verkrampften Spiegel onilne Autoren) und über einen Trainer gebasht, der erst einmal gar nix damit zu tun hat. Das ist nur unverschämt, respektlos und peinlich. Das war ein tolles Rennen auf das eine Athletin hingearbeitet hat und das gilt es in erster Linie zu würdigen - Basta

Beitrag melden Antworten / Zitieren
konib 05.10.2019, 21:36
3. @Affenhauptmann und Christian-1967

Den ersten beiden Kommentatoren ist wohl nicht geläufig, dass es in der Trainingsgruppe bewiesenes Doping gab. Zudem ist Konstanze Klosterhalfen zu diesem Projekt gewechselt, als sich der Verdacht schon erhärtet hatte. Da muss man sich solche Fragen und solche Kommentare halt gefallen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juba39 05.10.2019, 21:38
4. Wasser in den Wein

"Die Läuferin, die in den USA beim umstrittenen Oregon Project trainiert, ..."
Jetzt sollte man wirklich butter bei die Fische geben. Entweder werden ALLE Sportler weltweit gesperrt, die bei dopingverdächtigen Trainern in "umstrittenen" Projekten trainieren, oder man läßt es einfach. Sonst wird Realsatire nur noch zur Farce. Denn mit genau diesen Begründungen sind seit Jahren russische Sportler gesperrt, oder als offizielle Landesteilnehmer von Wettkämpfen ausgeschlossen. Sogar Sportler, die vom obersten Sportgericht (CAS) freigesprochen wurden, aber von best. Sportpolitikern schuldig gesprochen wurden, eben weil sie Russen waren. Dafür darf jemand Weltmeister werden, der schon 3x ertappt wurde, der nächste darf Weltmeister werden, weil er nicht ertappt werden konnte, weil nicht auffindbar bei Kontrollen. Man muß halt nur den richtigen Paß haben. Am besten einen anglophonen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon1899 05.10.2019, 21:45
5.

KoKo on fire. Glückwunsch zur Medaille. Spon scheint persönlich beleidigt, dass keine Dopingprobe von ihr positiv ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ntfl 05.10.2019, 21:45
6. Traurig

ist, dass man im Deutschen Fernsehen von Anfang an hoch bemüht war, der Läuferin vor ihrem Wettkampf möglichst viele Dopingandeutungen vor die Füsse zu werfen, die ihr eine einwandfreie Leistung und Konzentration sicher nicht erleichtert haben. Und auch in diesem Artikel wird überwiegend darüber berichtet, was einem anderen Trainer aus diesem Projekt für einen lange zurückliegenden Zeitraum vorgeworfen wird. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir in Deutschland schon nicht mehr daran gewöhnt sind, dass ein Sportler wirklich in die Weltspitze kommen will, ohne Verletzung, Hitze, Klima oder zu wenig Zuschauer als Entschuldigung danach für das Scheitern anzugeben. Schändlich ist es aber, diesen Ehrgeiz von vornherein mit einem Betrugsverdacht zu verbinden, solange dies nicht bewiesen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adama. 05.10.2019, 21:49
7. Geiles Rennen

KoKo ist ein Super Rennen gelaufen. Aber in der Endgeschwindigkeit war sie Obiri deutlich und Kipkemboi knapp unterlegen. Was Obiri noch zulegen konnte, war erstaunlich. Dabei gefiel mir ihr Laufstil gar nicht. Erst als sie 2 Runden vor Schluß den Turbo zündete, sah es gut aus. KoKo hat im Endspurt keine Chance, aber vielleicht kann sie den Turbo von Obiri ersticken, wenn sie selbst eine Runde vorher anzieht. KoKo ist ja wirklich leicht und hat deshalb noch Reserven, wo andere ihre Bänder und Gelenke bei höherem Körpergewicht ungleich stärker belasten würden. Wenn KoKo mal mit dem Sport aufhört, wird sie, wie Sebastian Coe, einst auch ein extremes Leichtgewicht, super aussehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcsolchat 05.10.2019, 21:55
8. Ein zweites Mal Chapeau nach Berlin

Dieses Mal konnte ich das Rennen leider nur am Fernseher verfolgen. Einfach nur Klasse. Da kann man sich auch für die Zukunft nur freuen. Ich hoffe, dass im Forum dieses Mal die Freude geteilt wird, und dass nicht das Thema Doping überwiegt. Sonst muss man sich künftig nicht wundern, wenn das Interesse der Jugend am Leistungsport gegen Null geht. In diesem Sinne nochmals ein Bravo für die angetretenen Athleten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thefuture 05.10.2019, 22:16
9. Märchenstunde

Kritische Kommentare werden offenbar nicht freigegeben???? die Leute lieben es wie Kinder, an moderne Märchen und Heldensagas zu glauben... naiv, naiv. Sicher revolutionäre Trainingsmethoden, lach, lach, so kann man sich verbessern. Und Superfood ohne Doping, lach, lach. Nicht nachweisbar, ja die Trickser haben leider immer einen Schritt Vorsprung und bleiben unter der Toleranzgrenze. Das können die bestimmt sehr gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3