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Leichtathletik-WM: Läufer schleppt entkräfteten Konkurrenten über die Ziellinie
Martin Meissner/AP/dpa

5000-Meter-Läufer Jonathan Busby hatte offenbar die Hitze in Katar unterschätzt und geriet kurz vor dem Ziel ins Taumeln. Sein Gegner Braima Suncar Dabo zeigte großen Sportsgeist, doch der Weltverband reagierte hart.

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sappelkopp 27.09.2019, 22:03
1. Tja, man darf sich nicht...

...gegen die Gelddruckmaschine Sport wenden. Wäre ja noch schöner, wenn man sich sportlich verhält.

Ein Unsinn, dort Meisterschaften durchzuführen. Wir werden bei der Fußball-WM bei den Scheichs von Katar noch ganz andere Bilder sehen. Aber egal, es geht um Geld.

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peter.lange 27.09.2019, 22:46
2. @sabbelkopp

Menschlich wäre es natürlich schön, wenn es ohne Disqualifikation abgegangen wäre, aber es war ein klarer Regelverstoss.
Es müssen nunmal alle Regeln gelten.
Und die Entscheidung kann man nicht negativ gegen Katar auslegen.
Negativ ist, wenn gegen gültige Regeln verstoßen wird und das in jedem Land.
Ob sie sinnvoll sind, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

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omasturm 28.09.2019, 23:04
3. @sappelkopp

Sportlich gesehen ist es völlig in Ordnung. Ohne die Hilfe hätte er die Ziellinie wahrscheinlich nie überquert, daher ist es richtig die Zeit zu annullieren...

Es ist eine schöne Geste des "Fair Play", aber mehr auch nicht.

Ob es Sinnig ist WMs in solchen Ländern abzuhalten steht auf einem anderen Blatt.

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calico1880 28.09.2019, 23:05
4. Braima Suncar Dabo und wir von Funktionären bestohlen

Warum, zur Hölle, berauben diese Funktionäre diesen grandiosen Sportler aus Guinea-Bisseau seiner ersten WM-Platzierung und uns Zuschauer der Illusion, dass Sport doch noch mit Fairness und Kameradschaft zu tun haben könnte? Einfach nur erbärmlich!

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MyMoon 28.09.2019, 23:38
5. Internationale Regeln

An Kommentator 1:
Die Regeln legen die Sportverbände fest und nicht ausführende Land. Das würde genauso auch in Deutschland gewertet werden. Also hat es nicht mit Katar zu tun sondern mit den internationalen Regeln.
Und was soll man für andere Dinge sehen bei der kommenden Fussball WM? Ich schätze 22 Männer die einem Ball hinterherlaufen.

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leserlich 28.09.2019, 23:45
6. das urteil des verbandes

hat nix mit dem ausrichterland zutun.
wenn sie sich ähnliche vorfälle anderer wettkämpfe ansehen, werden sie feststellen, dass die verbände dinge, die den wettkampfcharakter aufweichen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht, immer mit disqualifikation „belohnen“.

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frummler 28.09.2019, 00:23
7. ich nicht!

ich werde mir diese fussball wm auf keinen fall reinziehen kenne auch keinen der das will!
ich verstehe auch die sportler nicht die da hinfahren wollen!
am besten wäre es wenn sich die fussballspieler einfach weigern würden an diesen spielen teil zunehmen !

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noalk 28.09.2019, 00:59
8. Große Geste

Regeln gelten nun mal. Die Disqualifikation war berechtigt. Auch in anderen Sportarten ist Hilfestellung nicht zulässig. Die IAAF deswegen zu tadeln ("... zeigte wenig Herz"), ist also eigentlich überflüssig. Aber vom Sportsgeist her war Dabos Aktion großartig.

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bernteone 28.09.2019, 03:46
9. Sportsgeist und Fairness

sind im Sport nicht mehr gefragt , da geht es nur noch um.Geld . Ausgetragen auf Kosten der Athleten denn nur die wenigsten verdienen gutes Geld . Veranstalter , Fernsehsender , Funktionäre und Vermittler sind die Großverdiener bei solchen Events .

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